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Mapbox: Viele Dienste aus einer Hand

Vom Satelliten auf die Tasse


Straßen, Städte, Seen und Satelliten – ja, die Welt will vermessen sein. Der Hunger nach einer Datenauswertung in diesen Bereichen wächst laufend, und eine solche Auswertung soll sich zudem auf diversen Geräten darstellen lassen. Hierfür eignet sich die Plattform Mapbox, mit der sich Kartendaten einfach in eigene Anwendungen integrieren lassen.

Bei Mapbox handelt es sich um eine Programmierumgebung als Plattform mit Onlineservice, die eine frei nutzbare (volumenbasiertes Preismodell) und gut dokumentierte Programmierschnittstelle für Kartendaten und Satellitenbilder sowie analytische Geodaten für Entwickler von Events, Webanwendungen und mobilen Geräten bereitstellt. Vor allem das Map Matching als unscharfe Suche via GPS und OpenStreetMap stößt auf Interesse bei der Ortsbestimmung und Georeferenzierung.

Außerdem bietet Mapbox als weiteren Zusatzdienst den Erwerb von fertig erstellten sowie selbstgenerierten Stadtplänen auf Leinwand, Tasse, Teller, T-Shirt, Visitenkarte, Tasche oder sogar auf Tapete oder Bettwäsche. Warum nicht mal ein T-Shirt, auf dem steht: „Hier wohne ich“?

Die Community ist groß und auf allen Kanälen und Medien aktiv: Twitter z. B. wird viel genutzt, vor allem wenn es um Großanlässe geht: Mapbox hat über 43 000 Follower. Bei der Tour de France 2016 waren etwa standardmäßig Mapbox-Datensätze mit OpenStreetMap-Karten zur Darstellung im Einsatz.

Mapbox und das Static-API

Ok, so weit, so map: Um Mapbox und im Besonderen das Static-API für sich nutzen zu können, muss man mit dem Registrieren und Lösen eines Access-Tokens beginnen. Dieser Public Key pk.* lässt sich dann in den REST-Aufruf wie folgt einbauen:

mapboxAPI = 'https://api.mapbox.com/geocoding/v5/mapbox.places/%s.json?country=%s'+'&access_token=pk.eyJ1.....Beyhow'

In seiner einfachsten Form sieht ein solcher Aufruf in der Konsole so aus:

Writeln(GetGeoInfo5('cologne','de',mapboxAPI)) 

Die beiden get-Parameter places und country sind im Aufruf als Variable %s codiert. Bereits dieser Request liefert die wichtigsten Daten und Kennzahlen zur Standortangabe im JSON-Format zurück. Somit hat man Zugriff auf freie Kartendaten und Koordinaten sowie Distanzangaben mit Infos über das Routing einer Strecke. Die meisten Kartendaten sind im JSON-, XML- oder HTML-Format bezugsbereit. Ein WSDL-Endpunkt existiert als Web-Services-API mit Low-Level-Zugriff direkt aus einem Skript oder Rich-Client heraus [1].

Das API ist effizient und flexibel genug, um weitere Parameter wie Distanzsequenzen als Bei...

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