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Mobile Technology
Extreme Feedback Devices erzeugen Aufmerksamkeit im Entwicklerteam

Von Ampeln und Zimmerbrunnen

Extreme Feedback Devices (XFDs) sorgen dafür, dass wichtige Mitteilungen, etwa zum Projektstatus oder zu einem Fehler bei der Softwareentwicklung, unmittelbar wahrgenommen werden und nicht in der täglichen E-Mail-Flut untergehen. Der folgende Bericht erläutert, welche unterschiedlichen Formen ein XFD annehmen kann, was Unternehmen bei einer Einführung beachten sollten und welche Herausforderungen sich damit lösen lassen - und welche nicht.

Nicolas Byl


Insbesondere bei größeren Projekten hat sich in der Softwareentwicklung das Prinzip der kontinuierlichen Integration (Continuous Integration) etabliert. Hierbei wird fortlaufend Code aus mehreren Quellen in ein zentrales System eingecheckt und regelmäßig auf Fehler geprüft. Wird ein Problem festgestellt, ist es entscheidend, das Team umgehend darüber zu informieren, damit der Fehler behoben und kein weiterer Code eingecheckt wird. Häufig erfolgen diese Benachrichtigungen noch per E-Mail – bei vielen Dutzend eingehenden E-Mails pro Tag ein denkbar ungeeigneter Kanal, wenn es um die Übermittlung dringender Nachrichten geht, die eine sofortige Reaktion erfordern. Ist ein Build gescheitert, und es wird weiter Code eingecheckt, weil keiner das Problem wahrgenommen hat, macht das die Fehlersuche deutlich schwieriger und komplizierter.

Um diese Situation zu vermeiden, entwickelte der IT-Spezialist Alberto Savoia 2004 die ersten so genannten Extreme Feedback Devices (XFDs): Lampen, die für jeden gut sichtbar im Raum aufgestellt wurden und je nach Zustand der getesteten Software in unterschiedlichen Farben leuchteten. So lässt sich sicherstellen, dass eine Fehlermeldung umgehend wahrgenommen wird und nicht in der üblichen E-Mail-Flut untergeht.

Mit allen Sinnen – Beispiele für unterschiedliche Extreme Feedback Devices

Auch wenn ein XFD, das ein optisches Signal übermittelt, recht naheliegend und in vielen Situationen am geeignetsten ist, muss es nicht zwingend eine Lava-Lampe im Stil von Savoia sein. Darüber hinaus können selbstverständlich auch andere Sinnesorgane angesprochen werden, wenn die räumliche Umgebung dies erlaubt, es dem Team nutzt und die Mitarbeiter es akzeptieren.

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Von Ampeln und Zimmerbrunnen

Extreme Feedback Devices (XFDs) sorgen dafür, dass wichtige Mitteilungen, etwa zum Projektstatus oder zu einem Fehler bei der Softwareentwicklung, unmittelbar wahrgenommen werden und nicht in der täglichen E-Mail-Flut untergehen. Der folgende Bericht erläutert, welche unterschiedlichen Formen ein XFD annehmen kann, was Unternehmen bei einer Einführung beachten sollten und welche Herausforderungen sich damit lösen lassen - und welche nicht.

Nicolas Byl


Insbesondere bei größeren Projekten hat sich in der Softwareentwicklung das Prinzip der kontinuierlichen Integration (Continuous Integration) etabliert. Hierbei wird fortlaufend Code aus mehreren Quellen in ein zentrales System eingecheckt und regelmäßig auf Fehler geprüft. Wird ein Problem festgestellt, ist es entscheidend, das Team umgehend darüber zu informieren, damit der Fehler behoben und kein weiterer Code eingecheckt wird. Häufig erfolgen diese Benachrichtigungen noch per E-Mail – bei vielen Dutzend eingehenden E-Mails pro Tag ein denkbar ungeeigneter Kanal, wenn es um die Übermittlung dringender Nachrichten geht, die eine sofortige Reaktion erfordern. Ist ein Build gescheitert, und es wird weiter Code eingecheckt, weil keiner das Problem wahrgenommen hat, macht das die Fehlersuche deutlich schwieriger und komplizierter.

Um diese Situation zu vermeiden, entwickelte der IT-Spezialist Alberto Savoia 2004 die ersten so genannten Extreme Feedback Devices (XFDs): Lampen, die für jeden gut sichtbar im Raum aufgestellt wurden und je nach Zustand der getesteten Software in unterschiedlichen Farben leuchteten. So lässt sich sicherstellen, dass eine Fehlermeldung umgehend wahrgenommen wird und nicht in der üblichen E-Mail-Flut untergeht.

Mit allen Sinnen – Beispiele für unterschiedliche Extreme Feedback Devices

Auch wenn ein XFD, das ein optisches Signal übermittelt, recht naheliegend und in vielen Situationen am geeignetsten ist, muss es nicht zwingend eine Lava-Lampe im Stil von Savoia sein. Darüber hinaus können selbstverständlich auch andere Sinnesorgane angesprochen werden, wenn die räumliche Umgebung dies erlaubt, es dem Team nutzt und die Mitarbeiter es akzeptieren.

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