© saicle/Shutterstock.com
Kolumne: The Good Parts

Kolumne: The Good Parts


Hoodie erlaubt es Frontend-Entwicklern, in extrem kurzer Zeit vollständige Applikationen mit mehreren Benutzern und robuster Datenhaltung zu implementieren, ohne sich um das Backend Gedanken machen zu müssen. Trotzdem werden sowohl Benutzer als auch Daten zwischen verschiedenen Endgeräten synchron gehalten, und es werden Features, wie das Verschicken von E-Mails, unterstützt. Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Erlauben Sie mir, Ihnen zu zeigen, wie das funktioniert …

Hoodie [1] ist primär eine JavaScript-Bibliothek, die sich einfach in existierende Umgebungen integrieren lässt und ein elegantes API für Benutzermanagement und Datenhaltung bietet. Das Besondere an Hoodie ist, dass keine direkte Interaktion mit dem Server stattfindet, sondern alle Aktionen vorerst im Local Storage des Browsers gespeichert werden.

Local Storage ist eine HTML5-Technologie, die es erlaubt, einfache Key-Value-Pairs im Browser des Benutzers zu speichern. Die Daten, die so gespeichert werden, sind Session-übergreifend verfügbar und theoretisch dauerhaft gespeichert. Somit können wir von einer Datenbank im Browser für jeden Benutzer sprechen.

Zusammen mit anderen HTML5-Technologien erlaubt uns der Local Storage (oder auch IndexedDB), HTML5-Applikationen zu entwickeln, die ohne eine Internetverbindung auskommen. Der verfügbare Speicherplatz im Browser ist jedoch oft stark beschränkt und liegt üblicherweise zwischen 2,5 MB und 5 MB.

Neben der Einfachheit des API, das wir noch in einem Beispiel genauer betrachten werden, ist die Besonderheit bei Hoodie, dass die Daten „schließlich-konsistent“ (Eventual Consistency) auf einem Server gespeichert werden und der Server weitere Aktionen mit den Daten durchführen kann. Der Prozess lässt sich besser an einem Bild veranschaulichen.

nordmann_schema_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Ablaufschema der Datenspeicherung mit Hoodie

Der erste Schritt, der in Abbildung 1 visualisiert wird, ist die Interaktion des Benutzers mit einer Webseite, zum Beispiel auf seinem Notebook (1). Im Falle von Hoodie kann der Benutzer einen Account erstellen, sich anmelden und beliebige Daten erstellen, löschen oder ändern. Diese Daten werden dann von Hoodie im Local Storage abgelegt (2).

Sobald das Gerät eine Onlineverbindung aufbaut, weil zum Beispiel ein WLAN verfügbar ist oder die Mobilfunkverbindung wieder aktiv wird, kümmert sich Hoodie darum, dass die Daten auch auf dem Server gespeichert werden (3). Dies passiert ohne jegliche Interaktion des Benutzers und selbst ohne bewusstes Eingreifen der Entwic...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang