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Teil 2: Aufgaben des Usermanagements lösen

Firebase - die Power aus dem Hintergrund


Apps nutzen umfassende Datensammlungen, die in der Regel auf Unternehmensservern oder in der Cloud gespeichert sind. Für die Nutzung muss man sich identifizieren, das heißt man muss sich anmelden und gegebenenfalls seine Identität bestätigen. Wie viel Aufwand dafür gerechtfertigt ist, kommt auf die Brisanz der Daten an. Ein komplettes Usermanagement ist umfassend in der Umsetzung, ein Dienst wie Googles Firebase kann einem hier viel Arbeit abnehmen. Ein wichtiges Thema, auch vor dem Hintergrund des Datenschutzes.

Artikelserie

Teil 1: BaaS- und Firebase-Funktionen im Überblick

Teil 2: Aufgaben des Usermanagements lösen

Teil 3: Datenspeicherung mit Realtime Database und Firestore

Es gibt kaum Apps für mobile Systeme, die nur mit den lokal auf dem Smartphone gespeicherten Daten arbeiten. Einige Datenquellen können wir anonym anzapfen, denn die darüber bereitgestellten Informationen werden ohne (strenge) Benutzeridentifikation zur Verfügung gestellt. Dazu gehört zum Beispiel das Abrufen der Wetterdaten oder der aktuellen Börsenkurse. Für die Nutzung anderer Daten muss man sich identifizieren. Handelt es sich um eine App, die Daten für Unternehmenszwecke verarbeitet, dann muss man sich am Unternehmensserver anmelden. Auch beim Arbeiten mit Daten aus anderen Quellen (wie Clouddiensten usw.) ist zuvor eine Identifikation notwendig. Die Brisanz der Daten (also ob es sich zum Beispiel um sehr schützenswerte persönliche Informationen handelt oder lediglich der Spielstand eines Games verwaltet werden soll) bestimmt das Ausmaß des dafür gerechtfertigten Aufwands. Das Spektrum reicht von der einfachen Anmeldung mit Nutzername und Passwort ohne weitere Sicherungsmaßnahmen (zum Beispiel für das Log-in bei einem Spiel) bis hin zur aufwendigen Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Absicherung finanzieller Transaktionen (Kasten: „Zwei-Faktor-Authentifizierung“). Ihnen allen bekannt sind die Maßnahmen, die Banken im Moment betreiben, um sicherere Authentifizierungsmaßnahmen in ihre digitalen Anwendungen zu integrieren.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zwei-Faktor-Authentifizierung, oft 2FA genannt, ist eine Authentifizierungsmethode, die zum Identitätsnachweis eines Users zwei unterschiedliche und unabhängige Komponenten benutzt, zum Beispiel den Fingerabdruck plus den Zugangscode beim Eingang ins Gebäude. Das Ziel ist die Erhöhung der Sicherheit. Es müssen daher immer zwei Faktoren vorhanden und diese müssen korrekt sein. Man kann die Faktoren in drei Kategorien einteilen:

  • B...

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