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In-App-Käufe für Guthaben bei Mehrwertdiensten nutzen

In-App vs. In-App


Willkommen in der Mobile Pay World. Was ich damit sagen will?! Das Smartphone wird immer mehr zum Zahlungsmittel. Derzeit fliegen neue Produkte und Ideen aus allen Nischen der Softwaredienstleister. Auch Apple bietet jetzt mit Apple Pay die Möglichkeit, bargeldlos an Terminals zu bezahlen. Ich möchte hier einmal die „alten“ Dienste von Google und Apple beleuchten und veranschaulichen, wie man virtuelles Geld aus In-App-Käufen bei Google und Apple verifizieren kann, um damit echtes Guthaben auf Mehrwertdiensten verwalten zu können.

Es geht um die Systeme In-App Purchase (Apple) und In-App Billing (Google). Diese Mechanismen wurden geschaffen, um die so genannten In-App-Käufe zu ermöglichen. Gamer werden es am besten kennen: Für wenige Cents kann man sich Add-ons wie Schwerter, Helme, Gold oder Ähnliches in den App-Spielewelten aneignen. Apple oder Google bucht dabei den gewünschten Betrag von einem vorher verifizierten Zahlungsmittel des Mobile-Nutzers ab und transferiert diesen Betrag an den Betreiber (Entwickler) der App. Dabei erhalten Apple und Google üppige Provisionen. Diese Vorgehensweise ist derzeit üblich, um Apps wie Spiele scheinbar kostenlos anbieten zu können und die Kosten für Entwicklung und Betrieb der Software quasi durchs Hintertürchen mittels kostenpflichtiger Add-ons wieder hereinzuholen.

Für das Beispiel Spiele funktioniert dieses Prinzip auch sehr gut. Nehmen wir an, wir entwickeln ein Autorennspiel, das kostenlos in den Stores erhältlich ist. Der Spieler kann sich mit virtuellem Geld ein Auto kaufen, es neu lackieren und etwas aufmotzen. Anschließend fährt er damit Rennen gegen reale Gegner aus der Community. Er gewinnt und verliert. Verliert er zu häufig, braucht er dabei sein virtuelles Geld auf. Nun benötigt der Spieler aber einen leistungsstärkeren Motor, der einer Summe X seines virtuellen Gelds bedarf, das er aber bereits in den letzten Rennen verloren hat. Nun entschließt sich der Spieler, den Motor für echtes Geld zu beschaffen. Die Kosten sind überschaubar: wenige Cents und er kann direkt weiterspielen. Jetzt haben wir als Herausgeber der App zum ersten Mal Profit gemacht. Verstecken wir viele solcher Möglichkeiten, neue Extras für das Spiel im Spiel zu kaufen, so erhöht sich der Profit, und allmählich rechnet sich eventuell sogar die Entwicklungszeit sowie der Betrieb unserer Server, um das Spiel anbieten zu können.

Wie funktioniert der Kauf „In-App“?

Über einen Button wird das SDK von Apple (StoreKitSuite) oder Google (Google Wallet) geladen. Sie zeigen ziemlich ähnliche Dialoge an (Abb. 1), die dem Benutzer zunächst mitteilen, um welchen Kauf es sich handelt und was dieser kosten soll.

palmer_in-app-kaeufe_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Ein Vergleich der Dialoge bei...

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