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Tor! Oder doch nicht?

Adrenalin, rasender Puls, Euphorie. Der Sieg beim Kickern wurde hart erkämpft, aber schon nach kurzer Zeit hinterfragen die schlechten Verlierer, ob der Sieg wirklich so glorreich war und ob das Spiel überhaupt stattgefunden hat. Hier kommt die Kickchain mit ihren Geschwistern ins Spiel.

Dennis Dierkes, Ruben Gees


Unsere Kollegen haben im Rahmen eines Hackathons die Kickchain [1], eine Blockchain für Kickerergebnisse, ins Leben gerufen. Wir fühlten uns verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse vollautomatisiert darin abgelegt werden. Eine Blockchain ohne Blöcke macht schließlich wenig Sinn, oder? In diesem Artikel werden wir darüber berichten, wie aus dem krachenden Einschlagen des Balls ins Tor ein Block in der Blockchain wird (Abb. 1).Wir haben unseren Kicker für die Cloudifizierung mit einem Raspberry ausgestattet, an dem zwei Lichtschranken befestigt sind. Sie sind für das Messen der Tore verantwortlich. Der Raspberry dient außerdem als Matchmaking-Server. Für die mobilen Endgeräte haben wir eine App entwickelt, die einem klassischen Multiplayer-Client ähnelt. Ein Smartphone kann entweder ein Spiel erstellen oder einem Spiel beitreten. Der Raspberry nimmt dabei die Rolle des Spielservers ein. Der Besitzer der Lobby kann anschließend das Spiel starten und alle Spieler begeben sich zum Kickertisch. Nachdem auf einer Seite das zehnte Tor gefallen ist, wendet sich der Raspberry an das API-Gateway, um das Spiel zu speichern. Zusätzlich autorisiert das API-Gateway Spieler und liefert nützliche Statistiken. Letztere können die Clients anzeigen.Die KickchainDie Kickchain ist eine Blockchain-basierte Anwendung, die Ergebnisse der Kickerspiele speichert. Die Spiele finden zwischen zwei Teams statt. Jedes Spiel ist also eine Transaktion zwischen zwei Parteien. Diese Spiele bzw. Transaktionen werden über das Kickway-Gateway an einen Kickchain-Server übermittelt. Dieser kümmert sich darum, diese Spiele an die Blockchain zu hängen und die Änderungen mit den weiteren Servern der Kickchain auszutauschen. Die Daten werden über mehrere Knoten verteilt, die miteinander vernetzt sind. So sind die Spieldaten auf beliebig vielen Servern verteilt und dadurch vor Veränderungen missgünstiger Mitspieler geschützt.SpieldatenDas Kickchain API bietet zwei öffentliche Methoden an: eine, um die gesamte Kickchain abzurufen und eine, um neue Spiele hinzuzufügen. Daneben gibt es noch weitere Methoden für die Kommunikation der Kickchain-Server untereinander.Abb. 4: Das Event-Loop-Modell [7]Das Bootiful KickwayDas Kickway [2] ist eine Spring-Boot-Anwendung, die als API-Gateway für die Kickchain fungiert. Sie ist die Hüterin der Kickchain, da diese über keinerlei Authentifizierung verfügt. Das Kickway speichert die Hardware-IDs der Android-Geräte zu den Spielernamen. Das verhindert, das...

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Tor! Oder doch nicht?

Adrenalin, rasender Puls, Euphorie. Der Sieg beim Kickern wurde hart erkämpft, aber schon nach kurzer Zeit hinterfragen die schlechten Verlierer, ob der Sieg wirklich so glorreich war und ob das Spiel überhaupt stattgefunden hat. Hier kommt die Kickchain mit ihren Geschwistern ins Spiel.

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Unsere Kollegen haben im Rahmen eines Hackathons die Kickchain [1], eine Blockchain für Kickerergebnisse, ins Leben gerufen. Wir fühlten uns verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse vollautomatisiert darin abgelegt werden. Eine Blockchain ohne Blöcke macht schließlich wenig Sinn, oder? In diesem Artikel werden wir darüber berichten, wie aus dem krachenden Einschlagen des Balls ins Tor ein Block in der Blockchain wird (Abb. 1).Wir haben unseren Kicker für die Cloudifizierung mit einem Raspberry ausgestattet, an dem zwei Lichtschranken befestigt sind. Sie sind für das Messen der Tore verantwortlich. Der Raspberry dient außerdem als Matchmaking-Server. Für die mobilen Endgeräte haben wir eine App entwickelt, die einem klassischen Multiplayer-Client ähnelt. Ein Smartphone kann entweder ein Spiel erstellen oder einem Spiel beitreten. Der Raspberry nimmt dabei die Rolle des Spielservers ein. Der Besitzer der Lobby kann anschließend das Spiel starten und alle Spieler begeben sich zum Kickertisch. Nachdem auf einer Seite das zehnte Tor gefallen ist, wendet sich der Raspberry an das API-Gateway, um das Spiel zu speichern. Zusätzlich autorisiert das API-Gateway Spieler und liefert nützliche Statistiken. Letztere können die Clients anzeigen.Die KickchainDie Kickchain ist eine Blockchain-basierte Anwendung, die Ergebnisse der Kickerspiele speichert. Die Spiele finden zwischen zwei Teams statt. Jedes Spiel ist also eine Transaktion zwischen zwei Parteien. Diese Spiele bzw. Transaktionen werden über das Kickway-Gateway an einen Kickchain-Server übermittelt. Dieser kümmert sich darum, diese Spiele an die Blockchain zu hängen und die Änderungen mit den weiteren Servern der Kickchain auszutauschen. Die Daten werden über mehrere Knoten verteilt, die miteinander vernetzt sind. So sind die Spieldaten auf beliebig vielen Servern verteilt und dadurch vor Veränderungen missgünstiger Mitspieler geschützt.SpieldatenDas Kickchain API bietet zwei öffentliche Methoden an: eine, um die gesamte Kickchain abzurufen und eine, um neue Spiele hinzuzufügen. Daneben gibt es noch weitere Methoden für die Kommunikation der Kickchain-Server untereinander.Abb. 4: Das Event-Loop-Modell [7]Das Bootiful KickwayDas Kickway [2] ist eine Spring-Boot-Anwendung, die als API-Gateway für die Kickchain fungiert. Sie ist die Hüterin der Kickchain, da diese über keinerlei Authentifizierung verfügt. Das Kickway speichert die Hardware-IDs der Android-Geräte zu den Spielernamen. Das verhindert, das...

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