PHP Magazin - 03.2013 - NoSQL


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  März 2013

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Sebastian Springer, Jakob Westhoff, Ralf Eggert, Carsten Harnisch, Robert Lemke, Mike Lohmann, Wolf Bauer, Michael Rohrlich, Tom Wießeckel, Mario Müller, Arne Blankerts, Carsten Eilers, René Oelke, Judith Andresen, Jan Steemann, Arno Hollosi, Thomas Steur

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich diese Zeilen schreibe, wird in den Entwicklercommunitys eine heiße Debatte geführt. Grund dafür ist Marissa Mayers Memo, in dem die CEO von Yahoo! verkündete, dass remote arbeitende Mitarbeiter ab sofort in Räumlichkeiten des Unternehmens arbeiten müssen. Das Thema Homeoffice ist damit zu den Akten gelegt.

Nun mag es durchaus so sein, dass die Strukturen bei Yahoo! so gewachsen waren, dass die Situation mittlerweile bestenfalls als schwierig zu bezeichnen ist. Mitarbeiter waren über lange Zeit abgetaucht, die Kommunikation geriet ins Stocken, Projekte zogen sich. Wenn ein Unternehmen dadurch nur schwer oder im Worst Case nicht mehr in einem vertretbaren Maße zu führen ist, wird das natürlich zu einem Problem. Da im Falle des einstigen Internetriesen laut Insidern genau das der Fall sein soll, ist Mayers Schritt also durchaus nachzuvollziehen. Erstaunlicher ist da schon eher, dass verschiedene Umfragen – die prominenteste von CNNMoney – zu dem Ergebnis kamen, dass man sich nicht nur auf Führungsetage uneins ist: ist es sinnvoll, remote zu arbeiten, oder nicht? 50 Prozent sind der Meinung, dass remote zu arbeiten sinnvoll ist. Die anderen 50 Prozent sind der Meinung, dass die Arbeit von zuhause aus dem Teamwork im Wege steht.

Bei uns in der Redaktion hat das zu einer langen und intensiven Diskussion geführt. Zwar mag es in vielen Firmen Usus sein, dass Mitarbeiter nicht zwingend vor Ort arbeiten müssen. Doch ist das wirklich immer zielführend? Ich für meinen Teil kenne verschiedene Seiten: Ich habe viele Jahre als Entwickler gearbeitet und war in dieser Zeit auch oft im Homeoffice tätig. Aus meiner Sicht lief das relativ gut; ich hatte meinen festen Aufgabenbereich, hatte relativ wenig Kommunikationsarbeit zu leisten. Jetzt sitze ich quasi auf der anderen Seite – und mein Hauptaufgabengebiet liegt in der Kommunikation. Es mag viele Tools geben, die auch die Kommunikation auch über verteilte Teams einfacher gestalten, aber um ehrlich zu sein, kann ich es mir jetzt nicht mehr vorstellen, einen Großteil meiner Zeit im Homeoffice zu verbringen. Zu viele Absprachen werden zwischen Tür und Angel getroffen, wenn man sich gerade zufällig über den Weg läuft. Ich möchte diese Agilität ehrlich gesagt nicht mehr missen. Auch wenn ich – ich muss es gestehen – dieses Editorial lieber in Ruhe zuhause am Küchentisch sitzend geschrieben hätte …

In unserem Team gibt es zahlreiche Meinungen zu diesem Thema. Und ich bin mir sicher, dass Sie Ihre ganz eigene Meinung dazu haben. Ich würde mich freuen, wenn wir uns darüber austauschen könnten. Schreiben Sie mir Ihre Meinung, stellen Sie mir Ihre Sicht der Dinge vor. Ich bin mir sicher, dass es für jede Seite – für die Befürworter und die Gegner – viele interessante Aspekte gibt, die sie noch nicht beachtet haben.

Bevor ich Sie nun in die wunderbare Welt der Webtechnologien entlasse, möchte ich unsere Abonnenten noch einmal darauf hinweisen, dass Sie mit dieser Ausgabe eine DVD mit vielen spannenden Videos, Tools, Buchauszügen und natürlich dem Magazinarchiv aus dem Jahr 2012 erhalten – genug geballtes Wissen, um sich von der einen oder anderen Neuigkeit anstecken zu lassen.

Genießen Sie den Start in den Frühling!

wiesseckel_thomas_sw.tif_fmt1.pngTom Wießeckel, Redakteur

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