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PHP Magazin
Neue Führung in der IT: Umdenken ist angesagt!

Leadership as a Service

Führungskräfte sind auch nur Menschen; mit Stärken, Schwächen und mit eigenen Grenzen. Es ist ein Umdenken gefragt - weg von der statischen Führungs- und Managementposition hin zur agilen „Leadership-as-a-Service“-Mentalität.

Sabine Bernecker-Bendixen


Wenn sich durch neue Bedürfnisse des Markts die Anforderungen an die Mitarbeiter und die Teams in der IT ändern, so ist es nur natürlich, dass sich auch die Rolle der Führungskraft verändert. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn Veränderungen in Kommunikation, Verhalten, Mindset und Kultur gefordert sind.

Die neue Führungskraft in der IT ist weit mehr als nur ein Manager oder Verwalter: Der neue Leader ist Vorbild und Vorreiter, Mentor, interner Community-, Diversity- und Beziehungsmanager, Motivator, Visionär und Veränderungsförderer, Moderator und Coach [1] – und noch vieles mehr.

Doch wie lassen sich alle diese Anforderungen mit den anderen Aufgaben des täglichen Geschäfts einer Führungskraft in Einklang bringen, ohne dabei das eigene Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren – besonders wenn die Führungskraft gleichzeitig auch noch „das beste Pferd im Stall“ in Sachen Programmierung und anderen Fachfragen sein soll? Ist diese „eierlegende Wollmilchsau“ realistisch oder vergessen wir nur allzu gerne einen wichtigen Punkt? Dass auch eine Führungskraft ein Mensch ist – mit Stärken und Schwächen und mit eigenen Grenzen. Es ist ein Umdenken weg von der statischen Führungs- und Managementposition hin zur agilen „Leadership as a Service“-Mentalität gefragt.

Sagt „Auf nimmer Wiedersehen“ zur klassischen Führungsposition!

Mit den sich verändernden Aufgaben, die eine immer schnellere und anwenderorientierte Softwareentwicklung mit sich bringen, und den variierenden Anforderungen der nachstrebenden Generation Y, verliert das klassische, statische Führungsmodell an Bedeutung. Die Zeiten, in denen die Führungskraft Respekt und „Gefolgschaft“ allein aufgrund einer Position erhalten hat, sind vorbei [2].

Das Führen aus der Vogelperspektive – abgehoben vom täglichen Geschehen – funktioniert nur noch bedingt. Die Unternehmen brauchen heute Mitarbeiter, die mitdenken und bereit sind, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Der Mitarbeiter als „Unternehmer im Unternehmen“, der sich mit seinem Know-how voll einbringt, sich engagiert, mitdenkt, die Teamkultur fördert und Höchstleistungen abliefert, benötigt ein Umfeld und einen Leader, die genau diese Aspekte fordern und fördern. Auch wenn viele Unternehmen zu immer schlankeren Hierarchien tendieren, so ist das allein nicht ausreichend. Doch andererseits ist es nicht realistisch, dass Organisationen komplett ohne Führung dauerhaft funktionieren werden.

Allerdings ist es realistisch, dass sich Führungsmodelle verändern u...

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Neue Führung in der IT: Umdenken ist angesagt!

Leadership as a Service

Führungskräfte sind auch nur Menschen; mit Stärken, Schwächen und mit eigenen Grenzen. Es ist ein Umdenken gefragt - weg von der statischen Führungs- und Managementposition hin zur agilen „Leadership-as-a-Service“-Mentalität.

Sabine Bernecker-Bendixen


Wenn sich durch neue Bedürfnisse des Markts die Anforderungen an die Mitarbeiter und die Teams in der IT ändern, so ist es nur natürlich, dass sich auch die Rolle der Führungskraft verändert. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn Veränderungen in Kommunikation, Verhalten, Mindset und Kultur gefordert sind.

Die neue Führungskraft in der IT ist weit mehr als nur ein Manager oder Verwalter: Der neue Leader ist Vorbild und Vorreiter, Mentor, interner Community-, Diversity- und Beziehungsmanager, Motivator, Visionär und Veränderungsförderer, Moderator und Coach [1] – und noch vieles mehr.

Doch wie lassen sich alle diese Anforderungen mit den anderen Aufgaben des täglichen Geschäfts einer Führungskraft in Einklang bringen, ohne dabei das eigene Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren – besonders wenn die Führungskraft gleichzeitig auch noch „das beste Pferd im Stall“ in Sachen Programmierung und anderen Fachfragen sein soll? Ist diese „eierlegende Wollmilchsau“ realistisch oder vergessen wir nur allzu gerne einen wichtigen Punkt? Dass auch eine Führungskraft ein Mensch ist – mit Stärken und Schwächen und mit eigenen Grenzen. Es ist ein Umdenken weg von der statischen Führungs- und Managementposition hin zur agilen „Leadership as a Service“-Mentalität gefragt.

Sagt „Auf nimmer Wiedersehen“ zur klassischen Führungsposition!

Mit den sich verändernden Aufgaben, die eine immer schnellere und anwenderorientierte Softwareentwicklung mit sich bringen, und den variierenden Anforderungen der nachstrebenden Generation Y, verliert das klassische, statische Führungsmodell an Bedeutung. Die Zeiten, in denen die Führungskraft Respekt und „Gefolgschaft“ allein aufgrund einer Position erhalten hat, sind vorbei [2].

Das Führen aus der Vogelperspektive – abgehoben vom täglichen Geschehen – funktioniert nur noch bedingt. Die Unternehmen brauchen heute Mitarbeiter, die mitdenken und bereit sind, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Der Mitarbeiter als „Unternehmer im Unternehmen“, der sich mit seinem Know-how voll einbringt, sich engagiert, mitdenkt, die Teamkultur fördert und Höchstleistungen abliefert, benötigt ein Umfeld und einen Leader, die genau diese Aspekte fordern und fördern. Auch wenn viele Unternehmen zu immer schlankeren Hierarchien tendieren, so ist das allein nicht ausreichend. Doch andererseits ist es nicht realistisch, dass Organisationen komplett ohne Führung dauerhaft funktionieren werden.

Allerdings ist es realistisch, dass sich Führungsmodelle verändern u...

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