© Es sarawuth/Shutterstock.com
2019: Das Jahr der Cross-Plattform-Entwicklung

Cross-Plattform-Apps


Die Gesamtzahl der weltweiten App-Downloads wird 2018 die Marke von 200 Milliarden überschreiten. Apps sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und die Werbung verspricht: „Es gibt für fast alles eine App.“ Wer mit überschaubarem Zeitaufwand eine Android- und iOS-App auf den Markt bringen möchte, wird früher oder später auf Cross-Plattform-App-Entwicklung stoßen.

Die eigene App ist mittlerweile eine Notwendigkeit für so gut wie jedes Unternehmen, sei es ein Start-up oder ein Konzern, der ein ganzes App-Portfolio für unterschiedliche Produkt- und Kundensegmente bereithält. Heutzutage ist es üblich, Apps für die beiden führenden Betriebssysteme Android und iOS auszuliefern, um so möglichst viele Anwender zu erreichen. Ein Blick auf die verwendeten Technologien und Programmiersprachen der nativen Entwicklung treibt so manchem Entwickler jedoch Schweißperlen auf die Stirn. Android-Apps werden mit Java, Kotlin und Material Design entwickelt, iOS-Apps dagegen mit Swift und Objective-C nach Apples Human Interface Guidelines. Entwickler, die beide Plattformen beherrschen, sind rar. Somit werden zwei Entwicklungsteams benötigt: eins für Android, eins für iOS. Das knappe App-Budget ist dadurch schneller aufgebraucht, die Synchronisation der Teams aufwendig. Die organisatorischen Hürden lassen sich eventuell durch agile Entwicklungsmethoden in den Griff bekommen, die technischen Hürden bestehen jedoch weiterhin. Die Cross-Plattform-App-Entwicklung greift genau diese Herausforderung auf. Statt mehrerer Entwicklungsteams ist nur noch eins nötig, der gesamte Entwicklungsprozess ist deutlich stromlinienförmiger. Sogar Entwickler, die nie für mobile Geräte entwickelt haben, können durch ihre Kenntnisse aus der Webentwicklung zu wertvollen Ressourcen bei der Entwicklung einer App werden.

Cross-Plattform

Im Dschungel der Begrifflichkeiten verlieren selbst erfahrene Softwareentwickler schnell den Überblick: hybrid, nativ, Cross-Plattform, Web-App. Wo liegen die Unterschiede? Hybride Apps gibt es bereits seit gut einem Jahrzehnt. Sie stellen eine Kombination aus nativen Apps, die individuell für Plattformen wie iOS und Android entwickelt werden, und Web-Apps dar, die in der Regel nur angepasste mobile Webseiten sind. Hybride Apps sind HTML5-, CSS3- und JavaScript-basierte Anwendungen, die über einen nativen Container, wie zum Beispiel PhoneGap oder Apache Cordova, Zugriff auf die Hardwarefunktionen des Smartphones erhalten. Diese Art von Apps laufen in Browserkomponenten d...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang