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PHP Magazin
Wie Testbirds.de das Framework für die Projektabwicklung nutzt

Blitzstart mit Drupal

Ursprünglich sollte das Nest - so nennen wir die Plattform - im Juni 2012 live gehen. Design, User Management, Workflow und vieles mehr galt es bis dahin penibel zu definieren und schließlich zu entwickeln. Das war im November 2011. Kurze Zeit später, im Dezember letzten Jahres, stand der erste Kunde vor der Tür - schnellstmöglich musste eine Plattform zur Testabwicklung her. Wir hatten uns bereits mit Drupal auseinandergesetzt und entschlossen uns kurzerhand, den Zeitplan ein wenig zu „optimieren“.

Markus Steinhauser, Philipp Benkler


Die zentrale und wichtigste Funktion im Nest ist das Workflow-Managment-Tool, das ein effizientes Arbeiten mit den verschiedenen Status unterschiedlicher Benutzer ermöglicht. Bei Testbirds überprüfen echte Endanwender – die so genannte Crowd – Software auf Bugs und Usability. Die Tester arbeiten von Zuhause aus, weswegen eine gute Kommunikation unerlässlich ist. Insgesamt treffen im Nest drei Nutzergruppen aufeinander. In der Regel schreibt jeder Tester (Bird) einen Bericht und erfasst separat Bugs, falls sie gefunden werden. Des Weiteren überprüft ein Projektmanager (Birdmaster) alle eingehenden Berichte sowie Bugs und weist sie bei mangelhafter Qualität an den Tester zurück. Erst nach der Freigabe durch den Birdmaster sind die Ergebnisse schließlich für den Kunden als dritte Usergruppe sichtbar.

Der Workflow ähnelt damit gewissermaßen dem eines Redaktionssystems: Berichte werden erstellt, überarbeitet und schließlich für den Empfänger, in unserem Fall den Kunden, freigegeben.

Abb. 1: Testing-Workflow bei Testbirds.de

Abbildung 1 verdeutlich diesen Workflow aus Sicht eines Testers. Im Backend des Kunden wird nur Content sichtbar, der den Status „Approved“ erhalten hat. Während bestimmte Birds aufgrund der verfügbaren Geräte sowie des entsprechenden Profils direkt für Tests selektiert werden, befindet sich eine weitere Gruppe als Backup in der „Warteschlange“. Berichte und Bugs können mehrere Korrekturschleifen durchlaufen, bevor sie schließlich angenommen werden. Ein häufiger Grund ist beispielsweise das Fehlen notwendiger Screenshots. Der Bug Approval kam als letzter Schritt erst später hinzu und spielte beim ursprünglichen Aufsetzen der Plattform noch keine Rolle. Dabei werden die gefundenen Bugs an alle teilnehmenden Tester zurückgespielt und somit auf möglichst vielen Systemen überprüft. Als Ergebnis erhält der Kunde eine umfangreiche Matrix und kann dadurch feststellen, ob bestimmte Bugs isoliert auf nur einem System, z. B. unter Windows Vista 64-Bit mit Firefox 12, oder systemübergreifend auftreten.

Ende letzten Jahres war das jedoch noch Zukunftsmusik. Eine Plattform zur Abwicklung einzelner Berichte und Bugs musste her. Zeitfenster: zwei Wochen. Wir entschieden uns für Drupal 7, da sich die nötigen Prozesse sehr gut durch die dort vorhandenen Contributed Modules abbilden lassen. Philipp hatte sich schon vorher mit dem Framework auseinandergesetzt, jedoch noch nicht intensiv damit gearbeitet. Ausreichend Zeit, eigenen Code zu schreiben, war einfach ...

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Wie Testbirds.de das Framework für die Projektabwicklung nutzt

Blitzstart mit Drupal

Ursprünglich sollte das Nest - so nennen wir die Plattform - im Juni 2012 live gehen. Design, User Management, Workflow und vieles mehr galt es bis dahin penibel zu definieren und schließlich zu entwickeln. Das war im November 2011. Kurze Zeit später, im Dezember letzten Jahres, stand der erste Kunde vor der Tür - schnellstmöglich musste eine Plattform zur Testabwicklung her. Wir hatten uns bereits mit Drupal auseinandergesetzt und entschlossen uns kurzerhand, den Zeitplan ein wenig zu „optimieren“.

Markus Steinhauser, Philipp Benkler


Die zentrale und wichtigste Funktion im Nest ist das Workflow-Managment-Tool, das ein effizientes Arbeiten mit den verschiedenen Status unterschiedlicher Benutzer ermöglicht. Bei Testbirds überprüfen echte Endanwender – die so genannte Crowd – Software auf Bugs und Usability. Die Tester arbeiten von Zuhause aus, weswegen eine gute Kommunikation unerlässlich ist. Insgesamt treffen im Nest drei Nutzergruppen aufeinander. In der Regel schreibt jeder Tester (Bird) einen Bericht und erfasst separat Bugs, falls sie gefunden werden. Des Weiteren überprüft ein Projektmanager (Birdmaster) alle eingehenden Berichte sowie Bugs und weist sie bei mangelhafter Qualität an den Tester zurück. Erst nach der Freigabe durch den Birdmaster sind die Ergebnisse schließlich für den Kunden als dritte Usergruppe sichtbar.

Der Workflow ähnelt damit gewissermaßen dem eines Redaktionssystems: Berichte werden erstellt, überarbeitet und schließlich für den Empfänger, in unserem Fall den Kunden, freigegeben.

Abb. 1: Testing-Workflow bei Testbirds.de

Abbildung 1 verdeutlich diesen Workflow aus Sicht eines Testers. Im Backend des Kunden wird nur Content sichtbar, der den Status „Approved“ erhalten hat. Während bestimmte Birds aufgrund der verfügbaren Geräte sowie des entsprechenden Profils direkt für Tests selektiert werden, befindet sich eine weitere Gruppe als Backup in der „Warteschlange“. Berichte und Bugs können mehrere Korrekturschleifen durchlaufen, bevor sie schließlich angenommen werden. Ein häufiger Grund ist beispielsweise das Fehlen notwendiger Screenshots. Der Bug Approval kam als letzter Schritt erst später hinzu und spielte beim ursprünglichen Aufsetzen der Plattform noch keine Rolle. Dabei werden die gefundenen Bugs an alle teilnehmenden Tester zurückgespielt und somit auf möglichst vielen Systemen überprüft. Als Ergebnis erhält der Kunde eine umfangreiche Matrix und kann dadurch feststellen, ob bestimmte Bugs isoliert auf nur einem System, z. B. unter Windows Vista 64-Bit mit Firefox 12, oder systemübergreifend auftreten.

Ende letzten Jahres war das jedoch noch Zukunftsmusik. Eine Plattform zur Abwicklung einzelner Berichte und Bugs musste her. Zeitfenster: zwei Wochen. Wir entschieden uns für Drupal 7, da sich die nötigen Prozesse sehr gut durch die dort vorhandenen Contributed Modules abbilden lassen. Philipp hatte sich schon vorher mit dem Framework auseinandergesetzt, jedoch noch nicht intensiv damit gearbeitet. Ausreichend Zeit, eigenen Code zu schreiben, war einfach ...

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