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PHP Magazin
Reimplementierung eines Onlineshops mit einer NoSQL-Datenbank in der Cloud

For Performance - Real-User-Performance

Im ersten Artikel haben wir einen grundsätzlichen Überblick über den neu zu implementierenden Onlineshop von Goodgame Studios gegeben. Der zweite Artikel fokussierte auf den Umgang mit großen Datenmengen und NoSQL-Datenbanken. Im dritten Artikel sind wir auf die Architektur und weitere besondere Bedingungen eingegangen, die zu beachten sind, wenn man Software für den Einsatz in der Cloud schreibt. In diesem Artikel widmen wir uns den verschiedenen Facetten der Webperformance.

Wolf-Gideon Bleek, Konstantin Jakobi, Lars Lentfer


Der Artikel ist dafür wie folgt aufgebaut: Zuerst beschreiben wir das Setting und die Herausforderung an unsere Performance. Daran anschließend gehen wir näher auf die technischen Rahmenbedingungen rund um Performance ein (wie beispielsweise Technologien etc.). Danach zeigen wir das Zusammenspiel.

ArtikelserieTeil 1: Weltweites Shopping auf der CouchTeil 2: For the Masses – NoSQL mit großen DatenmengenTeil 3: For the Cloud – Global skalierenTeil 4: For Performance – Infrastruktur, Backend, Frontend und Real-User-Performance

Das Setting

Mehr als 220 Mio. Nutzer greifen aus 230 Ländern (Google Analytics) auf unsere Systeme zu. Eine schnelle, weltweite Verfügbarkeit ist daher unsere primäre Anforderung. Genauer gesagt möchten wir mit unseren Systemen innerhalb weniger Millisekunden für die Kunden nutzbar sein, um ein optimales Spielerlebnis zu gewährleisten. Für diesen Anspruch im Bereich Performance müssen eine Reihe von Frontend-Technologien richtig verstanden und eingesetzt werden.

28 Mio. Spieler kaufen in diesem Onlineshop Produkte. Insbesondere zu Rabattaktionen bedeutet das eine große Anzahl von Seitenabrufen. Der Shop muss in dieser Situation zuverlässig und performant reagieren.

Die Herausforderung

Unsere Herausforderung ist es, weltweit eine hohe Performance zu erreichen. Unser Ziel ist die vollständige visuelle Darstellung unterhalb von 2 000 ms. In Ländern mit guter Internet­infrastruktur gehen wir noch deutlich anspruchsvoller heran. Dabei sind wir in dem Spannungsfeld, dass wir möglichst viele visuelle Mittel nutzen (Grafiken, Animationen etc.) und gleichzeitig eine hohe Performance erzielen wollen. Ein tiefes Verständnis der Browsertechnologien und der Internet­infrastruktur ist dafür unerlässlich.

Was bedeutet Performance für uns?

Unsere Zielsetzung ist es, dem Nutzer möglichst schnell eine Webseite anzuzeigen. Darunter verstehen wir den Zeitpunkt, an dem die Seite visuell komplett ist und der Nutzer interagieren kann. In vielen Unternehmen wird noch immer der onLoad-Event genutzt, um zu sehen, wie schnell eine Webseite lädt. In vielen Anwendungsfällen ist es üblich, Third-Party-Tools wie z. B. Google Analytics etc. einzubinden. Der Nutzer bekommt davon normalerweise nichts mit, da es im Hintergrund passiert, nachdem der visuelle Teil der Seite geladen wurde. Aber auch diese Zeit wird dem onLoad hinzugezählt; daher halten wir diesen Wert für ungünstig. Wir versuchen einen Wert zu bekommen, der die Seite „visuell komplett“ abdeckt („Visual Completen...

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Reimplementierung eines Onlineshops mit einer NoSQL-Datenbank in der Cloud

For Performance - Real-User-Performance

Im ersten Artikel haben wir einen grundsätzlichen Überblick über den neu zu implementierenden Onlineshop von Goodgame Studios gegeben. Der zweite Artikel fokussierte auf den Umgang mit großen Datenmengen und NoSQL-Datenbanken. Im dritten Artikel sind wir auf die Architektur und weitere besondere Bedingungen eingegangen, die zu beachten sind, wenn man Software für den Einsatz in der Cloud schreibt. In diesem Artikel widmen wir uns den verschiedenen Facetten der Webperformance.

Wolf-Gideon Bleek, Konstantin Jakobi, Lars Lentfer


Der Artikel ist dafür wie folgt aufgebaut: Zuerst beschreiben wir das Setting und die Herausforderung an unsere Performance. Daran anschließend gehen wir näher auf die technischen Rahmenbedingungen rund um Performance ein (wie beispielsweise Technologien etc.). Danach zeigen wir das Zusammenspiel.

ArtikelserieTeil 1: Weltweites Shopping auf der CouchTeil 2: For the Masses – NoSQL mit großen DatenmengenTeil 3: For the Cloud – Global skalierenTeil 4: For Performance – Infrastruktur, Backend, Frontend und Real-User-Performance

Das Setting

Mehr als 220 Mio. Nutzer greifen aus 230 Ländern (Google Analytics) auf unsere Systeme zu. Eine schnelle, weltweite Verfügbarkeit ist daher unsere primäre Anforderung. Genauer gesagt möchten wir mit unseren Systemen innerhalb weniger Millisekunden für die Kunden nutzbar sein, um ein optimales Spielerlebnis zu gewährleisten. Für diesen Anspruch im Bereich Performance müssen eine Reihe von Frontend-Technologien richtig verstanden und eingesetzt werden.

28 Mio. Spieler kaufen in diesem Onlineshop Produkte. Insbesondere zu Rabattaktionen bedeutet das eine große Anzahl von Seitenabrufen. Der Shop muss in dieser Situation zuverlässig und performant reagieren.

Die Herausforderung

Unsere Herausforderung ist es, weltweit eine hohe Performance zu erreichen. Unser Ziel ist die vollständige visuelle Darstellung unterhalb von 2 000 ms. In Ländern mit guter Internet­infrastruktur gehen wir noch deutlich anspruchsvoller heran. Dabei sind wir in dem Spannungsfeld, dass wir möglichst viele visuelle Mittel nutzen (Grafiken, Animationen etc.) und gleichzeitig eine hohe Performance erzielen wollen. Ein tiefes Verständnis der Browsertechnologien und der Internet­infrastruktur ist dafür unerlässlich.

Was bedeutet Performance für uns?

Unsere Zielsetzung ist es, dem Nutzer möglichst schnell eine Webseite anzuzeigen. Darunter verstehen wir den Zeitpunkt, an dem die Seite visuell komplett ist und der Nutzer interagieren kann. In vielen Unternehmen wird noch immer der onLoad-Event genutzt, um zu sehen, wie schnell eine Webseite lädt. In vielen Anwendungsfällen ist es üblich, Third-Party-Tools wie z. B. Google Analytics etc. einzubinden. Der Nutzer bekommt davon normalerweise nichts mit, da es im Hintergrund passiert, nachdem der visuelle Teil der Seite geladen wurde. Aber auch diese Zeit wird dem onLoad hinzugezählt; daher halten wir diesen Wert für ungünstig. Wir versuchen einen Wert zu bekommen, der die Seite „visuell komplett“ abdeckt („Visual Completen...

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