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PHP Magazin
Bücher

Praxisbuch Usability und UX

Als Palm OS und Windows CE um die Vorherrschaft kämpften, war Usability eine „schwarze Wissenschaft“. Erfahrene Entwickler hatten im Lauf der Zeit ein Repertorium entwickelt, um Benutzerschnittstellen zu erzeugen, die für Handhelduser bekömmlich waren. In der heutigen Welt von Web 2.0 ist diese Vorgehensweise nicht mehr praktikabel, weil die große Menge der zu erzeugenden Applikationen ein besseres Parallelisierungsverfahren voraussetzt. Ein bei Rheinwerk Verlag erschienenes Buch gibt einen Überblick über den Stand der Prozeduren.

Tam Hanna


Nach der Abgrenzung zwischen den Begriffen Usability und User Experience widmen sich die Autoren der Frage, woher man Informationen über die Themenkreise erhält. Neben Befragungen von Benutzern finden sich Ausführungen zu diversen Standards, die bei der Realisierung von barrierefreien Webseiten wichtig sind. Die Betrachtung der diversen Gesetze findet auch im vierten Kapitel Fortsetzung, das sich Themen wie der ISO 9241 und ihren Kollegen zuwendet.Vorher bringen die Autoren Ausführungen, die die Wahrnehmung des Menschen auf organischer und psychologischer Ebene erklären. Die ist für Entwickler wichtig, weil sie ihre Programme anhand dieser Informationen besser an das Verhalten der Sensorik ihrer User anpassen können. PalmSource stellte fest, dass es nicht möglich ist, ein universal funktionierendes Benutzer-Interface zu realisieren. Die darauffolgenden Kapitel wenden sich Themen wie Smartwatches und Mobile First zu, um vom Desktop umsteigenden Entwicklern Informationen über die Welt moderner Interaktivität bereitzustellen. Die Abrundung des ersten und eher theoretischen Teils des Buchs erfolgt durch die Darstellung, wie man Usability-bezogene Entwicklungsprozesse in agile Entwicklungsverfahren einbindet.Im zweiten Teil geht das Autorenkollektiv der Frage nach, wie man Kunden in den Entwicklungsprozess einbindet. Neben den mittlerweile gut bekannten Papierprototypen finden sich in den 16 Kapiteln auch modernere Methoden wie die Erstellung von Personas. Unterm Strich ist dieser Teil des Werks gelungen – wer sich für Usability interessiert, findet hier eine wahre Werkzeugkiste mit Verfahren, die das Sammeln von Benutzermeinungen und -erfahrungen erleichtern. Die insgesamt vier Kapitel zu Usability-Tests bringen wertvolle Hinweise aus der Praxis mit, um häufige Anfängerfehler zu umschiffen.Die bloße Kenntnis diverser Feedbackverfahren reicht nicht aus, um die Entwicklung von Benutzerschnittstellen in einen wiederholbaren Prozess umzuwandeln. Dies ist Fokus des dritten Teils – er geht die Applikation bzw. Webseite Stück für Stück durch, und gibt zu jedem Themenkreis checklistenartige Richtlinien. Neben Hinweisen zur Formatierung der einzelnen Steuerelemente finden sich hier auch Hinweise dazu, wie man Audio, Video und sonstige interaktive Elemente effizient und menschenfreundlich verwendet.Als alter Anhänger des Sprichworts „Wenn du in Rom bist, mach’s wie die Römer“ freute sich der Autor der Rezension besonders über das 49. Kapitel. Nach einer Erklärung des...

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Praxisbuch Usability und UX

Als Palm OS und Windows CE um die Vorherrschaft kämpften, war Usability eine „schwarze Wissenschaft“. Erfahrene Entwickler hatten im Lauf der Zeit ein Repertorium entwickelt, um Benutzerschnittstellen zu erzeugen, die für Handhelduser bekömmlich waren. In der heutigen Welt von Web 2.0 ist diese Vorgehensweise nicht mehr praktikabel, weil die große Menge der zu erzeugenden Applikationen ein besseres Parallelisierungsverfahren voraussetzt. Ein bei Rheinwerk Verlag erschienenes Buch gibt einen Überblick über den Stand der Prozeduren.

Tam Hanna


Nach der Abgrenzung zwischen den Begriffen Usability und User Experience widmen sich die Autoren der Frage, woher man Informationen über die Themenkreise erhält. Neben Befragungen von Benutzern finden sich Ausführungen zu diversen Standards, die bei der Realisierung von barrierefreien Webseiten wichtig sind. Die Betrachtung der diversen Gesetze findet auch im vierten Kapitel Fortsetzung, das sich Themen wie der ISO 9241 und ihren Kollegen zuwendet.Vorher bringen die Autoren Ausführungen, die die Wahrnehmung des Menschen auf organischer und psychologischer Ebene erklären. Die ist für Entwickler wichtig, weil sie ihre Programme anhand dieser Informationen besser an das Verhalten der Sensorik ihrer User anpassen können. PalmSource stellte fest, dass es nicht möglich ist, ein universal funktionierendes Benutzer-Interface zu realisieren. Die darauffolgenden Kapitel wenden sich Themen wie Smartwatches und Mobile First zu, um vom Desktop umsteigenden Entwicklern Informationen über die Welt moderner Interaktivität bereitzustellen. Die Abrundung des ersten und eher theoretischen Teils des Buchs erfolgt durch die Darstellung, wie man Usability-bezogene Entwicklungsprozesse in agile Entwicklungsverfahren einbindet.Im zweiten Teil geht das Autorenkollektiv der Frage nach, wie man Kunden in den Entwicklungsprozess einbindet. Neben den mittlerweile gut bekannten Papierprototypen finden sich in den 16 Kapiteln auch modernere Methoden wie die Erstellung von Personas. Unterm Strich ist dieser Teil des Werks gelungen – wer sich für Usability interessiert, findet hier eine wahre Werkzeugkiste mit Verfahren, die das Sammeln von Benutzermeinungen und -erfahrungen erleichtern. Die insgesamt vier Kapitel zu Usability-Tests bringen wertvolle Hinweise aus der Praxis mit, um häufige Anfängerfehler zu umschiffen.Die bloße Kenntnis diverser Feedbackverfahren reicht nicht aus, um die Entwicklung von Benutzerschnittstellen in einen wiederholbaren Prozess umzuwandeln. Dies ist Fokus des dritten Teils – er geht die Applikation bzw. Webseite Stück für Stück durch, und gibt zu jedem Themenkreis checklistenartige Richtlinien. Neben Hinweisen zur Formatierung der einzelnen Steuerelemente finden sich hier auch Hinweise dazu, wie man Audio, Video und sonstige interaktive Elemente effizient und menschenfreundlich verwendet.Als alter Anhänger des Sprichworts „Wenn du in Rom bist, mach’s wie die Römer“ freute sich der Autor der Rezension besonders über das 49. Kapitel. Nach einer Erklärung des...

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