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Masterdatenmanagement mit der Plattform Pimcore

Der Meister der Datenverwaltung


So manch ein Entwickler kennt das Problem: Die eigene Applikation muss in den meisten Fällen nicht nur die eigene Businesslogik abbilden, sondern benötigt auch ein Backend mit Benutzerinterface zum Verwalten von Daten. Ein schönes, effizientes und gut zu bedienendes UI zu programmieren ist aber kein einfaches Unterfangen. Das Pimcore-System bietet hierzu einen interessanten Ansatz.

Welche Optionen gibt es generell, um Daten in einem Backend pflegen zu können? Der naheliegendste Ansatz besteht natürlich darin, selbst ein entsprechendes Interface vollständig zu entwickeln, dies jedoch über Scaffolding oder Form-Bundles zu vereinfachen. Oftmals ist das aber (immer noch) ein großer Aufwand und/oder führt zu Interfaces, die für Benutzer nicht gut zu bedienen sind.

Eine Alternative ist, ein bestehendes System zu verwenden. Beispielsweise kann man Contentmanagementsysteme (CMS) wie WordPress, Typo3 oder Drupal um eigene Datenstrukturen erweitern. Diese Systeme sind allerdings oft nicht sehr flexibel, was die Abbildung von komplexeren Datenstrukturen angeht. Darüber hinaus können sie meist nicht performant mit großen Datenmengen umgehen. PIM-Systeme (Product-Information-Management) sind hingegen gut für diese Aufgaben geeignet, allerdings nur, wenn es sich auch um reine Produktdaten handelt. Im Open-Source-Bereich ist die Auswahl an verfügbaren Systemen auch noch sehr überschaubar; Akeneo ist hier ein populäres Beispiel.

Was aber tun, wenn die eigenen Datenstrukturen komplexer werden?

Hier kommt Pimcore ins Spiel. Wie der Name schon sagt, war Pimcore ursprünglich auch für die Verwaltung von Produktdaten gedacht, kann aber durch seine äußerst flexiblen Datenstrukturen quasi beliebige Nutzungsszenarien bedienen – damit geht Pimcore weit über PIM hinaus. Es handelt sich um ein Master-Data-Management-System, kurz MDM.

Als Open-Source-(GPLv3-)Projekt ist es auf GitHub verfügbar und wird einfach über Composer und Packagist installiert:

COMPOSER_MEMORY_LIMIT=3G composer create-project pimcore/skeleton my-project

Direkt nach der Installation auf einem Webserver kann man das Benutzerinterface über einen Browser aufrufen. Das GUI basiert auf dem Sencha-ExtJS6-Toolkit und unterstützt damit viele komfortable Interaktionsmöglichkeiten – insbesondere Drag and Drop von Daten ist überall möglich.

Pimcore selbst versteht sich als Plattform – es ist kein fertiges System, das direkt nutzbar ist –, als Entwickler kann man es jedoch schnell und einfach an die eigenen Bedürfnisse anp...

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