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PHP Magazin
Teil 1: Aufbau einer exemplarischen Toolchain

Sicher ins Ziel


PHP besitzt nach einer Umfrage von W3Techs bei den serverseitigen Programmiersprachen einen bestätigten Marktanteil von mehr als 80 Prozent. Dabei benutzen viele Unternehmen die Skriptsprache noch eher wie eine kleine, nicht ernstzunehmende Sprache, mit der man einen schnellen Hotfix direkt auf der produktiven Infrastruktur machen kann, ohne direkte Deployment-Mechanismen zu durchlaufen oder auf irgendeine Art von Qualität zu achten.

Artikelserie

Teil 1: Aufbau einer exemplarischen Toolchain

Teil 2: Konfiguration der Toolchain

Teil 3: Der komplette Deployment-Prozess

Für viele Unternehmen, die ihre Webanwendungen mithilfe von PHP umsetzen, steht die Qualität meist an zweiter Stelle. Das widerspricht allen Grundsätzen der Programmierung, wie Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und natürlich Sicherheit. Meiner Meinung nach ist der Grund dafür jedoch nicht, dass das alles nicht gewünscht ist – denn diese Grundsätze sollten in der Natur eines jeden Entwicklerteams liegen. Das Ziel jedes Entwicklerteams ist es doch, den Programmcode mit möglichst der höchsten Qualität zu erstellen und dennoch die meist sehr engen Releasezeitpunkte einzuhalten.

Ein gutes Beispiel dafür sind Start-up-Unternehmen, die mit dem Dotcom-Hype in den letzten zehn Jahren extrem schnell gewachsen sind. Diese Unternehmen sind immer wieder getrieben durch den Druck, dem Wachstum von Umsatz und Unternehmen gerecht zu werden.

Oft ist es genau bei diesen Unternehmen der Fall, dass sie auf vorhandene Fehler oder Fehlkonfigurationen sofort reagieren müssen. Dieses Szenario bildet diesen Teufelskreis ab: Die Bugfixes für die Fehler, die meist just in Time behoben werden müssen, durchlaufen keinen Qualitätsprozess. Daraus resultieren genau diese Fehler – denn sie entstehen dadurch, dass es keinen Qualitätsprozess gibt, häufig noch nicht einmal eine Art von Testing, geschweige denn Code Reviews. Häufig werden auch keine erprobten Methoden angewandt, wie Pair Programming, wobei mehrere Personen zeitgleich auf den...

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Teil 1: Aufbau einer exemplarischen Toolchain

Sicher ins Ziel

PHP besitzt nach einer Umfrage von W3Techs bei den serverseitigen Programmiersprachen einen bestätigten Marktanteil von mehr als 80 Prozent. Dabei benutzen viele Unternehmen die Skriptsprache noch eher wie eine kleine, nicht ernstzunehmende Sprache, mit der man einen schnellen Hotfix direkt auf der produktiven Infrastruktur machen kann, ohne direkte Deployment-Mechanismen zu durchlaufen oder auf irgendeine Art von Qualität zu achten.

Jörg Jackisch


PHP besitzt nach einer Umfrage von W3Techs bei den serverseitigen Programmiersprachen einen bestätigten Marktanteil von mehr als 80 Prozent. Dabei benutzen viele Unternehmen die Skriptsprache noch eher wie eine kleine, nicht ernstzunehmende Sprache, mit der man einen schnellen Hotfix direkt auf der produktiven Infrastruktur machen kann, ohne direkte Deployment-Mechanismen zu durchlaufen oder auf irgendeine Art von Qualität zu achten.

Artikelserie

Teil 1: Aufbau einer exemplarischen Toolchain

Teil 2: Konfiguration der Toolchain

Teil 3: Der komplette Deployment-Prozess

Für viele Unternehmen, die ihre Webanwendungen mithilfe von PHP umsetzen, steht die Qualität meist an zweiter Stelle. Das widerspricht allen Grundsätzen der Programmierung, wie Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und natürlich Sicherheit. Meiner Meinung nach ist der Grund dafür jedoch nicht, dass das alles nicht gewünscht ist – denn diese Grundsätze sollten in der Natur eines jeden Entwicklerteams liegen. Das Ziel jedes Entwicklerteams ist es doch, den Programmcode mit möglichst der höchsten Qualität zu erstellen und dennoch die meist sehr engen Releasezeitpunkte einzuhalten.

Ein gutes Beispiel dafür sind Start-up-Unternehmen, die mit dem Dotcom-Hype in den letzten zehn Jahren extrem schnell gewachsen sind. Diese Unternehmen sind immer wieder getrieben durch den Druck, dem Wachstum von Umsatz und Unternehmen gerecht zu werden.

Oft ist es genau bei diesen Unternehmen der Fall, dass sie auf vorhandene Fehler oder Fehlkonfigurationen sofort reagieren müssen. Dieses Szenario bildet diesen Teufelskreis ab: Die Bugfixes für die Fehler, die meist just in Time behoben werden müssen, durchlaufen keinen Qualitätsprozess. Daraus resultieren genau diese Fehler – denn sie entstehen dadurch, dass es keinen Qualitätsprozess gibt, häufig noch nicht einmal eine Art von Testing, geschweige denn Code Reviews. Häufig werden auch keine erprobten Methoden angewandt, wie Pair Programming, wobei mehrere Personen zeitgleich auf den...

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