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Mobile Technology
Von der Build-Konferenz in San Francisco

„It has never been a better time to be a developer.“

Zum mittlerweile fünften Mal hat Microsoft zur großen Build-Konferenz geladen - und die Entwickler kamen in Scharen. Innerhalb der ersten Stunde war das Event Ende Januar ausverkauft, die zu erwartenden Neuigkeiten über Windows 10 lockten wieder tausende Microsoft-Jünger nach San Francisco. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Roman Schacherl


Es ist dieses Kribbeln im Bauch, das einen daran erinnert, warum man wieder einmal die lange Reise zur amerikanischen Westküste auf sich genommen hat. Diese endlos lang wirkende Schlange, an deren Beginn man seit mehr als einer Stunde auf den Einlass in den Key­note-Saal wartet. Die aktivierende Musik, die hauptsächlich aus Basstönen besteht. Die Lichtstimmung. Und der Start von drei Stunden Keynote mit Satya Nadella. Der Microsoft-CEO stimmte in gewohnt lockerer Weise die versammelte Entwicklergemeinde auf die kommenden drei Tage ein. Die großen Themen: Azure, Office und Windows 10.

Azure und Visual Studio Code

Scott Guthrie, Microsofts Executive Vice President der Cloud und Enterprise Group, machte mit Azure den Anfang und setzte die Messlatte hoch: „It has never been a better time to be a developer“. Docker unter Windows, SQL Data Warehouse und das Sharding von Datenbanken mittels Elastic Databases sind spannende Möglichkeiten, richtig Stimmung kam aber zum ersten Mal mit Scott Hanselman auf: Die Präsentation von Visual Studio Code, einem leichtgewichtigen, kostenlosen Mitglied der Visual-Studio-Familie, ließ die Herzen höher schlagen. Vor allem aber, weil der Codeeditor auch für Mac und Linux zur Verfügung steht. Visual Studio Code unterstützt eine Vielzahl an Programmiersprachen, u. a. C++, Coffee Script, F#, Java, PHP, PowerShell, Python, R, Ruby und SQL. Noch mehr Funktionalität gibt es für C#, CSS, HTML, JavaScript, JSON, Less, TypeScript und Sass – sogar Refactoring ist für einzelne Sprachen verfügbar. Wie bei Visual Studio üblich, kann auch der neue Editor zukünftig um Plug-ins erweitert werden.

Office 365

Das zweite – in dieser Dimension unerwartete – Thema war Office 365. Ein neues, auf HTML5 und JavaScript basierendes Add-in-Framework soll Office zu einer noch reichhaltigeren Plattform machen. 1,5 Milliarden Office-User sind das Potenzial – und die neuen Add-ins funktionieren nicht nur in den Desktopanwendungen, sondern auch in den Onlineversionen (z. B. „Excel Online“) oder Apps. Ein vereinheitlichtes API zum Zugriff auf Office 365 wird in Zukunft zudem die Einbindung von E-Mails, Kalendern, OneDrive und Skype in die eigene Anwendung deutlich erleichtern.

Windows 10

Das dritte Thema war das am meisten erwartete: Windows 10. „Not a new release, a new generation of Windows“ versprach Satya Nadella und begründete damit indirekt noch einmal die etwas unorthodoxe Zählweise nach Windows 8. Terry Myerson, Executive Vice President der Operating Systems ...

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Von der Build-Konferenz in San Francisco

„It has never been a better time to be a developer.“

Zum mittlerweile fünften Mal hat Microsoft zur großen Build-Konferenz geladen - und die Entwickler kamen in Scharen. Innerhalb der ersten Stunde war das Event Ende Januar ausverkauft, die zu erwartenden Neuigkeiten über Windows 10 lockten wieder tausende Microsoft-Jünger nach San Francisco. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Roman Schacherl


Es ist dieses Kribbeln im Bauch, das einen daran erinnert, warum man wieder einmal die lange Reise zur amerikanischen Westküste auf sich genommen hat. Diese endlos lang wirkende Schlange, an deren Beginn man seit mehr als einer Stunde auf den Einlass in den Key­note-Saal wartet. Die aktivierende Musik, die hauptsächlich aus Basstönen besteht. Die Lichtstimmung. Und der Start von drei Stunden Keynote mit Satya Nadella. Der Microsoft-CEO stimmte in gewohnt lockerer Weise die versammelte Entwicklergemeinde auf die kommenden drei Tage ein. Die großen Themen: Azure, Office und Windows 10.

Azure und Visual Studio Code

Scott Guthrie, Microsofts Executive Vice President der Cloud und Enterprise Group, machte mit Azure den Anfang und setzte die Messlatte hoch: „It has never been a better time to be a developer“. Docker unter Windows, SQL Data Warehouse und das Sharding von Datenbanken mittels Elastic Databases sind spannende Möglichkeiten, richtig Stimmung kam aber zum ersten Mal mit Scott Hanselman auf: Die Präsentation von Visual Studio Code, einem leichtgewichtigen, kostenlosen Mitglied der Visual-Studio-Familie, ließ die Herzen höher schlagen. Vor allem aber, weil der Codeeditor auch für Mac und Linux zur Verfügung steht. Visual Studio Code unterstützt eine Vielzahl an Programmiersprachen, u. a. C++, Coffee Script, F#, Java, PHP, PowerShell, Python, R, Ruby und SQL. Noch mehr Funktionalität gibt es für C#, CSS, HTML, JavaScript, JSON, Less, TypeScript und Sass – sogar Refactoring ist für einzelne Sprachen verfügbar. Wie bei Visual Studio üblich, kann auch der neue Editor zukünftig um Plug-ins erweitert werden.

Office 365

Das zweite – in dieser Dimension unerwartete – Thema war Office 365. Ein neues, auf HTML5 und JavaScript basierendes Add-in-Framework soll Office zu einer noch reichhaltigeren Plattform machen. 1,5 Milliarden Office-User sind das Potenzial – und die neuen Add-ins funktionieren nicht nur in den Desktopanwendungen, sondern auch in den Onlineversionen (z. B. „Excel Online“) oder Apps. Ein vereinheitlichtes API zum Zugriff auf Office 365 wird in Zukunft zudem die Einbindung von E-Mails, Kalendern, OneDrive und Skype in die eigene Anwendung deutlich erleichtern.

Windows 10

Das dritte Thema war das am meisten erwartete: Windows 10. „Not a new release, a new generation of Windows“ versprach Satya Nadella und begründete damit indirekt noch einmal die etwas unorthodoxe Zählweise nach Windows 8. Terry Myerson, Executive Vice President der Operating Systems ...

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