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Kolumne: Alles im Flow

Kolumne: Alles im Flow


Hallo Welt! In dieser neuen Kolumne dreht sich alles um das Framework TYPO3 Flow, um Blicke über den PHP-Tellerrand und die Freude an gutem Code. In der ersten Ausgabe klären wir die Frage, warum FLOW3 nun TYPO3 Flow heißt und was uns in der kommenden Version 2.0 erwartet.

Video: Hands on FLOW3

TYPO3 ist jetzt eine Familie

Wer an TYPO3 denkt, denkt an das Content-Management-System, an ein Open-Source-Projekt, das mittlerweile 12 Jahre besteht [1] und vielleicht auch an eine mysteriöse Sprache namens TypoScript. Doch ausgelöst durch die parallele Neuentwicklung eines komplett neuen CMS entstanden nach und nach neue Produkte, die ebenfalls zum TYPO3-Projekt gehören. Um dieser neuen Situation Rechnung zu tragen, wurde die Marke „TYPO3“ kürzlich in eine Dachmarke umgebaut. Die einzelnen Produkte tragen nun den Familiennamen TYPO3 in ihrem jeweiligen vollständigen Produktnamen: TYPO3 CMS (das bewährte CMS), TYPO3 Neos (das neue CMS) und konsequenterweise auch TYPO3 Flow – bisher FLOW3.

lemke_kolumne_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Das neue TYPO3-Flow-Logo

Genau wie wir Freunde und Kollegen nicht ständig mit ihrem vollen Namen anreden, hat sich für TYPO3 Flow im alltäglichen Gebrauch der handliche Name „Flow“ eingebürgert. Wer Suchmaschinennutzern einen Gefallen tun möchte, lässt aber zumindest die Stichworte „TYPO3“ oder „Framework“ in seinem Blogbeitrag fallen.

Denjenigen, denen die Orientierung mit all den neuen Namen noch schwer fällt, sei der Artikel zum Thema auf typo3.org empfohlen [2]. Weitere Namensänderungen sind übrigens nicht mehr zu erwarten, und neue Produktnamen lassen sich nun leicht in das Schema einbinden – oder wie wir Entwickler sagen: Das neue Namenskonzept skaliert besser.

Von FLOW3 zu Flow 2.0

Die Namensänderung betrifft ebenfalls den verwendeten Vendor Namespace: \TYPO3\FLOW3 wird zu \TYPO3\Flow. Eine kleine Änderung mit großen Auswirkungen, denn schließlich verweisen alle Applikationen, die auf Flow basieren, auf Klassen innerhalb des alten Namensraums. Doch wer sich bereits in stundenlangen Suchen-und-Ersetzen-Abenden wähnt, der sei beruhigt – es gibt ein einfaches Kommando, das den Code automatisch migriert.

Wer bereits mit Doctrine [3] gearbeitet hat, wird vielleicht schon von Schema-Migrationen gehört haben. Das Konzept dahinter ist so einfach wie einleuchtend: Wenn ich das Deployment meiner Applikation automatisieren möchte, muss ich auch das Datenbankschema von der aktuellen auf die neue Struktur umstellen können, ohne manuelle, mitunter riskante Änderungen vornehm...

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