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PHP Magazin
Webimpressum - der Klassiker

Wer bin ich?


Oft besprochen und doch nach wie vor nicht gänzlich enträtselt – die Unterseite mit den Pflichtangaben zum Sitebetreiber. Was muss angegeben werden, was nicht unbedingt und was ist gefährlich?

Fast jeder, der heutzutage Internetseiten gestaltet, plant automatisch auch einen Menüpunkt „Impressum“ mit ein. In vielen Content-Management-Systemen wird ein solcher Unterpunkt ebenfalls schon gleich mit angelegt, sodass der Nutzer diesen „nur“ noch mit den entsprechenden Inhalten zu füllen hat. Aber nicht nur hierbei können folgenschwere Schnitzer begangen werden, sondern auch schon bei der Gestaltung des Impressum-Menüpunkts. Innerhalb der Rechtsprechung ist anerkannt, dass ein fehlerhaftes oder unvollständiges Webimpressum keine Bagatelle, sondern einen abmahnfähigen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht darstellt. Deshalb sollte im Zweifel stets ein Impressum angelegt werden.

Bei der Verwendung von Impressumsgeneratoren im Internet ist Vorsicht geboten. Denn zunächst muss man abklären, wer der Anbieter des betreffenden Generators und ob dieser auch vertrauenswürdig ist. Denn selbstverständlich müssen die Angaben, die nach Eingabe der Daten das Ergebnis des Generators bilden, inhaltlich richtig und auch aktuell sein. Und auch bei „seriösen“ Generatoren können sich Fehler einschleichen. Das gilt jedenfalls dann, wenn derjenige, der den Generator bedient und dort die Eingaben vornimmt, falsche Daten eingibt. Denn wenn ihm z. B. nicht bewusst ist, dass er aufgrund seiner Zusammenarbeit mit einem Kollegen nicht als Einzelunternehmer, sondern als Gesellschaft bürgerlichen Rechts einzustufen ist, dann kann er natürlich auch keine korrekten Angaben leisten und keine fehlerfreien Ergebnisse erhalten. Wichtiger als solche Werkzeuge ist also eine profunde Kenntnis der Materie.

Grundlagen

Die erste Frage muss stets lauten: Besteht für die eigene Internetseite überhaupt eine Impressumspflicht? Die Antwort darauf folgt aus der Einstufung der Website als rein privat oder als gewerblich....

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Webimpressum - der Klassiker

Wer bin ich?

Oft besprochen und doch nach wie vor nicht gänzlich enträtselt - die Unterseite mit den Pflichtangaben zum Sitebetreiber. Was muss angegeben werden, was nicht unbedingt und was ist gefährlich?

Michael Rohrlich


Oft besprochen und doch nach wie vor nicht gänzlich enträtselt – die Unterseite mit den Pflichtangaben zum Sitebetreiber. Was muss angegeben werden, was nicht unbedingt und was ist gefährlich?

Fast jeder, der heutzutage Internetseiten gestaltet, plant automatisch auch einen Menüpunkt „Impressum“ mit ein. In vielen Content-Management-Systemen wird ein solcher Unterpunkt ebenfalls schon gleich mit angelegt, sodass der Nutzer diesen „nur“ noch mit den entsprechenden Inhalten zu füllen hat. Aber nicht nur hierbei können folgenschwere Schnitzer begangen werden, sondern auch schon bei der Gestaltung des Impressum-Menüpunkts. Innerhalb der Rechtsprechung ist anerkannt, dass ein fehlerhaftes oder unvollständiges Webimpressum keine Bagatelle, sondern einen abmahnfähigen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht darstellt. Deshalb sollte im Zweifel stets ein Impressum angelegt werden.

Bei der Verwendung von Impressumsgeneratoren im Internet ist Vorsicht geboten. Denn zunächst muss man abklären, wer der Anbieter des betreffenden Generators und ob dieser auch vertrauenswürdig ist. Denn selbstverständlich müssen die Angaben, die nach Eingabe der Daten das Ergebnis des Generators bilden, inhaltlich richtig und auch aktuell sein. Und auch bei „seriösen“ Generatoren können sich Fehler einschleichen. Das gilt jedenfalls dann, wenn derjenige, der den Generator bedient und dort die Eingaben vornimmt, falsche Daten eingibt. Denn wenn ihm z. B. nicht bewusst ist, dass er aufgrund seiner Zusammenarbeit mit einem Kollegen nicht als Einzelunternehmer, sondern als Gesellschaft bürgerlichen Rechts einzustufen ist, dann kann er natürlich auch keine korrekten Angaben leisten und keine fehlerfreien Ergebnisse erhalten. Wichtiger als solche Werkzeuge ist also eine profunde Kenntnis der Materie.

Grundlagen

Die erste Frage muss stets lauten: Besteht für die eigene Internetseite überhaupt eine Impressumspflicht? Die Antwort darauf folgt aus der Einstufung der Website als rein privat oder als gewerblich....

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