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Bücher: Docker


Container sind der spirituelle Nachfolger virtueller Maschinen – Docker hat sich als Quasistandard für ihre Verwaltung etabliert. Der aus der Linux-Welt bekannte Michael Kofler legt nun ein Buch nach, das sich der Thematik des Docker-Containers von allen Seiten zuwendet.

Kofler und Öggl unterteilen das Werk in drei Sektoren, die mehr oder weniger unabhängig voneinander sind. Der erste Teil beginnt mit der detaillierten Vorstellung der Möglichkeiten der in Docker enthaltenen Werkzeuge. Das erste Kapitel zeigt dabei eine Schnellinstallation, die neben Docker auch PHP- und Node-Container anwirft und eine kleine Webseite anzeigt. Darauf folgt ein zweites Kapitel, das die Installation im Detail erklärt. In diesem Abschnitt wird auch eine erste Erklärung der Architektur mitgeliefert, die im darauffolgenden dritten Kapitel durch die Erzeugung eigener Docker-Files Vertiefung findet.

Kapitel 4 stellt wichtige Befehle des Docker-Kommandozeilenwerkzeugs alphabetisch vor. Manche Beispiele bekommen kleine Applikationen zur Seite gestellt, die sie im praktischen Einsatz demonstrieren. Zur Abrundung des ersten Teils folgt noch eine Besprechung von Docker Compose, mit dem sich Container persistieren lassen.

Auch wenn man es als Docker-Liebhaber nur ungern zugibt: Das eigene Erstellen von Containern ist nur für die wenigsten Entwickler relevant. Der durchschnittliche Docker-User nutzt das Produkt als Ausführungsumgebung, um vorkonfigurierte Services ohne Aufwand zu nutzen.

Neben dem für den Docker-Einsatz optimierten Alpine Linux stellen die Autoren auch Web-, Programmausführungs- und Datenbankcontainer vor. Lobenswert ist, dass der Speicherbedarf der verschiedenen Container in Tabellen am Anfang vorgestellt wird – das hilft bei der Dimensionierung des Clusters. Das zehnte Kapitel nutzt die bisher vorgestellten Building Blocks dann zur Realisierung eines komplexen Webprogramms.

Die im zweiten Teil vorgestellten „rohen“ Ressourcen sind kein Selbstzweck, sondern werden meist zur Erzeugung komplexerer Applikationen eingespannt. Neben einer Besprechung von Grafana, einer offenen Plattform für Analytik und Monitoring, demonstrieren die Autoren die Modernisierung klassischer Webapplikationen – die Schritte lassen sich auf eigene Projekte anwenden.

Docker findet in der Praxis gern Verwendung im Zusammenhang mit CI- oder CD-Pipelines. Das Autorenkollektiv widmet diesem Themenkreis zwei Kapitel, die erstens die Einbindung von Git und zweitens die Aktivierung des resultierenden Sys...

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