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PHP Magazin
Schritt für Schritt zum lokalen HTML-Validator

Drei Schritte, ein Validator

Die Inhalte bleiben im hausinternen Netz, die Seiten können automatisiert getestet und die Ergebnisse ausgewertet werden - eine lokale HTML-Validierung hat viele Vorteile. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel zeigen, wie man einen derartigen Prüfdienst selbst einrichten kann.

Detlef Romanowski, Michael Schwenzfeier


Ein valider Quelltext ist das „A und O“ jeder Web­site. Früher mochte es noch ausreichen, die eigene Seite für den PC-Zugriff über den Internet Explorer zu optimieren. Heute gelangen die Besucher über eine Vielzahl verschiedener Browser und mobiler sowie stationärer Endgeräte auf die Website. Nur durch ein einwandfreies Markup lässt sich ausschließen, dass die Seite bei einigen Browsern oder Endgeräten fehlerhaft oder sogar gar nicht dargestellt wird. Damit wird es zur Grundlage für die Benutzerfreundlichkeit und damit den Erfolg einer Seite.

Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist ein fehlerfreier HTML-Code wichtig, weil er es den Crawlern erleichtert, die Seite zu indexieren. Gerade für Unternehmen wird darüber hinaus das Thema Barrierefreiheit immer wichtiger. So genannte Screenreader, die den Inhalt einer Website vorlesen, geraten allerdings selbst bei kleinsten Fehlern ins Stocken.

Dies sind nur einige Gründe, warum eine Prüfung durch einen HTML-Validator unverzichtbar und seit Langem gängige Praxis ist. Die meisten Programmierer greifen dabei auf Angebote wie den W3C Markup Validation Service zurück. In wenigen Sekunden lassen sich damit Quelltexte unter anderem von Webseiten, RSS-Feeds, CSS-Style-Sheets und mobilen Inhalten prüfen. Auch Browsererweiterungen, zum Beispiel für Chrome und Firefox, bieten einen entsprechenden webbasierten Prüfservice.

Die Möglichkeit einer lokalen HTML-Validierung nutzen bislang nur wenige. Dabei hat diese entscheidende Vorteile. Zum einen bleiben die Inhalte im hausinternen Netz, außerdem ist man unabhängig vom Internet. Darüber hinaus kann der Webdienst nur für Einzelseiten genutzt werden; ein erweiterter Nutzungsumfang wird vom W3C als kostenpflichtiger Service angeboten. Der wichtigste Vorteil ist aber, dass die Daten automatisiert getestet und die Ergebnisse dauerhaft gespeichert und ausgewertet werden können.

Der lokale HTML-Prüfdienst besteht im Wesentlichen aus dem von der PPI AG entwickelten Validator-Proxy sowie einem HTML-Validator. Die notwendigen Dateien können kostenfrei von [1] heruntergeladen werden. Der Validator-Proxy läuft im Hintergrund und ist dem Webserver vorgeschaltet. Er extrahiert den zu prüfenden Quelltext aus den Antworten des Webservers. Anschließend wird das Markup an den HTML-­Validator gesendet. Der Validator-Proxy speichert schließlich die Prüfergebnisse im Dateisystem. So kann der lokale Websitecheck über den Validator-Proxy leicht in eine bestehende Projektinfrastruktur eingebunden we...

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Schritt für Schritt zum lokalen HTML-Validator

Drei Schritte, ein Validator

Die Inhalte bleiben im hausinternen Netz, die Seiten können automatisiert getestet und die Ergebnisse ausgewertet werden - eine lokale HTML-Validierung hat viele Vorteile. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel zeigen, wie man einen derartigen Prüfdienst selbst einrichten kann.

Detlef Romanowski, Michael Schwenzfeier


Ein valider Quelltext ist das „A und O“ jeder Web­site. Früher mochte es noch ausreichen, die eigene Seite für den PC-Zugriff über den Internet Explorer zu optimieren. Heute gelangen die Besucher über eine Vielzahl verschiedener Browser und mobiler sowie stationärer Endgeräte auf die Website. Nur durch ein einwandfreies Markup lässt sich ausschließen, dass die Seite bei einigen Browsern oder Endgeräten fehlerhaft oder sogar gar nicht dargestellt wird. Damit wird es zur Grundlage für die Benutzerfreundlichkeit und damit den Erfolg einer Seite.

Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist ein fehlerfreier HTML-Code wichtig, weil er es den Crawlern erleichtert, die Seite zu indexieren. Gerade für Unternehmen wird darüber hinaus das Thema Barrierefreiheit immer wichtiger. So genannte Screenreader, die den Inhalt einer Website vorlesen, geraten allerdings selbst bei kleinsten Fehlern ins Stocken.

Dies sind nur einige Gründe, warum eine Prüfung durch einen HTML-Validator unverzichtbar und seit Langem gängige Praxis ist. Die meisten Programmierer greifen dabei auf Angebote wie den W3C Markup Validation Service zurück. In wenigen Sekunden lassen sich damit Quelltexte unter anderem von Webseiten, RSS-Feeds, CSS-Style-Sheets und mobilen Inhalten prüfen. Auch Browsererweiterungen, zum Beispiel für Chrome und Firefox, bieten einen entsprechenden webbasierten Prüfservice.

Die Möglichkeit einer lokalen HTML-Validierung nutzen bislang nur wenige. Dabei hat diese entscheidende Vorteile. Zum einen bleiben die Inhalte im hausinternen Netz, außerdem ist man unabhängig vom Internet. Darüber hinaus kann der Webdienst nur für Einzelseiten genutzt werden; ein erweiterter Nutzungsumfang wird vom W3C als kostenpflichtiger Service angeboten. Der wichtigste Vorteil ist aber, dass die Daten automatisiert getestet und die Ergebnisse dauerhaft gespeichert und ausgewertet werden können.

Der lokale HTML-Prüfdienst besteht im Wesentlichen aus dem von der PPI AG entwickelten Validator-Proxy sowie einem HTML-Validator. Die notwendigen Dateien können kostenfrei von [1] heruntergeladen werden. Der Validator-Proxy läuft im Hintergrund und ist dem Webserver vorgeschaltet. Er extrahiert den zu prüfenden Quelltext aus den Antworten des Webservers. Anschließend wird das Markup an den HTML-­Validator gesendet. Der Validator-Proxy speichert schließlich die Prüfergebnisse im Dateisystem. So kann der lokale Websitecheck über den Validator-Proxy leicht in eine bestehende Projektinfrastruktur eingebunden we...

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