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PHP Magazin
Interview mit Sebastian Bergmann

Wichtige Tools: PhpStorm ist unverzichtbar

PHP Magazin: Auf der IPC Spring 2018 in Berlin gab es von dir die vielbesuchte Session „Tools every PHP Developer needs to know“. Die richtige Auswahl bei der Vielzahl an Tools zu treffen, ist wahrlich ein Dauerthema. Wie sieht es z. B. bei den Entwicklungsumgebungen aus, welche IDE bevorzugst Du?

Sebastian Bergmann


Sebastian Bergmann: Bis vor ein paar Jahren habe ich mit gedit einen einfachen Texteditor benutzt, der Teil des GNOME Desktop ist. Seit der ersten Version von Zend Studio (oder wie auch immer es damals hieß) stellen mir die Hersteller kommerzieller IDEs kostenlos ihr Produkt zur Verfügung. Im Lauf der Jahre habe ich diese IDEs immer mal wieder ausprobiert. Schließlich hoffte ich natürlich, etwas Besseres als einen Texteditor zu finden. Jedoch haben mir weder Zend Studio noch andere Produkte – und das schließt auch nichtkommerzielle Lösungen wie Eclipse oder NetBeans ein – einen Mehrwert geboten. Im Gegenteil: Meist hat eine solche IDE meine Produktivität nicht erhöht, sondern stattdessen gesenkt. Das hat sich erst mit PhpStorm geändert, ohne das ich heute nicht mehr an PHP-Code arbeiten möchte. Alle anderen IDEs eignen sich meiner Meinung nach nicht für die professionelle Arbeit. PM: Wie sieht deine Empfehlung bezüglich eines Paketmanagers aus?Bergmann: Composer ist das Werkzeug der Wahl, um die Laufzeitabhängigkeiten seiner Software zu verwalten. Obwohl Composer genau genommen kein Paketmanager ist, da (anders als beispielsweise bei APT, DNF oder YUM) keine explizit paketierten Pakete installiert werden, sondern stattdessen mit Tags der Versionskontrolle gearbeitet wird. Aber das ist natürlich nur eine Spitzfindigkeit. Die Werkzeuge, die ich für die Arbeit an einem Projekt benötige, installiere ich jedoch nicht per Composer, sondern nutze dafür PHIVE. Werkzeuge werden zur Laufzeit, also wenn die Software in Produktion eingesetzt wird, nicht benötigt. Daher möchte ich sie strikt von den Laufzeitabhängigkeiten trennen. Das ist der Hauptgrund, warum ich Werkzeuge als PHP-Archive (PHAR) per PHIVE verwalte.PM: Gibt es ein neues PHP-Tool, das man deiner Meinung nach unbedingt kennen muss?Bergmann: Zu PHP-5-Zeiten war es einfach, die Frage nach Werkzeugen für die statische Analyse von PHP-Code zu beantworten. Damals war meine Antwort: „Du willst PHP CodeSniffer für die Einhaltung von Coding Guidelines verwenden und PHP Depend sowie PHP Mess Detector, um Probleme aufzudecken“. Momentan ist die Beantwortung dieser Frage, zumindest für das Aufdecken von Problemen, nicht ganz so einfach. Wobei das eher gut (wenn auch anstrengend) als schlecht ist. Während PHP CS Fixer für mich ganz klar PHP-CodeSniffer abgelöst hat, habe ich eine solche Klarheit noch nicht erreicht, wenn es um den oder die Nachfolger von PHP-Depend und PHP Mess Detector geht. PHP 7 erlaubt den Z...

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Interview mit Sebastian Bergmann

Wichtige Tools: PhpStorm ist unverzichtbar

PHP Magazin: Auf der IPC Spring 2018 in Berlin gab es von dir die vielbesuchte Session „Tools every PHP Developer needs to know“. Die richtige Auswahl bei der Vielzahl an Tools zu treffen, ist wahrlich ein Dauerthema. Wie sieht es z. B. bei den Entwicklungsumgebungen aus, welche IDE bevorzugst Du?

Sebastian Bergmann


Sebastian Bergmann: Bis vor ein paar Jahren habe ich mit gedit einen einfachen Texteditor benutzt, der Teil des GNOME Desktop ist. Seit der ersten Version von Zend Studio (oder wie auch immer es damals hieß) stellen mir die Hersteller kommerzieller IDEs kostenlos ihr Produkt zur Verfügung. Im Lauf der Jahre habe ich diese IDEs immer mal wieder ausprobiert. Schließlich hoffte ich natürlich, etwas Besseres als einen Texteditor zu finden. Jedoch haben mir weder Zend Studio noch andere Produkte – und das schließt auch nichtkommerzielle Lösungen wie Eclipse oder NetBeans ein – einen Mehrwert geboten. Im Gegenteil: Meist hat eine solche IDE meine Produktivität nicht erhöht, sondern stattdessen gesenkt. Das hat sich erst mit PhpStorm geändert, ohne das ich heute nicht mehr an PHP-Code arbeiten möchte. Alle anderen IDEs eignen sich meiner Meinung nach nicht für die professionelle Arbeit. PM: Wie sieht deine Empfehlung bezüglich eines Paketmanagers aus?Bergmann: Composer ist das Werkzeug der Wahl, um die Laufzeitabhängigkeiten seiner Software zu verwalten. Obwohl Composer genau genommen kein Paketmanager ist, da (anders als beispielsweise bei APT, DNF oder YUM) keine explizit paketierten Pakete installiert werden, sondern stattdessen mit Tags der Versionskontrolle gearbeitet wird. Aber das ist natürlich nur eine Spitzfindigkeit. Die Werkzeuge, die ich für die Arbeit an einem Projekt benötige, installiere ich jedoch nicht per Composer, sondern nutze dafür PHIVE. Werkzeuge werden zur Laufzeit, also wenn die Software in Produktion eingesetzt wird, nicht benötigt. Daher möchte ich sie strikt von den Laufzeitabhängigkeiten trennen. Das ist der Hauptgrund, warum ich Werkzeuge als PHP-Archive (PHAR) per PHIVE verwalte.PM: Gibt es ein neues PHP-Tool, das man deiner Meinung nach unbedingt kennen muss?Bergmann: Zu PHP-5-Zeiten war es einfach, die Frage nach Werkzeugen für die statische Analyse von PHP-Code zu beantworten. Damals war meine Antwort: „Du willst PHP CodeSniffer für die Einhaltung von Coding Guidelines verwenden und PHP Depend sowie PHP Mess Detector, um Probleme aufzudecken“. Momentan ist die Beantwortung dieser Frage, zumindest für das Aufdecken von Problemen, nicht ganz so einfach. Wobei das eher gut (wenn auch anstrengend) als schlecht ist. Während PHP CS Fixer für mich ganz klar PHP-CodeSniffer abgelöst hat, habe ich eine solche Klarheit noch nicht erreicht, wenn es um den oder die Nachfolger von PHP-Depend und PHP Mess Detector geht. PHP 7 erlaubt den Z...

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