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Frauen in der Tech-Branche

Im Porträt: Stefanie Hoffmann-Palomino und Stefania Mellai


Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Dieses Mal mit Stefanie Hoffmann-Palomino und Stefania Mellai.

An dieser Stelle im Heft wollen wir spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Unsere erste „Women in Tech“: Stefanie Hoffmann-Palomino

Zunächst erzählt uns Stefanie Hoffmann-Palomino ihre Geschichte. Stefanie ist eine der weiblichen Mobile Pioneers in Europa. Sie gründete ihr erstes Start-up aka-aki, ein Mobile Social Network, bereits 2006. Neben ihren eigenen App-Projekten berät sie Unternehmen zu den Themen Strategie, Digitalisierung, Social Media, Konzeption und Kommunikation. Sie wird regelmäßig als Speaker bei Firmenveranstaltungen und Konferenzen gebucht, um neue Impulse zur Digitalisierung zu setzen und von ihren Erfahrungen zu berichten. 2015 gründete sie zusammen mit Christine Kirbach und Bianca Praetorius the red lab.

Stefanies Interesse für Technologie begann sehr früh. Schuld daran waren vor allem ihre Eltern: Als ich zwischen 3 und 6 Jahre alt war, arbeitete meine Mutter in einer Videothek und meine Eltern waren absolute Scifi-Fans. Das hat sein Nötiges bei mir getan. Besonders angetan war ich von Battlestar Galactica, Star Trek und Star Wars. Ich wollte unbedingt einen dieser Tricoder haben, mit dem man mehr über seine Umgebung erfahren kann und weiß, welche Gefahr um die Ecke lauert, welche Krankheit jemand hat und über den man mit anderen kommunizieren kann. Ich bekam dann immerhin einen Taschenrechner zum fünften Geburtstag. I was so in love.

Diese Faszination für Technik hat Stefanie dann auch im weiteren Berufsleben nicht mehr losgelassen: Mein erster Job bei Bertelsmann brachte mich schon 1998 in Kontakt mit der ersten Onlinewelle, und ich war absolut fasziniert davon, dass man mit wissenschaftlichen Datenbanken schon damals sehr gut Geld verdienen konnte. Nach sieben Jahren Verlag, ich war damals 25 Jahre alt, verließ ich dann die Heimat und ging nach Berlin. Ich studierte Gesellschaftskommunikation an der Universität der Künste – ein sehr interdisziplinärer Studiengang. Meine Hauptfächer waren Strategie und Film. Diversity war damals schon ein großes Stichwort im Zusammenhang mit Kreation und Innovation.

Während unseres Diplomprojekts 2006 lernte ich dann schließlich meine Mitgründer für unser erstes Start-up, aka-aki, kennen, ein mobiles soziales Netzwerk. Wir gewannen damit viele Preise, zum Beispiel zwei Webby Awards, den Bitcom-Innovationspreis usw. Seit 2011 bringe ich regelmäßig iOS-Apps auf den Markt. Das sind entweder Eigenentwicklungen oder Kreationen für Kunden. Gerade arbeite ich an einem neuen Spiel.

2015 gründete Stefanie dann erneut, diesmal mit zwei anderen Frauen, Christine Kirbach und Bianca Praetorius, zusammen: Bei the red lab beraten wir Menschen und Unternehmen/Organisationen,...

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