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Softwareentwickler entschieden Unternehmensprozesse mit

Alle Macht den Entwicklern!?


Softwareentwickler gestalten die Zukunft. Es sind ihre Ideen, die ganze Branchen verändern und online eine nie dagewesene Verbreitung genießen. Ohne sie funktioniert schon heute in den meisten Branchen keine innovative Weiterentwicklung mehr – und dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren mit einer zunehmenden Digitalisierung des Alltags durch Mobile-Devices, Wearables und das Internet of Things weiter verstärken. Unternehmen, die bei dieser Entwicklung nicht hintenanstehen wollen, müssen sich jetzt auf einen Wandel in den Organisationsstrukturen einstellen.

Eine Schlüsselrolle bei der Verzahnung von Softwareentwicklung und der Evolution auf Businessseite kommt offenen Plattformen und Open-Source-Software zu. Plattformen wie GitHub und neue Technologien wie Docker oder das API für den Zahlungsverkehr Stripe kommen den Anforderungen der Entwickler weiter entgegen. Sie verändern die Art, wie Software geschrieben wird und wie Entwickler miteinander interagieren. Die Programmierung und Verbreitung liegt nicht mehr länger nur in den Händen großer Konzerne, die Preise diktieren und ihre komplexen Softwarepakete für die IT-Chefs anderer Konzerne stricken. Stattdessen entwickeln sich immer mehr offene Plattformen, auf denen individuelle und schnell skalierbare Anwendungen entwickelt werden können.

Die jährliche „Future of Open Source Survey“ aus den USA zeigt für 2015, dass inzwischen 78 Prozent aller US-Unternehmen zumindest teilweise Open-Source-Software verwenden, während es 2010 nur 42 Prozent waren. Das Vertrauen in das Prinzip der Quelloffenheit wächst demnach zusehends – auch in Deutschland. Der Erfolg von Open-Source-Technologien liegt nicht nur in einer günstigen Alternative zu kostenintensiver Software begründet. Im Gegenteil, der Betrieb und die Pflege der Plattformen oder Software werden durch die Community der Entwickler umgesetzt. Dadurch entstehen Lösungen, die durch den Input vieler verschiedener IT-Profis wachsen und immer auf dem neuesten Stand sind. Automatisch erhöht sich die Einflussnahme der Entwickler auf Unternehmensprozesse.

Skalierbarkeit als Muss

Der zweite Schlüssel zu neuen Geschäftsmodellen ist die Skalierbarkeit von Infrastrukturen, Plattformen und der auf ihnen laufenden Anwendungen. Nie war es günstiger und einfacher, hochleistungsfähige Infrastrukturen aufzusetzen und nach Bedarf zu skalieren. Diese Flexibilität kommt Entwicklern zugute, die ihre innovativen oder gar disruptiven Konzepte aus kleinen Start-ups heraus entwick...

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