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Lesetipp

Lesetipp: Joomla! 3


Im Markt der Content-Management-Systeme herrscht Bewegung. Joomla! steht dabei seit jeher „in der Mitte des Markts“. Das vorliegende Buch erklärt anhand der aktuellen Joomla!-Version 3.7, an welchen Stellen die Stärken und Schwächen des Produkts liegen und wie man es einsetzen kann. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Projekts folgt eine Besprechung der lokalen Installation für Windows, Linux und macOS. Interessant ist, dass der Autor auch auf Editoren, Passwortmanager, FTP-Clients und sogar die Developer-Tools des Chrome-Browsers eingeht. Das vierte Kapitel beschäftigt sich dann mit der Installation von Joomla! in lokalen und gehosteten Umgebungen. Im fünften Kapitel präsentiert das Werk die Architektur von Joomla!, um im sechsten Kapitel das Backend und dessen Konfigurationsoptionen vorzustellen. Der Autor wendet sich hier an Personen, die nicht unbedingt Entwickler oder CMS-Administratoren sind. Wer, wie der Rezensent, seit vielen Jahren programmiert oder selbst WordPress-Blogs betreut hat, findet Bekanntes.

Das auf Kategorien basierende Inhaltsverwaltungsschema von Joomla! kann für Quereinsteiger stellenweise etwas verwirrend sein. Im siebten Kapitel stellen die Autoren dieses Konzept vor, um daraufhin den Editor durchzugehen. Ihr Werk versteht sich auch als Referenz; immer wieder finden sich Tabellen, die entweder alle Optionen eines Werkzeugs oder alle Konfigurationsparameter eines Utilitys kurz beschreiben. Kapitel 8 stellt die Einrichtung der Navigationsinfrastruktur vor. Folglich taugt eine Webseite dann nichts, wenn sie kein Menü anbietet, über das der Benutzer mit den Inhalten interagieren kann.

Ab dem neunten Kapitel beginnt das Autorenteam mit der Besprechung des Templatesystems. Kapitel 10 stellt anschließend einige Joomla!-Erweiterungen vor – für erste Gehversuche müssen bereits in Joomla! enthaltene Extensions herhalten, die allerdings einen beeindruckenden Funktionsumfang abdecken. Im nächsten Schritt wird der Bezug externer Erweiterungen besprochen. Kapitel 11 kehrt dann zur Administration von Benutzergruppen zurück, während sich das zwölfte Kapitel mit der Erzeugung von Templates befasst. Wer seiner Webseite ein eigenes Design verpasst, kann sicher sein, dass es keine ähnlich aussehende Page gibt.

In den nächsten drei Kapiteln dreht sich alles um Kleinigkeiten, die jedoch den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem nutzlosen Webprojekt ausmachen können. Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Mehrsprachigkeit und ...

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