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Teil 2: Praxiseinsatz: eine NoSQL-Datenbank in der eigenen Applikation

Vielfalt bei der Datenspeicherung


NoSQL-Datenbanken haben Vorteile, zum Beispiel bei der Verwaltung von großen Datenmengen, die sich nicht oder nur schwer in eine klassische Tabellenstruktur pressen lassen. Häufig eingesetzt wird MongoDB. Wir haben uns die Datenbank angesehen und untersucht, wie man Daten aus PHP in MongoDB ablegt und wieder liest.

Artikelserie

Teil 1: Dokumentenbasierte Datenbanken im Überblick: Konzepte und Funktionsweise

Teil 2: Praxiseinsatz: eine NoSQL-Datenbank in der eigenen Applikation

Der erste Teil dieser Artikelserie war eine Einführung in das Thema NoSQL-Datenbanken. Neben den Konzepten haben wir uns mit den Unterschieden zu klassischen relationalen Datenbanken beschäftigt. Nun geht es weiter in die Praxis. Als Datenbank haben wir MongoDB ausgewählt. Wir stellen diese Datenbank ausführlicher vor, zeigen Installation und Einrichtung und schauen uns an, wie man mit MongoDB aus PHP arbeitet.

MongoDB im Überblick

MongoDB ist eine dokumentenorientierte NoSQL-Datenbank, die in der Programmiersprache C++ geschrieben ist [1]. Das System wurde der Öffentlichkeit 2009 vom US-Start-up 10gen nach rund zwei Jahren Entwicklung als Open-Source-Lösung vorgestellt. MongoDB steht für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux zur Verfügung. Es werden sowohl 32- als auch 64-Bit-Systeme unterstützt. Es wird in einer Vielzahl von produktiven Anwendungen eingesetzt und sie zielt insbesondere auf Anwendungen mit einer großen Menge an Daten. MongoDB weist die folgenden Schlüsselfunktionen (Key Features) auf [2]:

  • Hohe Performance: MongoDB bietet eine Datenpersistenz mit hoher Leistung, insbesondere werden eingebettete Datenmodelle unterstützt und damit die I/O-Aktivitäten auf dem Datenbanksystem reduziert. Über Indizes sind schnelle Abfragen möglich.

  • Leistungsfähige Abfragesprache: MongoDB unterstützt eine umfassende Abfragesprache zur Unterstützung von Lese- und Schreibvorgängen (CRUD) und für Aufgaben der Datenaggregation, Textsuche und für Geodatenabfragen.

  • Hohe Verfügbarkeit: Die Replikationsfunktion von MongoDB bietet ein automatisches Failover und Datenredundanz. Unter einem Failover versteht man einen ungeplanten Wechsel zwischen zwei oder mehreren Diensten bei einem einseitigen Ausfall. Als Folge können die Dienste trotz des Ausfalls eines der Systeme hochverfügbar gehalten werden [3]. Unter einem Replica Set (Replikatsatz) versteht man bei MongoDB Server, die denselben Datensatz verwalten, für Redundanz sorgen und damit die Datenverfügbarkeit erhöhen.

  • Horizontale Skalierb...

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