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Mehr News in iOS 9 – und ein Datenschutzupdate

Das Geschäft mit den News


Mit iOS 9 geht Apple einen Weg, den Facebook und Google ebenfalls eingeschlagen haben: Nutzer wollen schnell und unkompliziert an aktuelle Meldungen kommen – also richtet man genau dafür einen Dienst ein.

Die Tech-Unternehmen Facebook und Google stehen auch bei der Aufbereitung journalistischer Inhalte im Wettbewerb. Mit unterschiedlichen Diensten vermitteln sie Beiträge etablierter Verlagshäuser an ihre User. Nun steigt auch Apple mit einer neuen App in den Medienmarkt um Google News und Instant Articles ein.

Bei der Fülle an Informationen im Netz vertrauen viele User längst auf Feed-Reader, Newsaggregatoren und Apps, welche die aktuellsten Nachrichten und spannendsten Beiträge zusammenfassen. Sich einzeln durch die jeweiligen Magazine, Blogs und Seiten auf der Suche nach Neuigkeiten zu klicken, ist zeitaufwendig und nicht gerade effektiv – vor allem, wenn man einen Überblick zu verschiedenen Medien bewahren möchte. Google bietet mit seiner Newsseite die wohl beliebteste Übersicht im Netz; des Weiteren basiert Feedly ebenfalls auf Googles Reader-Technologie. Facebook hat in diesem Jahr mit mehreren Verlagen weltweit Verträge geschlossen, um die Social-Media-interne Nachrichtenseite Instant Articles [1] in Kooperation mit ausgewählten Seiten (u. a. Spiegel Online und Bild) aufzubauen. Nun zieht auch Apple nach und versucht sich an einem eigenen Newsmodell als App.

Apple-News-App für redaktionelle Inhalte

Obwohl viele iPad- und iPhone-User längst mit der Social-News-App Flipboard vertraut sein dürften, hat Apple trotzdem mit iOS 9 eine eigene News-App herausgebracht, für die eigens Journalisten eingestellt werden sollen, die den Newscontent verwalten und mitgestalten; zunächst nur in den USA, UK und Australien, später in Europa. Während Facebook auf die Social-Media-Anknüpfung setzt und damit ausgewählte Medien seinen Usern leichter zugänglich machen will, drängt nun auch Apple stärker auf den Medienmarkt. Dass US-amerikanische Tech-Unternehmen damit zunehmend Einfluss auf die hiesige Medienlandschaft nehmen, wird von einigen Journalisten [2] bereits mit einer gewissen Sorge verfolgt. Dass noch nicht von einer Mediendominanz seitens der Tech-Industrie die Rede sein kann, zeigt sich daran, dass auch große Verlagshäuser wie Die Zeit bereits das Vorgehen von Spiegel Online kritisieren [3]. In Zeiten der rückläufigen Auflagen suchen selbst breit aufgestellte Verlagshäuser wie Springer (Bild) nach Möglichkeiten, sich mit der Tech-Industrie zu arrangieren. Währ...

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