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Breakpoint Wilson: Analyse in der Softwareentwicklung

Ich glaube dir, also debuggen wir schlecht


Vertrauen in Unternehmen ist eine wichtige Sache. Doch man sollte nicht immer alles glauben, was einem erzählt wird – vor allem, wenn es um Analyse in der Softwareentwicklung geht.

„So viel Fernsehen wie du schaust, da bekommst du noch viereckige Augen!“ Das war ein Lieblingsspruch meiner Tante, wenn ich wiedermal stundenlang Kindersendungen schaute. Ich war zugegebenermaßen ein richtiges Fernsehkind.

Für alle nach 1995 Geborenen: Fernsehen war der Begriff für eine Art TFT-Monitor mit gläserner Bildfläche, die wohlig nach Ozon gerochen hat, wenn man mit der Nase an die Scheibe stupste. Dann knisterte es immer ein wenig auf der Haut und es sah aus, als würde dich das Gerät an den Haaren in die Welt hinter der Mattscheibe saugen. Als ich jedoch bemerkte, dass Fernseher das gar nicht wirklich können, wurden Computer irgendwann spannender. Das einzige, was aus der Zeit geblieben ist, ist eine große Vorliebe für Serien jeglicher Art. Mittlerweile habe ich bereits so viele Serien gesehen, dass ich in Gesprächen schon teilweise vergesse, welche davon mir besonders gut gefallen haben.

Eine spezielle Serie hingegen fällt mir immer ein, weil sie mich ganz besonders inspiriert hat. Es ist eine Arzt­serie. Nein, es ist nicht die Schwarzwaldklinik. Es geht um einen attraktiven Herrn mittleren Alters mit weißem Lametta in schwarzem Haar. Nein, es ist nicht George Clooney in Emergency Room, trotzdem ist er ein echter Menschenversteher: Es geht um Dr. House.

Analyse für Fortgeschrittene

Normalerweise schreibe ich in „Breakpoint Wilson“ ganz viel über Vertrauen in Unternehmen und wie man sich gut um die Bedürfnisse seiner Kunden und Kollegen kümmern kann. Jetzt soll eine misanthropische Figur wie Dr. House eine vorbildliche Inspiration sein? Dieser Arzt drückt sich vor jeder Gelegenheit, normale ärztliche Arbeit zu leisten. Er meidet die Patientensprechstunde wie der Teufel das Weihwasser. Er ist absolut nicht integrierbar, solange er das nicht will. Wie passt das zusammen?

Nun ja, Dr. House ist vor allem eines: ein medizinischer Analytiker. Schafft es doch einmal eine Patientin oder ein Patient, Dr. House dazu zu bringen, sie oder ihn zu behandeln, dann ist die Vorgehensweise seiner Analyse sehr systematisch. Exemplarisch dazu habe ich einmal eine meiner Lieblingsszenen ausgegraben. Der Patient ist diesmal ein etwa fünfjähriges Kind. Die Haut des Patienten ist von Kinn bis Bauch flächendeckend kreisrund gerötet; die Struktur erinnert an eine Art Ausschlag. Der begleiten...

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