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Mobile Technology
Der Weg zu erfolgreicher Businesssoftware

Value-based Software Design

Eine Unternehmenssoftware ist „erfolgreich“, wenn sie dem Käufer hilft, seine unternehmerischen Ziele zu erreichen; in der Regel ist das, Geld zu verdienen. Neben den Algorithmen und Automatisierungsfunktionen einer Software spielt dabei der Benutzer eine tragende Rolle. Denn gängige Anwendungen kommen nicht ohne die Bedienung durch einen Menschen aus.

Daniel Greitens


Der Aspekt, dass die Bedienung durch einen Menschen zu den Grundbedingungen und damit zu den Erfolgsfaktoren einer Software gehört, führt zu zwei groben Anforderungen, um den Erfolg einer Unternehmensanwendung zu gewährleisten:

Eine Anwendung braucht Funktionen, um das unternehmerische Ziel zu unterstützen.Es braucht Benutzer, die die Funktionen nutzen, um das unternehmerische Ziel zu erreichen.

Klingt logisch, birgt aber größere Herausforderungen, als man vermuten mag.

Was ist „erfolgreiche“ Software?

Ein konkretes, weithin bekanntes Beispiel aus dem IT-Alltag zeigt das Dilemma: Es ist Mode, dass Dokumentenmanagementsysteme heutzutage von harten Hierarchien Abstand nehmen und stattdessen auf freie Verschlagwortung setzen. Das bedeutet, dass ein Dokument nicht einfach in einem Ordner in vergebener Ordnerstruktur abgelegt wird, sondern an einem zentralen Ort gespeichert und durch die Angabe zahlreicher Attribute kategorisiert wird. Theoretisch ist das ein nachvollziehbarer Ansatz, weil somit verschiedene Navigationswege über verschiedene Kategorien zum Auffinden eines Assets möglich sind. Dieses Konzept lebt allerdings davon, dass die Verschlagwortung auch tatsächlich durch den Benutzer erfolgt. Die Krux an der Sache: Der Benutzer, der ein neues Dokument in ein solches System lädt, hat klare Nachteile. Er muss mehr Angaben tätigen als bei einer einfachen Ablage in einen Ordner. Und in der Situation des Hochladens ist das Benutzerziel nicht das bequeme Auffinden, sondern das bequeme Ablegen eines Dokuments. Das Benutzerziel ist nicht deckungsgleich mit dem Unternehmensziel. Das Ergebnis: Die Verschlagwortung wird lückenhaft durchgeführt und das spätere Auffinden ist beeinträchtigt. Die Software ist nicht erfolgreich.

Das Geheimnis erfolgreicher Software liegt also nicht nur in einem hilfreichen fachlichen Featureset, sondern auch in darin, die Benutzer zu motivieren, diese Funktionen im Sinne des Unternehmens zu nutzen.

Value-based Software Design

Software wird eingesetzt, um für den Kunden Mehrwerte zu schaffen. Dementsprechend bedarf es eines Perspektivwechsels vom softwareherstellenden Unternehmen hin zum Kundenunternehmen. Erst durch den Blick auf die Wertschöpfungskette des Kunden werden die eigentlichen Ziele des Unternehmens deutlich, die die Software kaufen sollen oder bereits gekauft haben.

„Value-based Software Design“ beschreibt den Prozess und die Werkzeuge, um strukturiert Kundenziele, Mitarbeiter- und Benutzerperspektiven und ihre Ziele zu adressier...

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Der Weg zu erfolgreicher Businesssoftware

Value-based Software Design

Eine Unternehmenssoftware ist „erfolgreich“, wenn sie dem Käufer hilft, seine unternehmerischen Ziele zu erreichen; in der Regel ist das, Geld zu verdienen. Neben den Algorithmen und Automatisierungsfunktionen einer Software spielt dabei der Benutzer eine tragende Rolle. Denn gängige Anwendungen kommen nicht ohne die Bedienung durch einen Menschen aus.

Daniel Greitens


Der Aspekt, dass die Bedienung durch einen Menschen zu den Grundbedingungen und damit zu den Erfolgsfaktoren einer Software gehört, führt zu zwei groben Anforderungen, um den Erfolg einer Unternehmensanwendung zu gewährleisten:

Eine Anwendung braucht Funktionen, um das unternehmerische Ziel zu unterstützen.Es braucht Benutzer, die die Funktionen nutzen, um das unternehmerische Ziel zu erreichen.

Klingt logisch, birgt aber größere Herausforderungen, als man vermuten mag.

Was ist „erfolgreiche“ Software?

Ein konkretes, weithin bekanntes Beispiel aus dem IT-Alltag zeigt das Dilemma: Es ist Mode, dass Dokumentenmanagementsysteme heutzutage von harten Hierarchien Abstand nehmen und stattdessen auf freie Verschlagwortung setzen. Das bedeutet, dass ein Dokument nicht einfach in einem Ordner in vergebener Ordnerstruktur abgelegt wird, sondern an einem zentralen Ort gespeichert und durch die Angabe zahlreicher Attribute kategorisiert wird. Theoretisch ist das ein nachvollziehbarer Ansatz, weil somit verschiedene Navigationswege über verschiedene Kategorien zum Auffinden eines Assets möglich sind. Dieses Konzept lebt allerdings davon, dass die Verschlagwortung auch tatsächlich durch den Benutzer erfolgt. Die Krux an der Sache: Der Benutzer, der ein neues Dokument in ein solches System lädt, hat klare Nachteile. Er muss mehr Angaben tätigen als bei einer einfachen Ablage in einen Ordner. Und in der Situation des Hochladens ist das Benutzerziel nicht das bequeme Auffinden, sondern das bequeme Ablegen eines Dokuments. Das Benutzerziel ist nicht deckungsgleich mit dem Unternehmensziel. Das Ergebnis: Die Verschlagwortung wird lückenhaft durchgeführt und das spätere Auffinden ist beeinträchtigt. Die Software ist nicht erfolgreich.

Das Geheimnis erfolgreicher Software liegt also nicht nur in einem hilfreichen fachlichen Featureset, sondern auch in darin, die Benutzer zu motivieren, diese Funktionen im Sinne des Unternehmens zu nutzen.

Value-based Software Design

Software wird eingesetzt, um für den Kunden Mehrwerte zu schaffen. Dementsprechend bedarf es eines Perspektivwechsels vom softwareherstellenden Unternehmen hin zum Kundenunternehmen. Erst durch den Blick auf die Wertschöpfungskette des Kunden werden die eigentlichen Ziele des Unternehmens deutlich, die die Software kaufen sollen oder bereits gekauft haben.

„Value-based Software Design“ beschreibt den Prozess und die Werkzeuge, um strukturiert Kundenziele, Mitarbeiter- und Benutzerperspektiven und ihre Ziele zu adressier...

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