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Im Porträt: Alice Pintus und Monika Schnizer

Frauen in der Tech-Branche


Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Dieses Mal mit Alice Pintus und Monika Schnizer.

An dieser Stelle im Heft wollen wir spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Unsere erste „Women in Tech“: Alice Pintus

Zunächst erzählt uns Alice Pintus, Senior Interaction Designer bei Arduino, ihre Geschichte. Alice’ Fachkompetenz liegt auf den Gebieten der ethnografischen Recherche, der Strategie und bei physisch/digitalen Produkten. Sie hatte immer ein großes Interesse daran, wie Open-Source-Plattformen universellen Zugang zu Wissen und Tools gewährleisten und Menschen so in die Lage versetzen, selbst das zu erschaffen, was sie brauchen. Sie hat außerdem eine Leidenschaft für die Frage, wie Design das Leben und die Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen beeinflusst, indem Komplexität minimiert und Führung und Unterstützung gewährleistet werden.

Da Alice’ Eltern in praktischen Dingen eher unbegabt sind, war sie von klein auf für die Einrichtung und Reparatur der familieneigenen Technik zuständig: Ich hatte immer sowas wie eine Beziehung zu Maschinen, vom Fax über den Videorekorder bis zum Thermostat. Mir ist es darum immer leichtgefallen, Tools zu konfigurieren und so einzurichten, dass sie gemacht haben, was wir wollten.

Logisch angeschlossen hat sich dann ein Studium in Richtung Tech und Design. Alice war es dabei immer wichtig, dass ihre Arbeit auch einen Sinn ergibt und Menschen weiterhilft. Ich habe einen Master of Science in Industrial Design und mich im Studium auf das Beleuchtungsdesign spezialisiert. Direkt nach meinem Abschluss habe ich angefangen, als Designerin für ein Studio in Mailand und als Elektrikerin für Installationen der zeitgenössischen Kunst zu arbeiten. Meine Arbeit war eher abstrakt, ich hatte kaum Kontakt zu den Menschen, die meine Beleuchtungskörper verwendet oder die Installationen erlebt haben. Das fühlte sich etwas zu trocken an; ich wollte praktischere Probleme lösen. Ich habe dann e...

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