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PHP Magazin
Frontend Testing mit Codeception ist einfach, schnell und zuverlässig

Fast and Furious

Ein wichtiges Ziel der Webentwicklung ist es, effektiver zu werden. Doch es gibt nur wenig neues gutes Personal, und der Markt ist stark umkämpft. So muss davon ausgegangen werden, dass derzeit bis zu 20 Prozent Webentwickler fehlen. Wäre es also nicht viel einfacher, Teams um 20 Prozent effektiver zu machen? Automatisierte Tests mit Codeception könnten hierbei eine große Hilfe sein.

Roland Golla


Die Kosten eines Bugs steigen mit der Zeit, die es braucht, ihn zu entdecken. Findet der Entwickler den Bug im Moment der Entwicklung, kostet er praktisch gar nichts. Wird er aber erst später vom Testteam auf dem Staging-System gefunden, so bindet das zusätzliche Ressourcen beim Personal und der Kommunikation und ist damit schon wesentlich teurer. Danach geht das Ganze zurück zum Entwickler. Hierdurch können Spannungen zwischen den Teams entstehen, und das kann sich zuspitzen. Denn der Entwickler hat zwischenzeitlich schon etwas anderes angefangen, muss sich also erst wieder in den „alten“ Stand hineindenken, um den Fehler beheben zu können. Folge: Seine aktuelle Arbeit wird blockiert. Das führt zu einer nur schwer kalkulierbaren Mehrbelastung und mündet nicht selten in einem Produktionsengpass.

Die größten Kosten verursachen Bugs, die es ins Livesystem geschafft haben. Abgesehen von den enormen Schäden, die auf Seiten des Kunden entstehen können, sind auch die Korrekturwege unverhältnismäßig länger. Das fällt dann in die Kategorie eines Hotfixes: Entwickler beginnen, den Fehler gemeinsam im Vier-Augen-Prinzip zu beheben, Tests werden mehrfach manuell durchgeführt, und alle anderen Ressourcen, die eigentlich für den Rollout benötigt werden, müssen ebenfalls verfügbar gemacht werden. Der Druck auf die Entwicklungsabteilung ist in solchen Momenten enorm. Dadurch steigt die psychische Belastung, und die Arbeit wird zusehends unangenehmer.

Das Pferd nicht von hinten aufzäumen

Es gilt also, die Ursachen von Bugs zu analysieren. Doch der Arbeitsalltag eines Entwicklers ist nicht einfach. So wird oft fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Entwicklungsabteilung der Engpass im Produktionsprozess ist, und Projektmanager versuchen dann, den Engpass mit zusätzlichem Personal zu umgehen. Damit packt man das Problem aber nicht an der Wurzel. Denn Fakt ist: Bugs entstehen unter Zeitdruck. Insofern hilft es wenig, wenn zuvor an der Softwarequalität und dem Refactoring gespart wurde, nur weil das Ganze möglichst schnell live soll. Nur um dann hinterher das Team aufzustocken, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Damit zäumt man das Pferd von hinten auf.

Denn was beim geringsten Testumfang auf der lokalen Umgebung mit Testdaten funktioniert, ist meist noch lange nicht ausgereift. Im Ernst: Würden Sie auf solch ein Pferd setzen? Nur wer tatsächlich Tests schreibt, fängt an, seine Software viel kritischer zu betrachten und auszuhärten. Erst der neue Blickwin...

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Frontend Testing mit Codeception ist einfach, schnell und zuverlässig

Fast and Furious

Ein wichtiges Ziel der Webentwicklung ist es, effektiver zu werden. Doch es gibt nur wenig neues gutes Personal, und der Markt ist stark umkämpft. So muss davon ausgegangen werden, dass derzeit bis zu 20 Prozent Webentwickler fehlen. Wäre es also nicht viel einfacher, Teams um 20 Prozent effektiver zu machen? Automatisierte Tests mit Codeception könnten hierbei eine große Hilfe sein.

Roland Golla


Die Kosten eines Bugs steigen mit der Zeit, die es braucht, ihn zu entdecken. Findet der Entwickler den Bug im Moment der Entwicklung, kostet er praktisch gar nichts. Wird er aber erst später vom Testteam auf dem Staging-System gefunden, so bindet das zusätzliche Ressourcen beim Personal und der Kommunikation und ist damit schon wesentlich teurer. Danach geht das Ganze zurück zum Entwickler. Hierdurch können Spannungen zwischen den Teams entstehen, und das kann sich zuspitzen. Denn der Entwickler hat zwischenzeitlich schon etwas anderes angefangen, muss sich also erst wieder in den „alten“ Stand hineindenken, um den Fehler beheben zu können. Folge: Seine aktuelle Arbeit wird blockiert. Das führt zu einer nur schwer kalkulierbaren Mehrbelastung und mündet nicht selten in einem Produktionsengpass.

Die größten Kosten verursachen Bugs, die es ins Livesystem geschafft haben. Abgesehen von den enormen Schäden, die auf Seiten des Kunden entstehen können, sind auch die Korrekturwege unverhältnismäßig länger. Das fällt dann in die Kategorie eines Hotfixes: Entwickler beginnen, den Fehler gemeinsam im Vier-Augen-Prinzip zu beheben, Tests werden mehrfach manuell durchgeführt, und alle anderen Ressourcen, die eigentlich für den Rollout benötigt werden, müssen ebenfalls verfügbar gemacht werden. Der Druck auf die Entwicklungsabteilung ist in solchen Momenten enorm. Dadurch steigt die psychische Belastung, und die Arbeit wird zusehends unangenehmer.

Das Pferd nicht von hinten aufzäumen

Es gilt also, die Ursachen von Bugs zu analysieren. Doch der Arbeitsalltag eines Entwicklers ist nicht einfach. So wird oft fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Entwicklungsabteilung der Engpass im Produktionsprozess ist, und Projektmanager versuchen dann, den Engpass mit zusätzlichem Personal zu umgehen. Damit packt man das Problem aber nicht an der Wurzel. Denn Fakt ist: Bugs entstehen unter Zeitdruck. Insofern hilft es wenig, wenn zuvor an der Softwarequalität und dem Refactoring gespart wurde, nur weil das Ganze möglichst schnell live soll. Nur um dann hinterher das Team aufzustocken, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Damit zäumt man das Pferd von hinten auf.

Denn was beim geringsten Testumfang auf der lokalen Umgebung mit Testdaten funktioniert, ist meist noch lange nicht ausgereift. Im Ernst: Würden Sie auf solch ein Pferd setzen? Nur wer tatsächlich Tests schreibt, fängt an, seine Software viel kritischer zu betrachten und auszuhärten. Erst der neue Blickwin...

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