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PHP Magazin
Lesetipp

Sieben Wochen, sieben Sprachen


Jeder Programmierer tut gut daran, sich hin und wieder mit einer anderen als der eigenen Sprache zu beschäftigen. Nicht, dass das die Sinne übermäßig schärfen würde – doch die für einen selbst neuen Konzepte, mit denen man sich zwangsläufig beim Erlernen einer neuen Sprache auseinandersetzen muss, helfen dabei, mit frischem Kopf an seine Aufgaben zurückzukehren. Dabei geht es vor allem um die Wege, die vollkommen andere Programmierkonzepte aufzeigen, seien es die objektorientierter Sprachen ebenso wie die von Hybrid- und Prototypensprachen. Am Ende hat es dann doch noch niemandem geschadet, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken. Genau das hat sich Bruce­ A. Tate mit seinem Buch „Sieben Wochen, sieben Sprachen“ gedacht. Darin geht es darum, dem Leser jede Woche ein neues Sprachkonzept anhand eines konkreten Vertreters des jeweiligen Konzepts vorzustellen. In je drei Lektionen – pro Tag eine – werden ihre Eigenheiten beleuchtet, die Vor- und Nachteile herausgestellt.

Der Aufbau der einzelnen Kapitel ist dabei stets identisch und sorgt durch gewisse Würze dafür, dass man sich gerne mit jeder einzelnen der sieben Sprachen beschäftigt. Zu Beginn gibt es Hintergründe; zur Sprache ebenso wie zu den darin verwendeten Konzepten. Danach taucht der Leser in die Lektionen ab; in den Interpreter am ersten Tag, in die Kernelemente am zweiten und am dritten Tag nimmt man ein kleines Projekt in Angriff. Damit diese wilde Achterbahnfahrt durch Sprachen und Konzepte nicht langweilig wird – wir reden hier keineswegs von einsteigerfreundlichen Tutorials – hat Tate zu jeder Sprache ein Interview mit dem jeweiligen Schöpfer der Sprache geführt. Darüber hinaus verknüpft er jede Sprache mit einer jedem bekannten Persönlichkeit, die die Sprache am besten charakterisiert. So ist es nur naheliegend, dass für Haskell beispielsweise Spock Pate stehen muss; wer sonst?

Im Prinzip gelingt Tate der Spagat zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltung erstaunlich gut. Stets ist er darauf bedacht, als unvoreingenommener Außenstehender die Tatsachen zu betrachten und möglichst unparteiisch zu urteilen – hätte er nicht eine deutliche Affinität zum Thema Ruby … Das entsprechende Kapitel dazu weist daher auch eindeutige Tendenzen auf, die das Gesamtbild etwas trüben. Aber gut, diese Schwäche sei sowohl dem Buch als auch dem Autor verziehen.

Am Ende eines jeden Kapitels kann man sich eines Eindrucks kaum erwehren: Schnell bekommt man den Eindruck, das OO-Konzept wäre bereits überholt. „...

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Sieben Wochen, sieben Sprachen

Jeder Programmierer tut gut daran, sich hin und wieder mit einer anderen als der eigenen Sprache zu beschäftigen. Nicht, dass das die Sinne übermäßig schärfen würde - doch die für einen selbst neuen Konzepte, mit denen man sich zwangsläufig beim Erlernen einer neuen Sprache auseinandersetzen muss, helfen dabei, mit frischem Kopf an seine Aufgaben zurückzukehren. Dabei geht es vor allem um die Wege, die vollkommen andere Programmierkonzepte aufzeigen, seien es die objektorientierter Sprachen ebenso wie die von Hybrid- und Prototypensprachen. Am Ende hat es dann doch noch niemandem geschadet, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken. Genau das hat sich Bruce A. Tate mit seinem Buch „Sieben Wochen, sieben Sprachen“ gedacht. Darin geht es darum, dem Leser jede Woche ein neues Sprachkonzept anhand eines konkreten Vertreters des jeweiligen Konzepts vorzustellen. In je drei Lektionen - pro Tag eine - werden ihre Eigenheiten beleuchtet, die Vor- und Nachteile herausgestellt.

Tom Wießeckel


Jeder Programmierer tut gut daran, sich hin und wieder mit einer anderen als der eigenen Sprache zu beschäftigen. Nicht, dass das die Sinne übermäßig schärfen würde – doch die für einen selbst neuen Konzepte, mit denen man sich zwangsläufig beim Erlernen einer neuen Sprache auseinandersetzen muss, helfen dabei, mit frischem Kopf an seine Aufgaben zurückzukehren. Dabei geht es vor allem um die Wege, die vollkommen andere Programmierkonzepte aufzeigen, seien es die objektorientierter Sprachen ebenso wie die von Hybrid- und Prototypensprachen. Am Ende hat es dann doch noch niemandem geschadet, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken. Genau das hat sich Bruce­ A. Tate mit seinem Buch „Sieben Wochen, sieben Sprachen“ gedacht. Darin geht es darum, dem Leser jede Woche ein neues Sprachkonzept anhand eines konkreten Vertreters des jeweiligen Konzepts vorzustellen. In je drei Lektionen – pro Tag eine – werden ihre Eigenheiten beleuchtet, die Vor- und Nachteile herausgestellt.

Der Aufbau der einzelnen Kapitel ist dabei stets identisch und sorgt durch gewisse Würze dafür, dass man sich gerne mit jeder einzelnen der sieben Sprachen beschäftigt. Zu Beginn gibt es Hintergründe; zur Sprache ebenso wie zu den darin verwendeten Konzepten. Danach taucht der Leser in die Lektionen ab; in den Interpreter am ersten Tag, in die Kernelemente am zweiten und am dritten Tag nimmt man ein kleines Projekt in Angriff. Damit diese wilde Achterbahnfahrt durch Sprachen und Konzepte nicht langweilig wird – wir reden hier keineswegs von einsteigerfreundlichen Tutorials – hat Tate zu jeder Sprache ein Interview mit dem jeweiligen Schöpfer der Sprache geführt. Darüber hinaus verknüpft er jede Sprache mit einer jedem bekannten Persönlichkeit, die die Sprache am besten charakterisiert. So ist es nur naheliegend, dass für Haskell beispielsweise Spock Pate stehen muss; wer sonst?

Im Prinzip gelingt Tate der Spagat zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltung erstaunlich gut. Stets ist er darauf bedacht, als unvoreingenommener Außenstehender die Tatsachen zu betrachten und möglichst unparteiisch zu urteilen – hätte er nicht eine deutliche Affinität zum Thema Ruby … Das entsprechende Kapitel dazu weist daher auch eindeutige Tendenzen auf, die das Gesamtbild etwas trüben. Aber gut, diese Schwäche sei sowohl dem Buch als auch dem Autor verziehen.

Am Ende eines jeden Kapitels kann man sich eines Eindrucks kaum erwehren: Schnell bekommt man den Eindruck, das OO-Konzept wäre bereits überholt. „...

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