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Mobile Technology
Teil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-App

Von der Idee bis zum Store

Selbst die beste App nutzt nur dann etwas, wenn sie für die Anwender leicht verfügbar und zu installieren ist. Apps für Android installiert man üblicherweise über den Google Play Store. Dabei gibt es aus Sicht des Softwareentwicklers einiges zu beachten: Google macht Vorgaben in alle Richtungen, bietet dafür aber auch Services. Neben technischen Fragen geht es auch um Preise und vertragliche Inhalte.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Artikelserie Teil 1: Idee, Planung, Prototyp Teil 2: Das User Interface entwerfen Teil 3: Die Businesslogik programmieren Teil 4: Anbindung an die Cloud Teil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-App Teil 1: Idee, Planung, PrototypTeil 2: Das User Interface entwerfenTeil 3: Die Businesslogik programmierenTeil 4: Anbindung an die CloudTeil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-AppDer Vertrieb von Apps für Smartphones und Tablets ist völlig anders organisiert als die Distribution von klassischer Software für den stationären PC. Als einzig zulässige Quelle erachten die Hersteller nur ihre eigenen, als App Stores bezeichneten Softwaremarktplätze. Für Android ist dies bekanntermaßen der Google Play Store. Möchte man eine App direkt auf dem Smartphone, das heißt unter Umgehung des Stores, installieren, muss man dieses Vorhaben in den Einstellungen explizit zulassen. Dieser Zwang zur Nutzung des Stores für das Deployment bietet Vor- und Nachteile. Google hat eine maximale Kontrolle über die angebotenen Apps und kann die Veröffentlichung an bestimmte Bedingungen knüpfen und beispielsweise Mindestvorgaben bezüglich der Qualität machen. Da der Google Play Store die einzige offizielle Quelle für Android-Apps ist, partizipiert Google auch am Kauf jeder Lizenz in Form einer Provision. Die Provision ist mit 30 Prozent erheblich. Ebenso muss man als Entwickler zunächst ein kostenpflichtiges Konto eröffnen, um die Leistungen des Google Play Stores nutzen zu können. Die Registrierungsgebühr hierfür beträgt einmalig 25 US-Dollar. Einige allgemeine und statistische Informationen sind im Kasten „Der Google Play Store“ zusammengetragen. Der Google Play Store Der Google Play Store, früher bekannt als Android Market, ist eine Onlineplattform für die digitale Distribution von Apps, die mit dem Software Development Kit (SDK) von Android entwickelt und über Google veröffentlicht werden. Es ist der offizielle App Store für das Android-Betriebssystem, der auf nahezu allen Android-Geräten bereits vorinstalliert ist. Bis zum Februar 2011 war der Dienst ausschließlich auf Android-Geräten verfügbar. Heutzutage ist der Store auch über beliebige Webbrowser zu erreichen, so kann man sich zum Beispiel über aktuelle Apps informieren. Neben Apps finden sich im Store auch Spiele, Musik, Serien und E-Books. Im Google Play Store stehen sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Apps zur Verfügung. Diese können über die Play-Store-App direkt au...

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Teil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-App

Von der Idee bis zum Store

Selbst die beste App nutzt nur dann etwas, wenn sie für die Anwender leicht verfügbar und zu installieren ist. Apps für Android installiert man üblicherweise über den Google Play Store. Dabei gibt es aus Sicht des Softwareentwicklers einiges zu beachten: Google macht Vorgaben in alle Richtungen, bietet dafür aber auch Services. Neben technischen Fragen geht es auch um Preise und vertragliche Inhalte.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Artikelserie Teil 1: Idee, Planung, Prototyp Teil 2: Das User Interface entwerfen Teil 3: Die Businesslogik programmieren Teil 4: Anbindung an die Cloud Teil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-App Teil 1: Idee, Planung, PrototypTeil 2: Das User Interface entwerfenTeil 3: Die Businesslogik programmierenTeil 4: Anbindung an die CloudTeil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-AppDer Vertrieb von Apps für Smartphones und Tablets ist völlig anders organisiert als die Distribution von klassischer Software für den stationären PC. Als einzig zulässige Quelle erachten die Hersteller nur ihre eigenen, als App Stores bezeichneten Softwaremarktplätze. Für Android ist dies bekanntermaßen der Google Play Store. Möchte man eine App direkt auf dem Smartphone, das heißt unter Umgehung des Stores, installieren, muss man dieses Vorhaben in den Einstellungen explizit zulassen. Dieser Zwang zur Nutzung des Stores für das Deployment bietet Vor- und Nachteile. Google hat eine maximale Kontrolle über die angebotenen Apps und kann die Veröffentlichung an bestimmte Bedingungen knüpfen und beispielsweise Mindestvorgaben bezüglich der Qualität machen. Da der Google Play Store die einzige offizielle Quelle für Android-Apps ist, partizipiert Google auch am Kauf jeder Lizenz in Form einer Provision. Die Provision ist mit 30 Prozent erheblich. Ebenso muss man als Entwickler zunächst ein kostenpflichtiges Konto eröffnen, um die Leistungen des Google Play Stores nutzen zu können. Die Registrierungsgebühr hierfür beträgt einmalig 25 US-Dollar. Einige allgemeine und statistische Informationen sind im Kasten „Der Google Play Store“ zusammengetragen. Der Google Play Store Der Google Play Store, früher bekannt als Android Market, ist eine Onlineplattform für die digitale Distribution von Apps, die mit dem Software Development Kit (SDK) von Android entwickelt und über Google veröffentlicht werden. Es ist der offizielle App Store für das Android-Betriebssystem, der auf nahezu allen Android-Geräten bereits vorinstalliert ist. Bis zum Februar 2011 war der Dienst ausschließlich auf Android-Geräten verfügbar. Heutzutage ist der Store auch über beliebige Webbrowser zu erreichen, so kann man sich zum Beispiel über aktuelle Apps informieren. Neben Apps finden sich im Store auch Spiele, Musik, Serien und E-Books. Im Google Play Store stehen sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Apps zur Verfügung. Diese können über die Play-Store-App direkt au...

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