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Mobile Technology
Ein Mobile-Start-up-Lifecycle auf der webinale

Von der Bierglasidee zur App

Ideen für Start-ups entstehen nicht selten aus einer Bierlaune heraus. Man sitzt bei einer (oder mehreren) gepflegten Gerstenkaltschalen zusammen und sinniert über interessante und vermeintlich rentable Geschäftsideen.

Christoph Ebert


Florian Müller, Mitgründer der Software Brauerei und passionierter Softwarearchitekt, schilderte im Rahmen seiner webinale-Session „WTF – Bier per Smartphone?“ seine Erfahrungen mit solchen Bierglasideen. Im Zentrum stand das von ihm mitgegründete Start-up speedy­PAY [1]. Bei speedyPAY handelt es sich um eine App, die es dem Nutzer ermöglicht, im Fußballstadion Essen und Getränke zu bestellen. Die Bestellung kann man sich anschließend entweder an den Platz bringen lassen oder man holt sie selbst am Cateringstand ab.

Die Bierglasidee

Die Ideenphase zur „Bier per Smartphone“-App begann in Florian Müllers Fall tatsächlich bei einem Kneipenbesuch. Obwohl auch Florian solche Bierglasideen grundsätzlich für keine gute Idee hält, konnten die speedy­PAY-Gründer auf eine wichtige Ausnahme zählen. Mit am Tisch saß ein Vertreter einer großen Brauerei, den das Start-up von Anfang an als Partner mit ins Boot holen konnte – was uns zu den ersten Learnings bringt, die Florian Müller den Teilnehmern für die Ideenphase mit auf den Weg gab:

Man sollte sich Branchenpartner suchen statt nur „Geldgeber“Man sollte keine Angst vor fremden Branchen/Themen habenBrainstormen sollte man mit Machern und nicht mit „Ideengebern“

Gute Idee hin oder her – doch woran merkt man eigentlich, dass die Idee nach hinten losgeht? Die Antwort des mit der Erfahrung einiger Start-up-Gründungen ausgestatteten Florian Müller: „Entweder die Idee zündet richtig oder überhaupt nicht! Und wenn das Team schon kurz nach dem Kick-off nur noch Dienst nach Vorschrift schiebt, ist etwas faul.“

Eine Idee wird konkret

Hat man jedoch die Ideenphase erfolgreich gemeistert, geht es an die Konkretisierung der Idee. Ein zugegebenermaßen wenig attraktive Aufgabe, geht es doch vor allem um die Abklärung der finanziellen und wirtschaftlichen Faktoren. „Eine Excel-Kalkulation ist Pflicht,“ mahnt Florian Müller, der vor seiner Abneigung gegenüber Businessplänen keinen Hehl macht. Doch es muss unbedingt herausgefunden werden, ob man überhaupt irgendwo Geld aus dem Projekt „herauspressen“ kann, und wie man mit dem Start-up Geld eigentlich verdienen will. Also: Erst die Idee abklären, dann das Produkt bauen.

Und woran merkt man, dass aus der Idee vermutlich nie ein Unternehmen wird, das schwarze Zahlen schreibt? Die einfachste Antwort: Excel spuckt eben keine schwarzen Zahlen aus. „Und wenn alle im Team zwar programmieren können, aber keiner dabei ist, der die Vision nach außen tragen kann, hat man ein Problem,“ erklärt Florian ...

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Ein Mobile-Start-up-Lifecycle auf der webinale

Von der Bierglasidee zur App

Ideen für Start-ups entstehen nicht selten aus einer Bierlaune heraus. Man sitzt bei einer (oder mehreren) gepflegten Gerstenkaltschalen zusammen und sinniert über interessante und vermeintlich rentable Geschäftsideen.

Christoph Ebert


Florian Müller, Mitgründer der Software Brauerei und passionierter Softwarearchitekt, schilderte im Rahmen seiner webinale-Session „WTF – Bier per Smartphone?“ seine Erfahrungen mit solchen Bierglasideen. Im Zentrum stand das von ihm mitgegründete Start-up speedy­PAY [1]. Bei speedyPAY handelt es sich um eine App, die es dem Nutzer ermöglicht, im Fußballstadion Essen und Getränke zu bestellen. Die Bestellung kann man sich anschließend entweder an den Platz bringen lassen oder man holt sie selbst am Cateringstand ab.

Die Bierglasidee

Die Ideenphase zur „Bier per Smartphone“-App begann in Florian Müllers Fall tatsächlich bei einem Kneipenbesuch. Obwohl auch Florian solche Bierglasideen grundsätzlich für keine gute Idee hält, konnten die speedy­PAY-Gründer auf eine wichtige Ausnahme zählen. Mit am Tisch saß ein Vertreter einer großen Brauerei, den das Start-up von Anfang an als Partner mit ins Boot holen konnte – was uns zu den ersten Learnings bringt, die Florian Müller den Teilnehmern für die Ideenphase mit auf den Weg gab:

Man sollte sich Branchenpartner suchen statt nur „Geldgeber“Man sollte keine Angst vor fremden Branchen/Themen habenBrainstormen sollte man mit Machern und nicht mit „Ideengebern“

Gute Idee hin oder her – doch woran merkt man eigentlich, dass die Idee nach hinten losgeht? Die Antwort des mit der Erfahrung einiger Start-up-Gründungen ausgestatteten Florian Müller: „Entweder die Idee zündet richtig oder überhaupt nicht! Und wenn das Team schon kurz nach dem Kick-off nur noch Dienst nach Vorschrift schiebt, ist etwas faul.“

Eine Idee wird konkret

Hat man jedoch die Ideenphase erfolgreich gemeistert, geht es an die Konkretisierung der Idee. Ein zugegebenermaßen wenig attraktive Aufgabe, geht es doch vor allem um die Abklärung der finanziellen und wirtschaftlichen Faktoren. „Eine Excel-Kalkulation ist Pflicht,“ mahnt Florian Müller, der vor seiner Abneigung gegenüber Businessplänen keinen Hehl macht. Doch es muss unbedingt herausgefunden werden, ob man überhaupt irgendwo Geld aus dem Projekt „herauspressen“ kann, und wie man mit dem Start-up Geld eigentlich verdienen will. Also: Erst die Idee abklären, dann das Produkt bauen.

Und woran merkt man, dass aus der Idee vermutlich nie ein Unternehmen wird, das schwarze Zahlen schreibt? Die einfachste Antwort: Excel spuckt eben keine schwarzen Zahlen aus. „Und wenn alle im Team zwar programmieren können, aber keiner dabei ist, der die Vision nach außen tragen kann, hat man ein Problem,“ erklärt Florian ...

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