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Im Porträt: Maren Heltsche und Iaroslava Grinchenko

Frauen in der Tech-Branche


Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben, dieses Mal Maren Heltsche und Iaroslava ­Grinchenko.

An dieser Stelle im Heft wollen wir spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Unsere erste „Women in Tech“: Maren Heltsche

Zunächst erzählt uns Maren Heltsche, selbstständige Entwicklerin, Projektmanagerin und Data Scientist, ihre Geschichte. Während ihres Studiums der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft erkannte Maren ihr Interesse an Technologie, was sie zunächst in die Marktforschung und den Bereich Social Media brachte. Nach einigen Programmierworkshops war ihre Begeisterung geweckt – seitdem arbeitet sie selbst als Entwicklerin. Daneben ist Maren im Vorstand der Digital Media Women aktiv und Mitgründerin des Magazins Rosegarden.

Technik war für Maren lange Zeit überhaupt kein Thema: Ich habe Technik gerne genutzt, ohne mich näher mit den Prozessen dahinter zu beschäftigen. In der Schule habe ich nicht den Informatikkurs besucht, da ich schon drei Sprachen im Stundenplan hatte. Allerdings habe ich schon als Kind sehr gerne Computerspiele gespielt und Dinge gebaut und gebastelt. Ich denke, dass dieser Spaß an „do it yourself“ (ich stricke zum Beispiel auch) und meine Leidenschaft fürs Programmieren aus dem gleichen Antrieb stammen: Mit gegebenen Mitteln eigene Ideen umzusetzen, die hinterher jemand nutzen kann. Erst während des Studiums habe ich mich zum ersten Mal wirklich mit technischen Prozessen und Algorithmen beschäftigt, vor allem im Kontext von Datenanalysen und Statistiken.

Nach dem Studium arbeitete Maren lange Zeit im Bereich Marktforschung, wo sie sich auch mit dem Thema Social-Media-Monitoring beschäftigte. Da Social Media zu dieser Zeit erst aufkam, mussten viele Dinge neu gedacht und erarbeitet werden. Das waren einerseits inhaltliche Fragen: Welche Aussagekraft haben Äußerungen im Social Web? Daneben gab es auch den ethischen und rechtlichen Rahmen zu klären: Welche Äußerung gilt als öffentlich, und da...

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