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Magento 2 ist endlich in der E-Commerce-Welt angekommen

Once Upon a Time …


Das lange und zähe Warten hat endlich ein Ende: Was vor vielen vielen Jahren mit einer Ankündigung begann, wurde nun mit der Veröffentlichung von Magento 2 zu einem versöhnlichen Abschluss gebracht. Geändert hat sich – gelinde gesagt – alles.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass man im offiziellen Release-Announcement von nichts weniger als der Veröffentlichung der „nächsten Generation der Open-Source-E-Commerce-Plattform“ sprach.

Magento 2

Eben jene Plattform ist in der Magento Enterprise Edi­tion 2.0 und in der Magento Community Edition 2.0 erschienen. Erstere soll vor allem durch „enterprise-grade scalability and high availability“ überzeugen. Erreicht wird das dadurch, dass die Funktionalität der Schlüsselsysteme der Plattform durch eine Master-Datenbank und damit verbundenen Slave-Datenbanken gespeist wird.

Auch sonst können sich die Versprechungen sehen lassen: Magento 2 soll um 50 Prozent schnellere Seitenaufrufe im Frontend bieten; das Anlegen von Produkten soll gar vier Mal schneller vonstatten gehen als noch in Version 1.

Zwiebelarchitektur

Den größten Anteil daran dürfte die komplett überarbeitete Softwarearchitektur von Magento 2 haben. So sind sämtliche Schichten der Architektur voneinander getrennt, was dazu führt, dass die Komplexität des Systems wesentlich leichter zu beherrschen sein soll. Außerdem wurden auf diese Weise Abhängigkeiten aufgelöst, die das System noch einmal deutlich beschleunigen sollen.

Durch die neue Architektur kann jede Funktionalität durch Module bereitgestellt werden, die den Core des Shopsystems unberührt lassen. So ist eine hohe Flexibilität gegeben, in der jederzeit einzelne Module ausgetauscht werden können, ohne dass die Funktionalität der Shops beeinträchtigt wird.

Performance und Stabilität

Generell hat sich die Performance von Magento 2 gegenüber Version 1 deutlich gesteigert. In der Enterprise Edition ist es sogar möglich, die Zugriffe auf Produkt- und Bestelldaten auf unterschiedliche Datenbank(server) zu verteilen und so einen noch größeren Performancegewinn zu erzielen – von einer Steigerung um bis zu 114 Prozent ist die Rede.

Doch auch die Community Edition punktet mit jeweils knapp über 50 Prozent schnelleren Ladezeiten für die Startseite und die Kategorieansichten der Shops.

Die Modularisierung ist auch für Entwickler interessant. Das Magento Testing Framework ermöglicht eine durchgängige Testabdeckung durch alle Bereiche, was vor allem der Stabilität des Gesamtpakets zu Gute kommt.

Auch die ver...

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