© Benevolente82/Shutterstock.com
Mobile Technology
Teil 1: BaaS- und Firebase-Funktionen im Überblick

Firebase - die Power aus dem Hintergrund

Android-Apps programmiert man am besten in Java und Android Studio. Und das Backend, wie entwickelt man das? Im Idealfall gar nicht! Firebase ist der von Google betriebene Clouddienst, der umfassende Services primär für Android-Apps zur Verfügung stellt. In vielen Fällen kann man auf diesen Backend-Dienst setzen und kommt damit zügig zum Ziel.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: BaaS- und Firebase-Funktionen im ÜberblickTeil 2: Authentifizierung mit dem eigenen Konto und Social-Media-ProvidernTeil 3: Datenspeicherung mit Realtime Database und Firestore

Apps für mobile Geräte beziehen Daten und Logik zu einem Großteil aus der Cloud. Sieht man von wenigen komplett offlinefähigen Applikationen ab, nutzen die meisten Apps umfassende Dienste. Diese Art von Cloudservice wird als Backend as a Service (BaaS) bezeichnet. Eine Reihe von Anbietern konkurriert mit im Detail unterschiedlichen, aber in der Funktionsweise ähnlichen Konzepten um die Gunst der Entwickler. In dieser dreiteiligen Artikelserie wird es primär um Firebase gehen. Firebase ist der Clouddienst aus dem Hause Google und damit insbesondere für die Arbeit mit Android-Apps geeignet. Andererseits ist man weder als Android-Programmierer an Firebase gebunden noch beschränkt sich die Unterstützung von Firebase auf dieses Betriebssystem. Es ist sinnvoll, sich mit der Funktionsweise und der Verwendung eines BaaS-Dienstes intensiv zu beschäftigen. Hat man grundlegende Kenntnisse, wie man hier vorgehen sollte, geht die Programmierung der nächsten App mit Sicherheit viel schneller voran. Auch bekommt man ein Gefühl dafür, welcher BaaS-Dienst für die eine oder andere Aufgabe besser geeignet ist.

Wir beginnen mit einem allgemeinen Überblick zu den Aufgaben eines BaaS-Dienstes und sehen uns dann die inzwischen so umfangreichen Services von Firebase im Überblick an. Die Teile zwei und drei sind dann der Praxis gewidmet. Themen sind die Nutzung der Services von Firebase von der Authentifizierung bis zur Datenspeicherung.

Backend as a Service – eine Einordnung

In diesem Abschnitt geht es um die Nutzung von Clouddiensten für mobile Apps – vornehmlich im unternehmerischen Umfeld (Mobile Enterprise Computing). In etwas reduzierter Form lassen sich die Funktionen auch auf die Nutzung von Apps für das private Umfeld übertragen. Mobile Enterprise Computing umfasst gewissermaßen drei Infrastrukturbereiche (Abb. 1).

Abb. 1: Technische Infrastruktur für Moblie Enterprise Computing

Beginnen wir in der Abbildung ganz links: Die Clients sind die mobilen Endgeräte, auf denen die Apps laufen, die Sie für die betriebliche Nutzung programmiert haben. Dabei treffen wir auf eine umfassende Systemvielfalt in Hard- und Software. Blicken wir nun nach ganz rechts. Die IT-Infrastruktur ist meist schon vorhanden. Gemeint sind die Anwendungs- und Datenbankserver, auf denen die Businessapplikatione...

Mobile Technology
Teil 1: BaaS- und Firebase-Funktionen im Überblick

Firebase - die Power aus dem Hintergrund

Android-Apps programmiert man am besten in Java und Android Studio. Und das Backend, wie entwickelt man das? Im Idealfall gar nicht! Firebase ist der von Google betriebene Clouddienst, der umfassende Services primär für Android-Apps zur Verfügung stellt. In vielen Fällen kann man auf diesen Backend-Dienst setzen und kommt damit zügig zum Ziel.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: BaaS- und Firebase-Funktionen im ÜberblickTeil 2: Authentifizierung mit dem eigenen Konto und Social-Media-ProvidernTeil 3: Datenspeicherung mit Realtime Database und Firestore

Apps für mobile Geräte beziehen Daten und Logik zu einem Großteil aus der Cloud. Sieht man von wenigen komplett offlinefähigen Applikationen ab, nutzen die meisten Apps umfassende Dienste. Diese Art von Cloudservice wird als Backend as a Service (BaaS) bezeichnet. Eine Reihe von Anbietern konkurriert mit im Detail unterschiedlichen, aber in der Funktionsweise ähnlichen Konzepten um die Gunst der Entwickler. In dieser dreiteiligen Artikelserie wird es primär um Firebase gehen. Firebase ist der Clouddienst aus dem Hause Google und damit insbesondere für die Arbeit mit Android-Apps geeignet. Andererseits ist man weder als Android-Programmierer an Firebase gebunden noch beschränkt sich die Unterstützung von Firebase auf dieses Betriebssystem. Es ist sinnvoll, sich mit der Funktionsweise und der Verwendung eines BaaS-Dienstes intensiv zu beschäftigen. Hat man grundlegende Kenntnisse, wie man hier vorgehen sollte, geht die Programmierung der nächsten App mit Sicherheit viel schneller voran. Auch bekommt man ein Gefühl dafür, welcher BaaS-Dienst für die eine oder andere Aufgabe besser geeignet ist.

Wir beginnen mit einem allgemeinen Überblick zu den Aufgaben eines BaaS-Dienstes und sehen uns dann die inzwischen so umfangreichen Services von Firebase im Überblick an. Die Teile zwei und drei sind dann der Praxis gewidmet. Themen sind die Nutzung der Services von Firebase von der Authentifizierung bis zur Datenspeicherung.

Backend as a Service – eine Einordnung

In diesem Abschnitt geht es um die Nutzung von Clouddiensten für mobile Apps – vornehmlich im unternehmerischen Umfeld (Mobile Enterprise Computing). In etwas reduzierter Form lassen sich die Funktionen auch auf die Nutzung von Apps für das private Umfeld übertragen. Mobile Enterprise Computing umfasst gewissermaßen drei Infrastrukturbereiche (Abb. 1).

Abb. 1: Technische Infrastruktur für Moblie Enterprise Computing

Beginnen wir in der Abbildung ganz links: Die Clients sind die mobilen Endgeräte, auf denen die Apps laufen, die Sie für die betriebliche Nutzung programmiert haben. Dabei treffen wir auf eine umfassende Systemvielfalt in Hard- und Software. Blicken wir nun nach ganz rechts. Die IT-Infrastruktur ist meist schon vorhanden. Gemeint sind die Anwendungs- und Datenbankserver, auf denen die Businessapplikatione...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang