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PHP Magazin
Möglichst früh raus aus der Entwicklungsumgebung durch frühes Testen

Fertig zur Auslieferung


Bei modernen Entwicklungsmethoden geht es ja häufig darum, möglichst schnell eine Softwarelösung an echte Anwender auszuliefern. Das bringt nicht nur früheres Feedback, sondern ermöglicht auch einen schnelleren Return on Invest (ROI). Aber natürlich gibt es eine Reihe von mehr oder weniger validen Gründen, warum eine Erstauslieferung doch erst nach einigen Monaten oder gar Jahren erfolgen kann. In diesem Artikel geht es darum, wie man genau in diesem Zeitraum bis zur Erstauslieferung Risiken minimieren kann.

In vielen Überlegungen zur Verbesserung der Softwareentwicklung geht es darum, den Zeitraum bis zur Erstauslieferung deutlich zu reduzieren – Stichwort Minimum Viable Product (MVP). Obwohl diese Strategien natürlich hochgradig sinnvoll sind, soll dieser Artikel ganz bewusst auf andere Aspekte dieser Problematik fokussieren. Wenn aber die frühe Auslieferung an die Anwender nicht im Fokus stehen soll, muss es offensichtlich dazwischen noch etwas geben. Richtig, um dieses „Dazwischen“ soll es hier vornehmlich gehen, daher folgt dieser Artikel dem Motto: „Möglichst früh raus aus der Entwicklungsumgebung“. Vornehmlich geht es also um die Testumgebung, auf der wir die Funktionalität verifizieren bevor wir sie den Anwendern bereitstellen. Und im Verlauf des Textes wird der Leser feststellen, dass das frühe Durchführen von Tests auf dieser Testumgebung nur ein Teilaspekt ist. Viel entscheidender ist, dass das „Möglichst früh raus aus der Entwicklungsumgebung“ auch in den Köpfen des Entwicklungsteams stattfindet.

Nicht schneller, aber besser

Ist eine Verkürzung des Zeitraums für die Auslieferung der Software nicht möglich, lassen sich dennoch einige der damit angestrebten Vorteile realisieren, zwar in abgeschwächter Form, aber immerhin besser als gar nicht. Wir werden im Weiteren sehen, dass sich hier mit geeigneten Vorgehensweisen auch Feedbackschleifen und darauf basierende Lernerfahrungen und Verbesserungen realisieren lassen (Abb. 1). Zwar bekommen wir das Feedback nicht von echten Nutzern, aber es gibt auch eine ganze Reihe technischer Aspekte, die sich so sehr gut abbilden lassen. Es geht hierbei vor allem darum, Annahmen, die während der Entwicklung getroffen wurden, möglichst früh zu verifizieren und unbekannte Risiken möglichst schnell zu erkennen. Den Kern bildet hierbei die Überlegung, dass wir im Entwicklungsprozess Probleme und den aktuellen Qualitätsstand unserer Applikation jederzeit kennen müssen, um in der Entwicklung früh darauf reagieren zu ...

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Möglichst früh raus aus der Entwicklungsumgebung durch frühes Testen

Fertig zur Auslieferung

Bei modernen Entwicklungsmethoden geht es ja häufig darum, möglichst schnell eine Softwarelösung an echte Anwender auszuliefern. Das bringt nicht nur früheres Feedback, sondern ermöglicht auch einen schnelleren Return on Invest (ROI). Aber natürlich gibt es eine Reihe von mehr oder weniger validen Gründen, warum eine Erstauslieferung doch erst nach einigen Monaten oder gar Jahren erfolgen kann. In diesem Artikel geht es darum, wie man genau in diesem Zeitraum bis zur Erstauslieferung Risiken minimieren kann.

Thomas Schissler


Bei modernen Entwicklungsmethoden geht es ja häufig darum, möglichst schnell eine Softwarelösung an echte Anwender auszuliefern. Das bringt nicht nur früheres Feedback, sondern ermöglicht auch einen schnelleren Return on Invest (ROI). Aber natürlich gibt es eine Reihe von mehr oder weniger validen Gründen, warum eine Erstauslieferung doch erst nach einigen Monaten oder gar Jahren erfolgen kann. In diesem Artikel geht es darum, wie man genau in diesem Zeitraum bis zur Erstauslieferung Risiken minimieren kann.

In vielen Überlegungen zur Verbesserung der Softwareentwicklung geht es darum, den Zeitraum bis zur Erstauslieferung deutlich zu reduzieren – Stichwort Minimum Viable Product (MVP). Obwohl diese Strategien natürlich hochgradig sinnvoll sind, soll dieser Artikel ganz bewusst auf andere Aspekte dieser Problematik fokussieren. Wenn aber die frühe Auslieferung an die Anwender nicht im Fokus stehen soll, muss es offensichtlich dazwischen noch etwas geben. Richtig, um dieses „Dazwischen“ soll es hier vornehmlich gehen, daher folgt dieser Artikel dem Motto: „Möglichst früh raus aus der Entwicklungsumgebung“. Vornehmlich geht es also um die Testumgebung, auf der wir die Funktionalität verifizieren bevor wir sie den Anwendern bereitstellen. Und im Verlauf des Textes wird der Leser feststellen, dass das frühe Durchführen von Tests auf dieser Testumgebung nur ein Teilaspekt ist. Viel entscheidender ist, dass das „Möglichst früh raus aus der Entwicklungsumgebung“ auch in den Köpfen des Entwicklungsteams stattfindet.

Nicht schneller, aber besser

Ist eine Verkürzung des Zeitraums für die Auslieferung der Software nicht möglich, lassen sich dennoch einige der damit angestrebten Vorteile realisieren, zwar in abgeschwächter Form, aber immerhin besser als gar nicht. Wir werden im Weiteren sehen, dass sich hier mit geeigneten Vorgehensweisen auch Feedbackschleifen und darauf basierende Lernerfahrungen und Verbesserungen realisieren lassen (Abb. 1). Zwar bekommen wir das Feedback nicht von echten Nutzern, aber es gibt auch eine ganze Reihe technischer Aspekte, die sich so sehr gut abbilden lassen. Es geht hierbei vor allem darum, Annahmen, die während der Entwicklung getroffen wurden, möglichst früh zu verifizieren und unbekannte Risiken möglichst schnell zu erkennen. Den Kern bildet hierbei die Überlegung, dass wir im Entwicklungsprozess Probleme und den aktuellen Qualitätsstand unserer Applikation jederzeit kennen müssen, um in der Entwicklung früh darauf reagieren zu ...

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