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Das kann die TYPO3-Extension Aimeos

Enterprise-CMS = Enterprise-Commerce?


TYPO3 bezeichnet sich selbst als Enterprise-CMS, das den Anforderungen großer Unternehmen gewachsen ist. Die bisher verfügbaren E-Commerce-Erweiterungen konnten diesen Anforderungen – vor allem in der Wahrnehmung Dritter – bis jetzt nicht gerecht werden, sodass häufig Systeme wie Magento parallel zum Einsatz kamen.

Shoperweiterungen für TYPO3 existieren schon fast so lange, wie es das CMS selbst gibt; die bekanntesten dürften wohl tt_products, commerce und multishop sein. Viele sind aus Kundenprojekten heraus entstanden, die anschließend weiter ausgebaut und an neue Anforderungen angepasst wurden. Leider führt das ohne eine passende Architektur und automatisierte Tests zu Software, die sich irgendwann nur noch schwer an sich verändernde Rahmenbedingungen anpassen lässt. Der Aufwand für Änderungen steigt somit immer weiter an, und auch Performanceprobleme lassen nicht lange auf sich warten.

Die Platzhirsche der Open-Source-E-Commerce-Szene – in Deutschland sind das Magento, OXID und Shopware – mögen zwar auch die eine oder andere Schwäche in ihrer Architektur aufweisen, doch in zwei Punkten sind sie deutlich besser aufgestellt: Zum einen können kundenspezifische Anpassungen leichter und damit kostengünstiger umgesetzt werden; zum anderen wurden sie bereits auf größere Produktmengen bei vertretbaren Antwortzeiten optimiert – und sei es nur durch den massiven Einsatz von Caching. Diese „Standalone“-Systeme kann man mit Datensilos vergleichen, die zwar mit externen Systemen über Schnittstellen bestimmte Daten austauschen können, sich aber nicht in andere Applikationen integrieren wollen. Gleichzeitig sind sie nur auf die Verwaltung von Produkten optimiert, sodass die Gestaltung redaktioneller Inhalte sehr schnell zum Problem wird. Hierfür wäre ein Content-Management-System wie TYPO3 natürlich perfekt geeignet.

Beide Systeme trotzdem zu verbinden, führt zu einer Vielzahl von Herausforderungen. Wer schon einmal ein gemeinsames Log-in oder gemeinsame Nutzersessions zwischen einer Shopapplikation und einem CMS realisieren wollte, kennt das Problem. Die Produktdaten des Shops in TYPO3 einzubetten, ist auch nicht die einfachste Aufgabe. Zwar existieren Lösungen wie TOXID und ShopFusion, die einiges möglich machen, doch bringen sie selbst Nachteile mit sich, die es abzuwägen gilt. Es wird jedoch immer wichtiger, die Kunden über gute Inhalte zu den Produkten zu führen. Das können zum Beispiel Produktvergleiche, ausführliche Tests oder auch die Geschichte hinter hoch...

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