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Webseiten mit Responsive Web Design an das Ausgabegerät anpassen

Was nicht passt, wird passend gemacht


In der aktuellen Diskussion um modernes Webdesign fehlt selten ein Hinweis auf Responsiveness. Responsive Web Design ist ein großer Hype im Frontend-Bereich. Die Idee dahinter ist nicht neu, viele Techniken hingegen schon.

Das Internet ist in vielerlei Hinsicht ein revolutionäres Medium. Es erlaubt dem Konsumenten, die gewünschten Informationen (aka Webseiten) in der ihm genehmen Form zu rezipieren, denn eine Webseite kann auf so unterschiedlichen Ausgabegeräten, wie einem Smartphone, einem Netbook, einem Notebook oder einem stationären Rechner ausgegeben werden. Man kann sich die Seite vorlesen lassen oder das Design selbst verändern, Werbung wird einfach mit einem Browser-Plug-in entfernt. Das können uns andere Medien nicht bieten. Doch im Webdesign wird die Flexibilität des Internets selten berücksichtigt. Es ist zugegebenermaßen kompliziert: Wir müssen begreifen und verinnerlichen, dass wir mit unserem Layout immer nur Annahmen machen können, denn wir wissen nichts über die wahren Bedingungen, unter denen unsere Seite genutzt wird [1]. Doch diese Unsicherheit passt verständlicherweise den wenigsten Kunden oder Designern ins Konzept. Natürlich möchte man wissen, in welcher Form das eigene Produkt, die Webseite, beim Konsumenten ankommt. Man hat eine konkrete Vorstellung von der wünschenswerten Form. Auf der anderen Seite konsumieren immer mehr Menschen Internetseiten auch auf den kleinen Monitoren eines Smartphones. Deren Browser führen sich auf, als wären sie Desktopbrowser und skalieren die Seiten soweit herunter, bis sie auf den schmalen Monitor passen. Eine 980 Pixel breite Webseite passt so auf einmal ohne horizontalen Scrollbalken auf einen 320 Pixel breiten Monitor. Allerdings kann man dann weder etwas lesen, noch einen Link treffen. Effekte beim Überfahren von Links mit der Maus (Hover) sind sogar komplett unmöglich. Manch ein Anbieter sieht die Lösung dieses Problems in einer speziellen Seite für mobile Endgeräte. Mittels Browser-Sniffing [2] wird der Konsument dann auf eine „optimierte Seite“ weitergeleitet. Dieses Vorgehen erfordert einen zweiten Entwicklungsstrang, der eine eigene Struktur, oftmals zusammengestrichene Inhalte und komplett andere CSS- und JavaScript-Dateien auf einer Subdomain bereithält. Dieser Entwicklungsstrang will beachtet und gepflegt werden, aber nicht jeder möchte zwei (oder mehr) separate Versionen einer Webseite pflegen müssen. Der Ansatz des Responsive Web Designs geht dem entgegen: Ziel ist es, eine Seite zu sch...

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