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PHP Magazin
Im Porträt: Birgit Krenn, Leiterin Manufacturing Science and Technology, VTU-Gruppe

Frauen in der Tech-Branche

Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert - so weit, so schlecht. Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß. Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Diesmal zu Gast: Birgit Krenn, Leiterin des Bereichs Manufacturing Science and Technology bei der VTU-Gruppe.

Birgit Krenn


PHP Magazin: Was hat dein Interesse für die Tech-Branche geweckt? Birgit Krenn: Als Mentorin habe ich jungen Menschen in der Vergangenheit geraten, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Heute sehe ich das anders, denn Technologie ist heute extrem mächtig und prägt unseren Alltag maßgeblich. Ich war schon immer ein Geek und stolz darauf. Ich habe selbst einen MINT-Hintergrund, habe Biomedizin studiert und wollte mich in Richtung Wissenschaft oder Technologie entwickeln. Meine Faszination begann also schon in jungen Jahren, als ich mehr über das menschliche Gehirn, das Universum und das, was dahintersteckt, lernen wollte.PM: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?Krenn: Ich bin Teil des Service-Delivery-Teams bei Rackspace für die EMEA-Region. Dort verwalte ich Projekte und unterstütze unsere Kunden aus operativer und strategischer Perspektive bei der Definition, Bereitstellung und Verwaltung ihrer Multi-Cloud-Strategie. Darüber hinaus erstelle ich Prozess- und Governance-Standards im Team, um unsere Gesamteffizienz und -leistung zu verbessern.PM: Worauf bist du in deiner Karriere besonders stolz?Krenn: Ich bin ein leidenschaftlicher Macher-Typ. Wenn etwas nicht richtig funktioniert, dann will ich es sofort verändern. Vor diesem Hintergrund habe ich auch die POWER-Gruppe in der EMEA-Region gegründet. Wir setzen uns für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein und stärken zugleich Frauen in der IT. Seit dem Start zu Jahresbeginn haben wir bereits viele tolle Ergebnisse erzielt und wollen den Status quo weiter hinterfragen.PM: Gibt es Vorbilder oder Personen, die dich unterstützt haben?Krenn: Meine Mutter ist eine leidenschaftliche Feministin und hat mich von klein auf über die Rechte der Frauen aufgeklärt. Angefangen bei den Suffragetten und Emily Pankhurst – ich kenne die Geschichte des Feminismus in- und auswendig. Meine Mutter hat mich immer ermutigt, wählen zu gehen, damit meine Stimme gehört wird.Großen Respekt habe ich vor Greta Thunberg. Abgesehen davon, dass sie eine Frau und mit ihren 16 Jahren noch sehr jung ist, bewundere ich ihren sachlichen Ansatz und wie selbstbewusst sie in der Öffentlichkeit spricht. Ihr Mut, sich Gehör zu verschaffen, hat eine Bewegung ins Rollen gebracht, von der ich hoffe, dass sie einen positiven Einfluss auf alle Menschen in dieser Welt haben wird.PM: Hat jemand versucht, dich daran zu hindern, in deiner Karriere voranzukommen?Krenn: Als ich in den Universitätslaboren arbeitete, habe ich Diskriminierung erlebt. Ich war eine v...

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Im Porträt: Birgit Krenn, Leiterin Manufacturing Science and Technology, VTU-Gruppe

Frauen in der Tech-Branche

Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert - so weit, so schlecht. Doch langsam, aber sicher bekommt der sogenannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß. Aus diesem Grund wollen wir hier spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Diesmal zu Gast: Birgit Krenn, Leiterin des Bereichs Manufacturing Science and Technology bei der VTU-Gruppe.

Birgit Krenn


PHP Magazin: Was hat dein Interesse für die Tech-Branche geweckt? Birgit Krenn: Als Mentorin habe ich jungen Menschen in der Vergangenheit geraten, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Heute sehe ich das anders, denn Technologie ist heute extrem mächtig und prägt unseren Alltag maßgeblich. Ich war schon immer ein Geek und stolz darauf. Ich habe selbst einen MINT-Hintergrund, habe Biomedizin studiert und wollte mich in Richtung Wissenschaft oder Technologie entwickeln. Meine Faszination begann also schon in jungen Jahren, als ich mehr über das menschliche Gehirn, das Universum und das, was dahintersteckt, lernen wollte.PM: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?Krenn: Ich bin Teil des Service-Delivery-Teams bei Rackspace für die EMEA-Region. Dort verwalte ich Projekte und unterstütze unsere Kunden aus operativer und strategischer Perspektive bei der Definition, Bereitstellung und Verwaltung ihrer Multi-Cloud-Strategie. Darüber hinaus erstelle ich Prozess- und Governance-Standards im Team, um unsere Gesamteffizienz und -leistung zu verbessern.PM: Worauf bist du in deiner Karriere besonders stolz?Krenn: Ich bin ein leidenschaftlicher Macher-Typ. Wenn etwas nicht richtig funktioniert, dann will ich es sofort verändern. Vor diesem Hintergrund habe ich auch die POWER-Gruppe in der EMEA-Region gegründet. Wir setzen uns für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein und stärken zugleich Frauen in der IT. Seit dem Start zu Jahresbeginn haben wir bereits viele tolle Ergebnisse erzielt und wollen den Status quo weiter hinterfragen.PM: Gibt es Vorbilder oder Personen, die dich unterstützt haben?Krenn: Meine Mutter ist eine leidenschaftliche Feministin und hat mich von klein auf über die Rechte der Frauen aufgeklärt. Angefangen bei den Suffragetten und Emily Pankhurst – ich kenne die Geschichte des Feminismus in- und auswendig. Meine Mutter hat mich immer ermutigt, wählen zu gehen, damit meine Stimme gehört wird.Großen Respekt habe ich vor Greta Thunberg. Abgesehen davon, dass sie eine Frau und mit ihren 16 Jahren noch sehr jung ist, bewundere ich ihren sachlichen Ansatz und wie selbstbewusst sie in der Öffentlichkeit spricht. Ihr Mut, sich Gehör zu verschaffen, hat eine Bewegung ins Rollen gebracht, von der ich hoffe, dass sie einen positiven Einfluss auf alle Menschen in dieser Welt haben wird.PM: Hat jemand versucht, dich daran zu hindern, in deiner Karriere voranzukommen?Krenn: Als ich in den Universitätslaboren arbeitete, habe ich Diskriminierung erlebt. Ich war eine v...

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