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Mobile Technology
Android-Wear-Micro-Apps

Android am Arm

Mehr Zeit in der echten Welt und weniger Zeit in unseren Smartphones - dies ist eines der Versprechen, mit denen Android Wear angetreten ist. Wie dies mit Micro-Apps möglich wird, zeigt dieser Artikel.

Peter Friese


In diesem Artikel gehen wir auf das „Smart“ in Smartwatch ein und beschäftigen uns damit, wie man so genannte Micro-Apps entwickeln kann, die auf Android-Wear-Smartwatches laufen können.

Zwar ist es technisch möglich, Apps zu entwickeln, die ausschließlich auf der Uhr laufen, und im Play Store ist eine Fülle von Standalone-Apps verfügbar, die die unterschiedlichsten Anwendungsfälle abdecken. Allerdings lassen sich viel mächtigere Apps bauen, wenn man die Fähigkeiten des mit der Uhr verbundenen Handhelds (in den meisten Fällen ein Android Phone) mit einbezieht. Neben dem Zugriff auf die zusätzlichen Sensoren, die Internetverbindung und die auf dem Smartphone enthaltenen Daten lässt sich so ein Teil der Datenverarbeitung von der Smartwatch auf das Smartphone auslagern, um Energie zu sparen bzw. von der höheren Rechenleistung zu profitieren. Aus Gründen der Energieeffizienz ist es derzeit z. B. nicht möglich, vom Wearable direkt auf das Internet zuzugreifen – stattdessen muss das Smartphone sozusagen als Relay verwendet werden. Wie das funktioniert, schauen wir uns im Verlauf dieses Artikels an.

Um den Artikel ein wenig anschaulicher zu gestalten, wird dem Artikel eine App als Grundlage dienen, die es Kaffeeliebhabern ermöglicht, ihrer Leidenschaft auf verantwortungsvolle Weise zu frönen. Von den vielen erdenklichen Use Cases werden wir in diesem Artikel folgende implementieren:

Aufzeichnen des täglichen Kaffeekonsums: Hierzu ruft der Anwender die App auf dem Wearable auf, um dann aus einer Liste koffeinhaltiger Getränke dasjenige auszuwählen, das er oder sie zu trinken gedenkt. Das Koffein-Log wird so persistiert, dass es später auf dem Handheld oder auf einem Watchface (z. B. in Form eines Fortschrittbalkens) angezeigt werden kann.Auffinden eines Cafés in der Nähe: In der Endausbaustufe sollte die mobile App die in der Umgebung befindlichen Cafés über ein im Hintergrund laufendes Location-Update ermitteln und dann als Notification auf dem Wearable anzeigen. Für diesen Artikel werden wir diesen Use Case ein wenig vereinfachen und manuell über das UI auslösen.

Anhand dieser Use Cases werden wir die folgenden technischen Aspekte von Android Wear betrachten:

Implementierung von Wearable-UIs: Neben einfachen und komplexeren Listen sowie Hilfsanzeigen wie z. B. Bestätigungsanzeigen werden wir uns damit beschäftigen, wie man Layouts für runde und eckige Displays gestalten kann.Datenübertragung zwischen dem Wearable und dem Handset: Hier werden wir vor allem mit dem ...

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Android-Wear-Micro-Apps

Android am Arm

Mehr Zeit in der echten Welt und weniger Zeit in unseren Smartphones - dies ist eines der Versprechen, mit denen Android Wear angetreten ist. Wie dies mit Micro-Apps möglich wird, zeigt dieser Artikel.

Peter Friese


In diesem Artikel gehen wir auf das „Smart“ in Smartwatch ein und beschäftigen uns damit, wie man so genannte Micro-Apps entwickeln kann, die auf Android-Wear-Smartwatches laufen können.

Zwar ist es technisch möglich, Apps zu entwickeln, die ausschließlich auf der Uhr laufen, und im Play Store ist eine Fülle von Standalone-Apps verfügbar, die die unterschiedlichsten Anwendungsfälle abdecken. Allerdings lassen sich viel mächtigere Apps bauen, wenn man die Fähigkeiten des mit der Uhr verbundenen Handhelds (in den meisten Fällen ein Android Phone) mit einbezieht. Neben dem Zugriff auf die zusätzlichen Sensoren, die Internetverbindung und die auf dem Smartphone enthaltenen Daten lässt sich so ein Teil der Datenverarbeitung von der Smartwatch auf das Smartphone auslagern, um Energie zu sparen bzw. von der höheren Rechenleistung zu profitieren. Aus Gründen der Energieeffizienz ist es derzeit z. B. nicht möglich, vom Wearable direkt auf das Internet zuzugreifen – stattdessen muss das Smartphone sozusagen als Relay verwendet werden. Wie das funktioniert, schauen wir uns im Verlauf dieses Artikels an.

Um den Artikel ein wenig anschaulicher zu gestalten, wird dem Artikel eine App als Grundlage dienen, die es Kaffeeliebhabern ermöglicht, ihrer Leidenschaft auf verantwortungsvolle Weise zu frönen. Von den vielen erdenklichen Use Cases werden wir in diesem Artikel folgende implementieren:

Aufzeichnen des täglichen Kaffeekonsums: Hierzu ruft der Anwender die App auf dem Wearable auf, um dann aus einer Liste koffeinhaltiger Getränke dasjenige auszuwählen, das er oder sie zu trinken gedenkt. Das Koffein-Log wird so persistiert, dass es später auf dem Handheld oder auf einem Watchface (z. B. in Form eines Fortschrittbalkens) angezeigt werden kann.Auffinden eines Cafés in der Nähe: In der Endausbaustufe sollte die mobile App die in der Umgebung befindlichen Cafés über ein im Hintergrund laufendes Location-Update ermitteln und dann als Notification auf dem Wearable anzeigen. Für diesen Artikel werden wir diesen Use Case ein wenig vereinfachen und manuell über das UI auslösen.

Anhand dieser Use Cases werden wir die folgenden technischen Aspekte von Android Wear betrachten:

Implementierung von Wearable-UIs: Neben einfachen und komplexeren Listen sowie Hilfsanzeigen wie z. B. Bestätigungsanzeigen werden wir uns damit beschäftigen, wie man Layouts für runde und eckige Displays gestalten kann.Datenübertragung zwischen dem Wearable und dem Handset: Hier werden wir vor allem mit dem ...

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