PHP Magazin - 02.2016 - Async! Asynchrones JavaScript - jetzt in Ihrem Browser!


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Januar 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Sebastian Springer, Rainer Stropek, Christian Weyer, Stefanie Schäfers, Jan Weddehage, Mascha Schnellbacher, René Schröder, Michael Rohrlich, Tom Wießeckel, Dennis John Wilson, Sascha Sambale, Michael Ramsperger, Carsten Eilers, Roland Golla, Robert Kowalski, Norbert Sendetzky, George Herczeg

das Editorial der zweiten Ausgabe eines Jahrgangs ist immer etwas Besonderes. Das Magazin liegt Anfang des neuen Jahres im Handel, und ich sitze ein paar Tage vor Weihnachten am Schreibtisch und lasse jedes Mal bei einer schönen Tasse Kaffee das Jahr Revue passieren. Altes geht, Neues kommt, aber immer ist mindestens ein Team vorhanden, das die ganze Arbeit stemmt.

Bei uns sind das – neben den Kollegen in der Redaktion  – die Grafik, das Marketing und nicht zuletzt die gebeutelte Schlussredaktion, bei der alle Fäden zusammenlaufen und die uns häufig genug hinterherläuft und unser Chaos richten muss. Diese Konstellation ist ein Team, dem ich nicht nur dieses Jahr danken möchte.

Aber es gibt noch ein anderes Team, dem wir aktuell unseren Respekt zollen sollten: All den Freiwilligen, die es geschafft haben, PHP 7 auf die Beine zu stellen. Eine Mammutaufgabe, die allen Beteiligten viele Anstrengungen abverlangt haben dürfte. Man denke nur an die Diskussionen am Releasetag, als sich das wirklich echte „wir sind live!“ um ein paar Stunden verzögert hatte, da das Team hinter der Windows-Version von PHP ein wichtiges OpenSSL-Update abwarten wollte …

Gerade im PHP-Core-Team ist es so, dass sich die unterschiedlichsten Charaktere zusammenfinden, um an einem Strang zu ziehen und an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Es sind zum Teil harte Ansichten, die aufeinandertreffen, und das Medium Internet – das Medium, in dem die Zusammenarbeit stattfindet – macht die Sache nicht einfacher. Schnell ist ein Wort geschrieben, dessen Intention im Kontext des Absenders es bestimmt nicht war, angreifend zu sein – oder zumindest nicht immer.

Dennoch hat es dieses große, bunte Team geschafft, etwas auf die Beine zu stellen, das die Weblandschaft ordentlich durchschütteln könnte. Und das, ohne all zu großen Aufwand für Entwickler zu generieren. Wer seinen Code aktuell gehalten hat, dem werden aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem simplen Update auf die neue Major-Version alle Benefits von PHP 7 quasi auf dem Silbertablett serviert. Selbst ein von mir nur leidlich gepflegtes und leicht betagtes privates Projekt kam schadlos durch das Update.

Nun bleibt eigentlich nur eines übrig: dem Team alles erdenklich Gute zu wünschen, vor allem in Hinblick auf die Verbreitung der neuen Version – denn aktuell ist es um die Updatewilligkeit auf den Servern dieser Welt noch nicht allzu gut bestellt (https://entwickler.de/online/php/php-versionen-2015-192150.html). Zumindest Herokus Statistiken lassen mit der Meldung, dass über 50 Prozent der PHP-Deployments auf PHP 7 setzen, etwas Hoffnung aufkeimen. Finger’s crossed, wie es so schön heißt.

Wenn uns das Core-Team etwas lehrt, dann die Tatsache, dass Teamwork auch auf die Distanz zu hervorragenden Ergebnissen führen kann. Und wenn die das können, dann sollten wir das mit unseren Teams, mit denen wir jeden Tag Auge in Auge unsere eigenen spannenden Projekte verwirklichen, doch auch schaffen, oder? Ich denke, dass man sich das fürs neue Jahr schon einmal vornehmen kann …

Bis dahin sollten Sie aber den hoffentlich noch ruhigen Start in das Jahr genießen.

schotte_bjoern_editorial.tif_fmt1.jpgTom Wießeckel

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