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Editorial

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

2015 wird ein spannendes Jahr für die PHP-Community – das kann man gar nicht oft genug erwähnen. Diese Entwicklung zieht sich durch alle Bereiche; man hat beinahe das Gefühl, dass PHP so richtig Fahrt aufgenommen hat und sich immer mehr in Bereiche vorwagt, in denen man von Verfechtern jener Programmiersprachen, die dort bereits angesiedelt waren, belächelt wurde. „Enterprise“ können wir schon richtig gut, E-Commerce und Co. sowieso. Das Schöne daran ist die Tatsache, dass die Community bereit ist, Konzepte aus anderen Sprachen aufzunehmen und weiterzuentwickeln. Das gibt Entwicklern allerhand neue Frameworks, Tools, Systeme und Lösungen an die Hand, mit denen sich weitere neue Möglichkeiten erschließen lassen. Und ein paar der Konzepte, die von findigen Entwicklern über Frameworks realisiert werden, fließen früher oder später vielleicht sogar in den Core zurück. Ein schöner Kreislauf, der den richtigen Weg weist.

Wo wir gerade beim Core sind … Dieses Jahr steht der Community ein großer Neuanfang bevor. PHP 7 wird die Bühne betreten, an Bord ein komplett neuer Unterbau. Eine bessere Performance und viele neue Features werden ein Teil dieser Revolution sein. Das drückt sich auch in den RFCs aus, die man in der letzten Zeit im PHP-Umfeld findet. Es wird aktiv an der Weiterentwicklung der Sprache gearbeitet, tolle neue Ideen präsentiert und alte aufgegriffen und verbessert. Alle Zeichen stehen also auf Zukunft!

… alle – bis auf jene, die auf Sturm stehen.

Dass es im Core bisweilen etwas ruppiger zugeht, weiß man ja: Es entstehen Diskussionen über das Für und Wider von Features – bestenfalls geht das sogar so weit, dass über Details der Implementierung geredet wird. Da die Meinungen aber gerne einmal auseinanderdriften und gegenteilige Ansichten zu ein- und demselben Thema existieren, pflaumt man an. Man sitzt sich nicht gegenüber, fühlt sich unverstanden; so ist das eben, wenn viele starke Persönlichkeiten mit starken Meinungen aufeinandertreffen und zu einem nicht unerheblichen Teil nur schriftlich kommunizieren. Das ist nicht immer schön; vor allem dann nicht, wenn die Diskussionen aus den Internals in die breite Öffentlichkeit, beispielsweise auf Twitter, getragen werden. Wenn dann auch noch von reddit, Stack Overflow und Co. die unterschiedlichsten Meinungen, zum Teil weit unter der Gürtellinie, unters Volk gebracht werden, kann das schnell zu Frust und Resignation führen.

So zuletzt geschehen bei einem für die Community se...

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