© saicle/Shutterstock.com
Neue Entscheidungen und Auswirkungen auf das E-Commerce

E-Commerce, die Nächste


Mit schöner Regelmäßigkeit sehen sich Onlinehändler gezwungen, ihren Shop an juristische Gegebenheit anzupassen. Ärgerlich, aber zwingend notwendig.

Onlinehändler haben es heutzutage schwer. Regelmäßig gilt es zu überprüfen, ob der eigene Webshop technisch in Ordnung ist, ob die Benutzerführung ggf. verbessert werden kann, ob das Layout noch modern genug und in ausreichendem Maße zielführend ist, ob die wirtschaftliche Lage stimmt und ob das eigene Unternehmen bzw. Gewerbe den Anforderungen entspricht. Zusätzlich spielt aber natürlich auch das Steuer- sowie das Onlinerecht eine gravierende Rolle. Erschwerend kommt hinzu, dass der Sektor des E-Commerce hoch dynamisch ist, sodass in kurzen Abständen neue Gesetze verabschiedet oder Gerichtsentscheidungen veröffentlicht werden, die Auswirkungen auf alle Onlinehändler oder die einer bestimmten Branche haben. So lästig dies auch erscheinen mag, aber das juristische Stück des Kuchens sollte man nicht links liegen lassen. Wie die nachführenden, exemplarisch ausgewählten Entscheidungen deutlich machen, sind es nicht immer nur die großen Veränderungen, die zum Teil massive Auswirkungen auf den Betrieb eines Webshops haben können.

Markenrechtliches

Im Grunde ist es so, dass schon vor Registrierung einer Domain eine eingehende Prüfung auf potenzielle Rechtsverletzungen von Namens- oder Markenrechten Dritter erfolgen müsste. Denn man stelle sich nur einmal die Situation vor, dass man seine Existenz auf den eigenen Webshop gründet und im laufenden Geschäftsbetrieb auf einmal den gewählten Domainnamen – der ja oft dem eigenen Firmennamen oder einem Produkt entspricht – nicht mehr nutzen darf. Von der Auswahl einer neuen, passenden Domain über die Neugestaltung von Logo, Briefbögen bzw. Visitenkarten bis hin zur eventuell notwendigen Neufassung eines geschäftlichen Konzepts – die gesamte Situation käme einem Neustart gleich. Was das wirtschaftlich bedeuten kann, ist leicht zu erahnen. Allerdings unternimmt noch immer nur ein sehr geringer Prozentsatz der Onlinehändler die notwendigen Vorbereitungen für den Betrieb ihres Webshops. Vielen ist das Risiko, das sie damit eingehen, nicht in der gesamten Tragweite – oder überhaupt nicht – bewusst. Zwar kann es sein, dass man durch die Verwendung des eigenen Firmennamens eine Schutzwirkung nach dem Markengesetz (MarkenG) erlangt. Dies wiederum hätte zur Folge, dass Dritte den Firmennamen und ggf. auch eine sich daraus ableitende Abkürzung (sog. Firmenschlagwort) nicht so ohne W...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang