© saicle/Shutterstock.com
PHP Magazin
Value im Drei-Horizonte-Modell

Kolumne: A² - alles Agile

Das Agile Fluency Model [1], das in den vergangenen Teilen dieser Kolumne beleuchtet wurde, öffnet den Raum für weitere, tiefergehende Gedanken zu den verschiedenen Zonen. Die Zonen eins und zwei befassen sich mit der Grundsteinlegung für Teams, die erste Wege gehen, um agil zu arbeiten. Dabei konzentrieren sich diese Teams entsprechend auf den Value, also den Wert, den sie für das Unternehmen erbringen. In der zweiten Zone liegt der Schwerpunkt in diesem Zusammenhang auf „Focusing“ und in der zweiten Zone auf „Delivering“.

René Schröder


In der dritten Zone, „Optimize Value“, liegt das Augenmerk darauf, den Value zu verbessern und zielgerichteter zum Kunden zu bringen. Hierfür ist es nötig, zu verstehen, was Value überhaupt bedeutet und wie er zu messen ist, damit er schlussendlich optimiert und verbessert werden kann. Um „Wert“ besser zu verstehen, kann auf das Drei-Horizonte-Modell [2] zurückgegriffen werden.Drei HorizonteAbb. 1: Drei HorizonteWert in Horizont einsNPS = Promotor (in % aller Befragten) - Detractors (in % aller Befragten).Mittels dieses Werts kann sehr leicht ermittelt werden, wie die Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit für ein Produkt ist.Wert in Horizont zweiDesign-Sprints Montag: Ziel des Sprints festlegen Dienstag: Erste Lösungsideen skizzieren (mehrere im Team) Mittwoch: Besprechung und Auswahl der Ansätze Donnerstag: Erstellung eines Prototyps (z. B. mit PowerPoint oder auf Papier) Freitag: Kundenbefragung zum PrototypWert in Horizont dreiDesign ThinkingProblemraum Phase eins: Verstehen Phase zwei: Empathie Phase drei: SyntheseLösungsraum Phase vier: Ideen Phase fünf: Prototypen Phase sechs: Testen Phase eins: Verstehen Phase zwei: Empathie Phase drei: Synthese Phase vier: Ideen Phase fünf: Prototypen Phase sechs: TestenMit dem Abschluss der dritten Phase wird der Problemraum geschlossen und zum Lösungsraum über gegangen, der mit der vierten Phase, „Ideen“, beginnt. In dieser Phase werden Ideen für mögliche Lösungen der Bedürfnisse entwickelt, die in den ersten drei Phasen identifiziert wurden. Phase fünf entwickelt für diese Ideen Prototypen, wobei verschiedene Techniken zum Einsatz kommen, im einfachsten Fall aus Papier oder anderen haptischen Materialien, in jedem Fall mit dem Ziel, schnell und kostengünstig einen Prototyp zu erstellen, der getestet werden kann. Der Fokus liegt darauf, dass der Prototyp in der sechsten Phase, „Testen“, dabei hilft, die Lösung mit dem Kunden zu erproben und dazu Feedback zu bekommen.Fazit René Schröder ist seit 2001 in verschiedenen Branchen (u. a. Automotive, Consumer und Reisen) als Agile Coach, Business Coach und Trainer erfolgreich auf dem Markt unterwegs. Er ist Experte für die erfolgreiche Implementierung eines ganzheitlichen Methodenmixes, bestehend aus agiler Produktentwicklung, Softwarearchitektur und Testing in komplexen Entwicklungskontexten, um langfristig den Projekt- und Produkterfolg sicherzustellen. [2] Baghai, Mehrdad et al.: „The Alchemy Of Grow...

PHP Magazin
Value im Drei-Horizonte-Modell

Kolumne: A² - alles Agile

Das Agile Fluency Model [1], das in den vergangenen Teilen dieser Kolumne beleuchtet wurde, öffnet den Raum für weitere, tiefergehende Gedanken zu den verschiedenen Zonen. Die Zonen eins und zwei befassen sich mit der Grundsteinlegung für Teams, die erste Wege gehen, um agil zu arbeiten. Dabei konzentrieren sich diese Teams entsprechend auf den Value, also den Wert, den sie für das Unternehmen erbringen. In der zweiten Zone liegt der Schwerpunkt in diesem Zusammenhang auf „Focusing“ und in der zweiten Zone auf „Delivering“.

René Schröder


In der dritten Zone, „Optimize Value“, liegt das Augenmerk darauf, den Value zu verbessern und zielgerichteter zum Kunden zu bringen. Hierfür ist es nötig, zu verstehen, was Value überhaupt bedeutet und wie er zu messen ist, damit er schlussendlich optimiert und verbessert werden kann. Um „Wert“ besser zu verstehen, kann auf das Drei-Horizonte-Modell [2] zurückgegriffen werden.Drei HorizonteAbb. 1: Drei HorizonteWert in Horizont einsNPS = Promotor (in % aller Befragten) - Detractors (in % aller Befragten).Mittels dieses Werts kann sehr leicht ermittelt werden, wie die Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit für ein Produkt ist.Wert in Horizont zweiDesign-Sprints Montag: Ziel des Sprints festlegen Dienstag: Erste Lösungsideen skizzieren (mehrere im Team) Mittwoch: Besprechung und Auswahl der Ansätze Donnerstag: Erstellung eines Prototyps (z. B. mit PowerPoint oder auf Papier) Freitag: Kundenbefragung zum PrototypWert in Horizont dreiDesign ThinkingProblemraum Phase eins: Verstehen Phase zwei: Empathie Phase drei: SyntheseLösungsraum Phase vier: Ideen Phase fünf: Prototypen Phase sechs: Testen Phase eins: Verstehen Phase zwei: Empathie Phase drei: Synthese Phase vier: Ideen Phase fünf: Prototypen Phase sechs: TestenMit dem Abschluss der dritten Phase wird der Problemraum geschlossen und zum Lösungsraum über gegangen, der mit der vierten Phase, „Ideen“, beginnt. In dieser Phase werden Ideen für mögliche Lösungen der Bedürfnisse entwickelt, die in den ersten drei Phasen identifiziert wurden. Phase fünf entwickelt für diese Ideen Prototypen, wobei verschiedene Techniken zum Einsatz kommen, im einfachsten Fall aus Papier oder anderen haptischen Materialien, in jedem Fall mit dem Ziel, schnell und kostengünstig einen Prototyp zu erstellen, der getestet werden kann. Der Fokus liegt darauf, dass der Prototyp in der sechsten Phase, „Testen“, dabei hilft, die Lösung mit dem Kunden zu erproben und dazu Feedback zu bekommen.Fazit René Schröder ist seit 2001 in verschiedenen Branchen (u. a. Automotive, Consumer und Reisen) als Agile Coach, Business Coach und Trainer erfolgreich auf dem Markt unterwegs. Er ist Experte für die erfolgreiche Implementierung eines ganzheitlichen Methodenmixes, bestehend aus agiler Produktentwicklung, Softwarearchitektur und Testing in komplexen Entwicklungskontexten, um langfristig den Projekt- und Produkterfolg sicherzustellen. [2] Baghai, Mehrdad et al.: „The Alchemy Of Grow...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang