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Mobile Technology
Softwarelebenszyklus einer App

Es werde App

Apps sind aus Anwendersicht kompakte Applikationen mit einer klaren Aufgabe und einem ansprechenden User Interface. Sie haben ein perfektes Handling und kommen ohne Ballast daher. Die Entwicklung ist dagegen ein umfangreicher Vorgang. Wir haben den Prozess von der Idee über das Konzept bis hin zum Deployment begleitet und dokumentiert. Entstanden ist dabei ein Workshop zum Mitmachen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


In einer Vielzahl von Artikeln werden wichtige Informationen rund um die Softwareentwicklung vermittelt. Der Vorteil dieses Vorgehens liegt auf der Hand: Man geht in die Tiefe und kann sich mit speziellen Fragestellungen beschäftigen. Allerdings droht dabei die Gefahr, dass man gelegentlich den Gesamtzusammenhang aus den Augen verliert und die notwendigen Schritte zur Integration für ein umfassendes Produkt und die für den Erfolg wichtigen Nebentätigkeiten vernachlässigt.

Auch bei der Entwicklung von Apps ist der gesamte Entwicklungszyklus zu betrachten. Er umfasst mehrere Schritte, u. a. die Konzeption, den Entwurf, die Implementierung und die Softwareverteilung (Abb. 1). Apps sind meist sehr kommunikativ, d. h. der volle Funktionsumfang wird in der Regel erst durch den Zugriff auf Dienste entfernter Server ermöglicht. Die meisten Apps können daher nur bei einem funktionierenden Datenaustausch über das Internet voll genutzt werden. Dazu müssen Schnittstellen festgelegt, ein so genanntes Back­end konfiguriert und die Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten definiert werden. In einer dreiteiligen Artikelserie (Kasten: „Überblick“) wird der Gesamtprozess der Entwicklung vom Konzept bis zur Marktreife betrachtet. Die Schritte lassen sich – unabhängig von der Zielplattform, der Art der Anwendung und ihrem Umfang – sehr gut verallgemeinern. Dennoch begleitet uns ein praxisnahes Beispiel (Kasten: „Beispiel: Und wir wissen, wo du bist …“) durch unser Vorhaben. Begleiten Sie uns auf einer interessanten Reise!

Abb. 1: Der Softwarelebenszyklus – angepasst an die App-Entwicklung

Überblick: Eine App in drei TeilenWir betrachten den gesamten Entwicklungszyklus für eine mobile Anwendung. Neben der technischen Umsetzung (Implementierung) ist eine Reihe von vor- und nachbereitenden Tätigkeiten notwendig. Eine gute und umfassende Planung ist Voraussetzung für den Erfolg.Teil 1: Lebenszyklus einer AppTeil 2: Implementierung: App und Backend Teil 3: Organisation: Verteilung und Vertrieb

Beispiel: Und wir wissen, wo du bist …Als Beispiel dient uns eine Geo-Location-App, mit der man seine eigene Position ortet und die Koordinaten per mobiler Internetverbindung an einen Server (Backend) überträgt. Das Szenario: Zuhause können die lieben Angehörigen – sofern wir sie dazu ermächtigt haben – den Weg verfolgen und so bereits alle Vorbereitungen für ein gemütliches Essen treffen. Auch die gegenseitige Ortung zweier mobiler Endgeräte, zum Beispiel für ein leichteres Wiederfinden, is...

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Softwarelebenszyklus einer App

Es werde App

Apps sind aus Anwendersicht kompakte Applikationen mit einer klaren Aufgabe und einem ansprechenden User Interface. Sie haben ein perfektes Handling und kommen ohne Ballast daher. Die Entwicklung ist dagegen ein umfangreicher Vorgang. Wir haben den Prozess von der Idee über das Konzept bis hin zum Deployment begleitet und dokumentiert. Entstanden ist dabei ein Workshop zum Mitmachen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


In einer Vielzahl von Artikeln werden wichtige Informationen rund um die Softwareentwicklung vermittelt. Der Vorteil dieses Vorgehens liegt auf der Hand: Man geht in die Tiefe und kann sich mit speziellen Fragestellungen beschäftigen. Allerdings droht dabei die Gefahr, dass man gelegentlich den Gesamtzusammenhang aus den Augen verliert und die notwendigen Schritte zur Integration für ein umfassendes Produkt und die für den Erfolg wichtigen Nebentätigkeiten vernachlässigt.

Auch bei der Entwicklung von Apps ist der gesamte Entwicklungszyklus zu betrachten. Er umfasst mehrere Schritte, u. a. die Konzeption, den Entwurf, die Implementierung und die Softwareverteilung (Abb. 1). Apps sind meist sehr kommunikativ, d. h. der volle Funktionsumfang wird in der Regel erst durch den Zugriff auf Dienste entfernter Server ermöglicht. Die meisten Apps können daher nur bei einem funktionierenden Datenaustausch über das Internet voll genutzt werden. Dazu müssen Schnittstellen festgelegt, ein so genanntes Back­end konfiguriert und die Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten definiert werden. In einer dreiteiligen Artikelserie (Kasten: „Überblick“) wird der Gesamtprozess der Entwicklung vom Konzept bis zur Marktreife betrachtet. Die Schritte lassen sich – unabhängig von der Zielplattform, der Art der Anwendung und ihrem Umfang – sehr gut verallgemeinern. Dennoch begleitet uns ein praxisnahes Beispiel (Kasten: „Beispiel: Und wir wissen, wo du bist …“) durch unser Vorhaben. Begleiten Sie uns auf einer interessanten Reise!

Abb. 1: Der Softwarelebenszyklus – angepasst an die App-Entwicklung

Überblick: Eine App in drei TeilenWir betrachten den gesamten Entwicklungszyklus für eine mobile Anwendung. Neben der technischen Umsetzung (Implementierung) ist eine Reihe von vor- und nachbereitenden Tätigkeiten notwendig. Eine gute und umfassende Planung ist Voraussetzung für den Erfolg.Teil 1: Lebenszyklus einer AppTeil 2: Implementierung: App und Backend Teil 3: Organisation: Verteilung und Vertrieb

Beispiel: Und wir wissen, wo du bist …Als Beispiel dient uns eine Geo-Location-App, mit der man seine eigene Position ortet und die Koordinaten per mobiler Internetverbindung an einen Server (Backend) überträgt. Das Szenario: Zuhause können die lieben Angehörigen – sofern wir sie dazu ermächtigt haben – den Weg verfolgen und so bereits alle Vorbereitungen für ein gemütliches Essen treffen. Auch die gegenseitige Ortung zweier mobiler Endgeräte, zum Beispiel für ein leichteres Wiederfinden, is...

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