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PHP Magazin
Breakpoint Wilson: Minimalismus für Softwareunternehmen

Minimalismus

Oftmals verrennt man sich in Kleinigkeiten, obwohl weniger doch manchmal mehr wäre. Die Frage sollte also lauten: Ist Minimalismus für softwareentwickelnde Menschen eine gute Idee? Ich glaube: Ja!

Dennis John Wilson


Welche Schuhe trage ich heute? Soll ich lieber einen Frappuccino Latte Macchiato oder einen Mocha Latte Palermo bestellen? Oh, eine E-Mail. Habe ich heute Morgen wirklich die richtigen Schuhe angezogen? Welche Programmiersprache lerne ich als Nächstes? Welches Framework? Oh, eine E-Mail. Gehe ich heute Abend zum Sport oder mache ich doch lieber nur einen Filmabend? Ach nein, ich muss ja das Auto zum Service bringen. Oh, eine E-Mail. Puh, heute schon wieder nichts geschafft. Schreibe ich halt noch schnell E-Mails.

So oder so ähnlich sehen wohl die Tage vieler Menschen in der IT-Branche aus. In einer durch und durch komplexen Welt sieht man sich täglich, bewusst oder unbewusst, mit vielen Entscheidungen konfrontiert. Den einen fällt das mehr, den anderen weniger auf. Regelmäßig findet man Productivity- und Downshifting-Literatur auf den Toplisten der Buchhändler, und auch in Zeitschriften sind diese Themen hoch im Kurs. Die Welt will minimal, agile und lean werden. Das ist vollkommen ernst gemeint und eventuell die logische Konsequenz aller Dinge. Dieser „Breakpoint Wilson“ nimmt sich deshalb des Themas Minimalismus in der Softwareentwicklung an.

Exkurs: Weniger mit mehrWenn dich dieses Thema Interessiert, dann vorab ein kleiner Programmhinweis: In wenigen Wochen findet die IPC 2017 in Berlin statt. Dort wird es eine spannende Keynote von David Zülke mit dem Titel „Doing Everything with Nothing: Architecture, Emphemeralization, and the Law of Accelerating Returns“ [1] geben. Es wird vor allem um das von Richard Buckminster Fuller fomulierte Konzept der Ephemeralization in Verbindung mit moderner IT-Infrastruktur gehen. Dieses durchaus schwierige Wort beschreibt die Gesetzmäßigkeit, dass der Mensch im Laufe des technologischen Fortschritts zu immer mehr in der Lage sein wird und dabei immer weniger (Ressourcen) einsetzen muss.

Minimalismus in der Softwareentwicklung

Was hat das nun konkret mit Minimalismus zu tun? Wenn die Definitionen von Minimalismus auch noch so weit gefasst sind, geht es im Kern immer um das Gleiche: Mit so wenig wie möglich gleichbleibende oder sogar noch bessere Ergebnisse erzielen. Sämtliche Definitionen teilen im Kern die Aussage,

dass es zu begrüßen ist, Dinge zu entfernen, wenn sie nicht unmittelbar oder signifikant zum Ergebnis beitragen, undsich stattdessen auf wenige, wesentliche, zielerfüllende Elemente zu beschränken.

Wie genau das aussieht, ist dann letzten Endes immer kontextabhängig. In der Designbranche gilt beispielsweise ...

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Breakpoint Wilson: Minimalismus für Softwareunternehmen

Minimalismus

Oftmals verrennt man sich in Kleinigkeiten, obwohl weniger doch manchmal mehr wäre. Die Frage sollte also lauten: Ist Minimalismus für softwareentwickelnde Menschen eine gute Idee? Ich glaube: Ja!

Dennis John Wilson


Welche Schuhe trage ich heute? Soll ich lieber einen Frappuccino Latte Macchiato oder einen Mocha Latte Palermo bestellen? Oh, eine E-Mail. Habe ich heute Morgen wirklich die richtigen Schuhe angezogen? Welche Programmiersprache lerne ich als Nächstes? Welches Framework? Oh, eine E-Mail. Gehe ich heute Abend zum Sport oder mache ich doch lieber nur einen Filmabend? Ach nein, ich muss ja das Auto zum Service bringen. Oh, eine E-Mail. Puh, heute schon wieder nichts geschafft. Schreibe ich halt noch schnell E-Mails.

So oder so ähnlich sehen wohl die Tage vieler Menschen in der IT-Branche aus. In einer durch und durch komplexen Welt sieht man sich täglich, bewusst oder unbewusst, mit vielen Entscheidungen konfrontiert. Den einen fällt das mehr, den anderen weniger auf. Regelmäßig findet man Productivity- und Downshifting-Literatur auf den Toplisten der Buchhändler, und auch in Zeitschriften sind diese Themen hoch im Kurs. Die Welt will minimal, agile und lean werden. Das ist vollkommen ernst gemeint und eventuell die logische Konsequenz aller Dinge. Dieser „Breakpoint Wilson“ nimmt sich deshalb des Themas Minimalismus in der Softwareentwicklung an.

Exkurs: Weniger mit mehrWenn dich dieses Thema Interessiert, dann vorab ein kleiner Programmhinweis: In wenigen Wochen findet die IPC 2017 in Berlin statt. Dort wird es eine spannende Keynote von David Zülke mit dem Titel „Doing Everything with Nothing: Architecture, Emphemeralization, and the Law of Accelerating Returns“ [1] geben. Es wird vor allem um das von Richard Buckminster Fuller fomulierte Konzept der Ephemeralization in Verbindung mit moderner IT-Infrastruktur gehen. Dieses durchaus schwierige Wort beschreibt die Gesetzmäßigkeit, dass der Mensch im Laufe des technologischen Fortschritts zu immer mehr in der Lage sein wird und dabei immer weniger (Ressourcen) einsetzen muss.

Minimalismus in der Softwareentwicklung

Was hat das nun konkret mit Minimalismus zu tun? Wenn die Definitionen von Minimalismus auch noch so weit gefasst sind, geht es im Kern immer um das Gleiche: Mit so wenig wie möglich gleichbleibende oder sogar noch bessere Ergebnisse erzielen. Sämtliche Definitionen teilen im Kern die Aussage,

dass es zu begrüßen ist, Dinge zu entfernen, wenn sie nicht unmittelbar oder signifikant zum Ergebnis beitragen, undsich stattdessen auf wenige, wesentliche, zielerfüllende Elemente zu beschränken.

Wie genau das aussieht, ist dann letzten Endes immer kontextabhängig. In der Designbranche gilt beispielsweise ...

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