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Ein Überblick über Geräte und Handwerkszeug auf dem Android-Smartwatch-Markt

Mach’s mit Google


Samsung lieferte seine erste Smartwatch mit einem selbst angepassten Android aus. Goo­gle bietet seit einiger Zeit eine hauseigene Distribution für intelligente Uhren an, die bei mehreren Herstellern Freunde fand. In Deutschland sind im Moment drei verschiedene Geräte erhältlich, die wir hier kurz vorstellen.

Dank der gemeinsamen Softwareplattform verhalten sich die Maschinen bis zu einem gewissen Grad ähnlich. Alle drei wollen kein Smartphoneersatz sein: Ein auf Android Wear basierendes Produkt ist ein zweiter Bildschirm, der die vom Telefon emittierten Notifications am Armband des Nutzers darstellt.

Go with the Flow!

Ein als „Context Stream“ bezeichneter Betriebsmodus präsentiert eine Liste von Karten, die Informationen zur aktuellen Umgebung enthalten. Die gerade aktuelle Karte lässt sich durch Nach-oben- und Nach-unten-Wischen beeinflussen, ein Swipe nach links öffnet weitere Optionen.

Texteingabe ist unter Android Wear nicht vorgesehen. Googles Hardwarepartner statten ihre Uhren stattdessen mit einem Mikrofon aus, das dank Integration mit Google Now zur Entgegennahme von Sprachkommandos befähigt ist. Diese führen zum Wechsel in einen als Demand bezeichneten Betriebsmodus, in dem die Uhr die an sie gestellten Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten sucht.

Am „vollen Bildschirm“ laufende Applikationen sind zwar möglich, aber nicht wirklich vorgesehen. Goo­gle weist in der Entwicklerdokumentation an mehreren Stellen darauf hin, dass sich derartige Programme „so gut wie möglich“ in den Kontext-Stream integrieren sollten.

i’m Watch schickte seine Smartwatch bei Ruhepausen in den Dämmerschlaf: Die Anzeige der Uhrzeit erfolgte nur nach dem Antippen des Displays. Android-Wear-Geräte dürfen dies nicht: Sie müssen stattdessen in einen reduzierten Betriebsmodus verfallen, in dem die Uhrzeit und die letzte Notification ersichtlich sein müssen.

Gemeinsam verschieden

Vor der eigentlichen Hardwarebesprechung sei angemerkt, dass alle Android-Wear-Geräte ähnliche Software aufweisen. Google erlaubt den Herstellern keine „weitreichenden“ Anpassungen der Benutzeroberfläche: Custom Skins sind nicht möglich. Zudem sind alle Uhren bis zu einem gewissen Grad wasserfest. Das beim Fossil Wrist PDA notwendige vorsichtige Händewaschen gehört der Vergangenheit an.

Google-Wear-Uhren müssen nicht zwangsweise als Fitness-Tracker dienen. Der von Google im Rahmen von Produktvorstellungen gerne erwähnte Herzsensor ist nicht Teil der Plattform – wenn ein Hersteller seine Geräte lieber ohne dieses Feature ausliefern möchte, so...

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