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Frauen in der Tech-Branche

Im Porträt: Catherine Tabor, Gründerin und CEO von Sparkfly


Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert – so weit, so schlecht. Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß.

Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Diesmal zu Gast: Catherine Tabor, Gründerin und CEO von Sparkfly.

PHP Magazin: Was hat dein Interesse für die Tech-Branche geweckt?

Catherine Tabor: Zu Beginn meiner Karriere betrieb ich ein Rabattprogramm und eine Webseite für Firmenmitarbeiter großer Arbeitgeber und wollte den Nutzen und den Wert dieses Geschäfts aufzeigen. Leider gab es keine Möglichkeit, digitale Coupons auf Artikelebene in Echtzeit mit dem physischen Verkaufspunkt im Geschäft zu verbinden. Mein Interesse an der digitalen Technologie ermöglichte es mir, die bestehende Technologie zu erweitern, um dieses Vermögen zu entwickeln. Diese Plattform hilft nun einer ganzen Branche von Marketingfachleuten, den Return on Investment (ROI) von Marketingkampagnen besser zu verstehen und zu erhöhen. Aber mein Interesse an der digitalen Technologie galt eher der eigentlichen Problemlösung und bezog sich nicht ausschließlich auf die Technologie selbst.

PM: Wie verlief dein Weg bis zum jetzigen Beruf? Welche Hindernisse musstest du überwinden?

Tabor: Ich habe im Laufe meiner Karriere mehrere Unternehmen gegründet, aber der Anfang war eher bescheiden – während meiner Studienzeit an der Georgia State University gründete ich mein erstes Unternehmen. Es war ein Concierge-Unternehmen, bei dem ich Besorgungen für meine Kunden erledigte, um zusätzliches Geld für die Universität zu verdienen. Die Internetdesignfirma meines Mannes baute eine Webseite für dieses Unternehmen. Gleichzeitig verwaltete die Coca-Cola Company intern ein Rabattprogramm für Mitarbeiter, das den Mitarbeitern Rabatte auf Kinokarten, Six Flags und verschiedene andere Produkte anbot. Die Personalabteilung von Coca-Cola beschloss, dieses Programm für Mitarbeiterrabatte auszulagern, und führte daher eine landesweite Internetsuche durch. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was SEO war, aber mein Concierge-Unternehmen in Atlanta tauchte bei dieser Suche auf. Sie riefen bei mir an und nannten mir allerdings nicht den Firmennamen, aber ich hatte eine Anrufer-ID und wusste, dass es sich dabei um Coca-Cola handelte. Sie waren tatsächlich mit vielen große...

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