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Individuelle und personalisierbare Websites mit pimcore 2.0

Meine Zielgruppe, mein Inhalt


Pimcore ist ein Open Source Enterprise CMF mit klarem Focus auf Time to Market von hoch individualisierten Websites und Webapplikationen und bringt alle dazu notwendigen Tools in einer Suite zusammen. Es positioniert sich damit ganz klar als Open-Source-Alternative zu bereits etablierten Systemen wie Adobe Experience Manager und Sitecore. Die vor Kurzem freigegebene Version 2.0 bietet unter anderem auch eine komplette Targeting und Personalisierungs-Engine, mit der sich Inhalte flexibel an einzelne Zielgruppen anpassen lassen.

In dem folgenden Tutorial wird Schritt für Schritt der Aufbau einer einfachen Website anhand der Beispieldaten von pimcore erklärt und anschließend einige Inhalte speziell an Zielgruppen angepasst. Die Beispieldaten beinhalten Templates, die auf dem beliebten Frontend-Framework Bootstrap in der aktuellsten Version 3 basieren, diese sind daher auch full-reponsive, einfach anzupassen und eignen sich ideal für die ersten Schritte mit pimcore.

Konzept, Idee und Anwendung

Da es sich bei pimcore um ein Content-Management-Framework handelt, das speziell für die Realisierung von professionellen und individuellen Lösungen entwickelt wurde, gibt es einige nennenswerte Unterschiede zu anderen gängigen CMS. Der größte Unterschied besteht sicherlich darin, dass es kein Out-of-the-box-System ist, das nur mit verschiedenen Plug-ins und Themes an die eigenen Bedürfnisse angepasst wird. Jeder, der bereits sehr individuelle Websites mit jenen Systemen umgesetzt hat, kennt sicher die Probleme, die beim Anpassen von bestehenden Themens und Plug-ins warten. Oft bedeutet dies Abstriche bei Funktionen und Design oder bestehende Module müssen zeitintensiv erweitert werden, wodurch sie dann oft auch die Updatefähigkeit verlieren. Pimcore setzt genau hier an und verspricht dadurch, den Workflow eines gesamten Projekts zu vereinfachen. So muss z. B. bei der Konzeption nicht auf die Funktionalitäten von bestehenden Plug-ins und Erweiterungen geachtet werden. Das Design wird ohne Rücksicht auf vorgegebene Layoutelemente oder Komponenten entwickelt und kann dann mit beliebigen Frontend-Technologien in HTML/CSS und JavaScript mit eigenem HTML-Markup umgesetzt werden, bevor dieses dann in pimcore integriert wird.

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings, da pimcore auf dem Zend Framework aufbaut, sollte man für anspruchsvolle Implementierungen sehr gute Kenntnisse in objektorientiertem PHP und den gängigen MVC-Frameworks haben, um schnell ans gewünschte Ziel ...

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