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Mobile Technology
Das Optimieren von Websites ist mehr als Technik

Stolperfalle Mobile-Web-Projekt

Dass Responsive Design wichtig ist, ist längst keine Frage mehr. Doch wenn es um die Optimierung für Mobile Devices geht, denken die meisten nach wie vor an die Websiteoptimierung für Smartphone-Devices, während die Tabletoptimierung bei vielen Webdesigns oft unter den Tisch fallen gelassen wird. Doch nicht nur das - auch die User Experience wird oft unter den Teppich gekehrt. Und generell ist es immer eine Sache mit den Interfaces …

Stefanie Schäfers, Mascha Schnellbacher


Gerade im Bereich der Optimierung für Tablets gibt es zahlreiche Stolpersteine, die die User Experience deutlich einschränken können. Doch was sind überhaupt die typischen Stolperfallen bei der Tabletoptimierung? Dennis Herzberger hat auf der International PHP Conference 2015 Spring Edition und webinale 2015 in seiner Session „Tabletoptimierung – Erfahrungen und Stoplersteine aus dem Testing-Alltag“ [1] genau zu dieser Frage aus dem Nähkästchen geplaudert und einige interessante Einblicke in die Best Practices der Websiteoptimierung für Tablets geboten.

Unterschiedliche Geräte, unterschiedliche Nutzungsziele

Ähnlich wie bei Smartphones gibt es auch bei Tablets eine zunehmende Menge unterschiedlicher Geräte, deren verschiedene Plattformen oft unterschiedliche Möglichkeiten bei der Gestaltung benötigen. Allerdings – und das ist ein häufiger Fehler, wenn es um die Frage nach der Tabletoptimierung geht – werden Tablets nicht nur nach ihrer Auflösung bewertet. Stattdessen ist vor allem der Nutzungskontext entscheidend – und die Nutzungsziele zwischen Desktop, Tablets und Smartphones unterscheiden sich teils deutlich.

So nutzen Tabletuser ihr Gerät insbesondere zum Stöbern und Gewinnen von Inspiration und weniger zum Abschließen von Transaktionen, denn gerade einmal drei Prozent aller Kunden, die vom Tablet aus auf Onlineshops zugreifen, kaufen auch. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum viele E-Commerce-Seiten auf die Tabletoptimierung verzichten oder sich schlichtweg nicht darum kümmern. In seiner Session erklärte Herzberger, dass von den Top-100-Onlineshops nur 35 Prozent bereits über eine tabletoptimierte Seite verfügen, 61 Prozent dagegen nicht.

Sechs Stolperfallen bei der Tabletoptimierung

Bei der Websiteoptimierung gibt es zahlreiche Stolpersteine – egal, ob man Websites für Desktop, Tablet oder Smartphones optimiert. Doch gerade die Optimierung für Tablets stellt viele Webdesigner und Unternehmen vor eine Herausforderung. So nannte Herzberger die folgenden sechs typischen Stolperfallen:

Viewport und TextNavigationLayerKeyboardButtonsGesten

All diese Elemente sind typische Usabilityfaktoren – und die müssen funktionieren. Ohne gute Usability gibt es keine gute User Experience, und User, die eine Website zu unübersichtlich und auf dem Tablet unbedienbar finden, werden sie erst recht nicht zum Einkaufen nutzen.

Die Tabletoptimierung sollte darum bei der Gestaltung eine wichtige Rolle spielen. Besonders hilfreich ist dafür regelmäßiges Testing, denn nur so läs...

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Das Optimieren von Websites ist mehr als Technik

Stolperfalle Mobile-Web-Projekt

Dass Responsive Design wichtig ist, ist längst keine Frage mehr. Doch wenn es um die Optimierung für Mobile Devices geht, denken die meisten nach wie vor an die Websiteoptimierung für Smartphone-Devices, während die Tabletoptimierung bei vielen Webdesigns oft unter den Tisch fallen gelassen wird. Doch nicht nur das - auch die User Experience wird oft unter den Teppich gekehrt. Und generell ist es immer eine Sache mit den Interfaces …

Stefanie Schäfers, Mascha Schnellbacher


Gerade im Bereich der Optimierung für Tablets gibt es zahlreiche Stolpersteine, die die User Experience deutlich einschränken können. Doch was sind überhaupt die typischen Stolperfallen bei der Tabletoptimierung? Dennis Herzberger hat auf der International PHP Conference 2015 Spring Edition und webinale 2015 in seiner Session „Tabletoptimierung – Erfahrungen und Stoplersteine aus dem Testing-Alltag“ [1] genau zu dieser Frage aus dem Nähkästchen geplaudert und einige interessante Einblicke in die Best Practices der Websiteoptimierung für Tablets geboten.

Unterschiedliche Geräte, unterschiedliche Nutzungsziele

Ähnlich wie bei Smartphones gibt es auch bei Tablets eine zunehmende Menge unterschiedlicher Geräte, deren verschiedene Plattformen oft unterschiedliche Möglichkeiten bei der Gestaltung benötigen. Allerdings – und das ist ein häufiger Fehler, wenn es um die Frage nach der Tabletoptimierung geht – werden Tablets nicht nur nach ihrer Auflösung bewertet. Stattdessen ist vor allem der Nutzungskontext entscheidend – und die Nutzungsziele zwischen Desktop, Tablets und Smartphones unterscheiden sich teils deutlich.

So nutzen Tabletuser ihr Gerät insbesondere zum Stöbern und Gewinnen von Inspiration und weniger zum Abschließen von Transaktionen, denn gerade einmal drei Prozent aller Kunden, die vom Tablet aus auf Onlineshops zugreifen, kaufen auch. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum viele E-Commerce-Seiten auf die Tabletoptimierung verzichten oder sich schlichtweg nicht darum kümmern. In seiner Session erklärte Herzberger, dass von den Top-100-Onlineshops nur 35 Prozent bereits über eine tabletoptimierte Seite verfügen, 61 Prozent dagegen nicht.

Sechs Stolperfallen bei der Tabletoptimierung

Bei der Websiteoptimierung gibt es zahlreiche Stolpersteine – egal, ob man Websites für Desktop, Tablet oder Smartphones optimiert. Doch gerade die Optimierung für Tablets stellt viele Webdesigner und Unternehmen vor eine Herausforderung. So nannte Herzberger die folgenden sechs typischen Stolperfallen:

Viewport und TextNavigationLayerKeyboardButtonsGesten

All diese Elemente sind typische Usabilityfaktoren – und die müssen funktionieren. Ohne gute Usability gibt es keine gute User Experience, und User, die eine Website zu unübersichtlich und auf dem Tablet unbedienbar finden, werden sie erst recht nicht zum Einkaufen nutzen.

Die Tabletoptimierung sollte darum bei der Gestaltung eine wichtige Rolle spielen. Besonders hilfreich ist dafür regelmäßiges Testing, denn nur so läs...

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